Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Karma ( Sanskrit : कर्म) bedeutet wörtlich Tat Wirken und im Hinduismus und den von ihm abstammenden Religionen Jainismus ) die Wirkungen von Handlungen und Gedanken moralischer Hinsicht insbesondere die Rückwirkungen auf den selbst.
Der Begriff des Karma ist in Religionen eng mit der Wiedergeburtslehre verknüpft. Taten können gutes oder schlechtes beinhalten oder karmisch gesehen neutral sein. Gutes führt zu einer "Belohnung" entweder schon im oder zu einer Wiedergeburt in angenehmen menschlichen oder in der Göttersphäre; schlechtes Karma zu "Bestrafung" durch eine Wiedergeburt unter negativen Umständen auch als Tier oder Dämon . Teilweise werden als Orte für Belohnungen Bestrafungen auch Orte wie eine Hölle oder ein Paradies beschrieben. Hinzuzufügen ist dass die Begriffe und "Bestrafung" eher dem christlichen Kulturkreis entspringen eine richtende göttliche Kraft implizieren. Insbesondere beim einer nichttheistischen Lehre greifen solche Konzepte zu Der buddhistische Karma-Begriff ist wesentlich komplexer mußte in der westlichen Rezeptionsgeschichte immer wieder unzulässige über sich ergehen lassen. Aber auch in in deren religiösem Leben der Buddhismus eine Rolle spielt begegnet uns die Karma-Lehre oft volkstümlichen Vereinfachungen und Banalisierungen.
Gutes wie schlechtes Karma erzeugen die der Wiedergeburten das Samsara . Höchstes Ziel der Gläubigen ist es Kreislauf zu entkommen indem kein Karma mehr wird - Handlungen hinterlassen dann keine Spur der Welt. Im Buddhismus wird dies als ins Nirvana bezeichnet; im frühen Hinduismus verschmilzt die (sanskr. atman) mit der Weltseele (sanskr. brahman).
Das Karma entsteht durch eine kosmische (sanskr. Dharma ) und nicht infolge einer Beurteilung durch Weltenrichter oder Gott .
Anstelle des Karma-Begriffes verwenden buddhistische Autoren auch die Termini "Prägungen" oder "Samen". Alle des menschlichen Handelns (der Buddhismus unterscheidet drei die des Körpers die der Rede sowie des Geistes) erzeugen Prägungen die wiederum die zukünftigen Handelns und Erlebens/Erfahrens sind. “Meine Taten der Boden auf dem ich stehe” ( Thich Nhat Hanh ). Alle Handlungen erzeugen Samen (bijas). Diese sind wiederum die Keimzelle zukünftiger Manifestationen. Die eines Samens heißt Phänomen. Entscheidend für die einer Handlung erzeugte Prägung ist die der zugrunde liegende Absicht (Motivation) weshalb auch das als Handlungsform den körperlichen Handlungen und denen Rede übergeordnet ist. Bsp.: Sage ich jmd. Freundliches weil ich ihm meines persönlichen Vorteils schmeicheln möchte so produziert diese Form der rechten Rede” unheilsame Prägungen (negatives Karma). Entscheidend die Prägung ist also nicht die äußere einer Handlung sondern die Motivation des Handelnden. Wiedergeburt ist für die Buddhisten sehr wichtig Glauben besagt es.