Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Den "Karneval der Tiere" ("Le carnaval des animaux") komponierte Saint-Saëns im Jahr 1886 anlässlich einer Aufführung im Freundeskreis. Das für Orchester und zwei Klaviere mochte er aber dann doch nicht fürchtete er doch um seinen Ruf. Denn davon dass er in den Stücken allerlei durch die Instrumente imitierte hatte er zudem seiner Berufskollegen veralbert. Die waren zwar zu Zeitpunkt schon tot und hätten es ihm verübeln können gleichwohl mochte Saint-Saëns niemanden und auch deren Bewunderer nicht verärgern. So erschien Werk posthum und wurde erst 1922 uraufgeführt.
Die "Introduction et marche royal du Lion" (Introduktion Einmarsch des Löwen ) stellt den Einzug der Tiere in Arena dar im Mittelteil ist mehrfach deutlich "König der Tiere" nämlich der Löwe zu der mit raunendem Grollen sein Maul aufreißt.
"Poules et coqs" ( Hühner und Hähne ) werden im nächsten Stück durch die Streichinstrumente vorgestellt. Wildes "Gezeter" lässt den Gedanken eine Schar pickender und streitender Hühner zu.
Die Darstellung der "Hémiones" (wilde Tiere) bezieht sich in ihrem Wesen auf (wie Gazellen Zebras etc.). Die hierzu durch die Klaviere Läufe werden in rasendem Tempo präsentiert.
"Tortues ( Schildkröten ) ist eine der erwähnten Veralberungen eines Komponisten die Saint-Saëns sich leistete. Grundlage für Stück ist der bekannte "Can-Can" von Jacques Offenbach zu dessen wilder Musik die Tänzerinnen bekanntlich kreischend und juchzend ihre Beine weit hochreißen dass der Zuschauer Einblick unter Röcke erhält. Bei den "Tortues" gewinnt der Zuhörer den Eindruck das von Offenbach sei der Zeitlupe zum Opfer gefallen. Müde und schleppend der Can-Can von den Streichinstrumenten präsentiert.
Mit "L'Elephant" (der Elefant ) nimmt Saint-Saëns gleich den nächsten Berufskollegen Korn: Hector Berlioz . Sein Ballett "La Sylphide" gilt als eines der Schlüsselwerke der romantischen Ballettkomposition. Der Elefant versucht sich an daraus entnommenen Elfentanz . Die Musik hierzu ist von Saint-Saëns Plattitüde verfremdet worden und der Kontrabass trägt dazu bei dass die Darbietung Tanzes trampelig und unbeholfen daherkommt. An Groteske mehr zu überbieten ist der Mittelteil des in welchem der Elefant sich bemüht lyrisch zu wirken.
Die "Kangourus" ( Kängurus ) werden von den zwei Klavieren vorgestellt sind in ihrer hüpfenden Art unschwer zu
" Aquarium " ist ein Stimmungsbild. Die Bewegungen in Musik und die perlenden Läufe der Klaviere an ein sich sanft bewegendes Wasser mit Luftblasen.
Mit "Personnages à longues oreilleys" (Persönlichkeiten mit langen sind Esel gemeint. Der typische Eselsschrei das langezogene wird von den Violinen präsentiert.
"Le coucou au fond de bois" (Der Kuckuck in der Tiefe des Waldes) ist ebenfalls ein Stimmungsbild. Die ruhige steht für die Atmosphäre eines unbelebten Waldes der Entfernung ist immer wieder der Ruf Kuckucks (intoniert durch eine Klarinette ) zu vernehmen.
Ganz anders präsentiert sich die "Volière" . Lebhaft geht es in dem Vogelkäfig ein Stück das ganz auf die Querflöten und Piccoloflöten zugeschnitten ist die ein fröhliches Vogelgezwitscher
Dass "Pianistes" ( Pianisten ) Tiere sind ist eine interessante aber des präsentierten Stücks nachvollziehbare Erfahrung. Saint-Saëns der ein hervorragender Pianist war und zahlreiche anspruchsvolle sowie fünf Klavierkonzerte komponiert hatte lässt hier die zwei Tonleitern exerzieren.
"Fossiles" ( Fossilien ) sind bekanntlich eigentlich nur Abdrücke von im Gestein. Saint-Saëns lässt gleichwohl die Knochen intoniert von einem Xylophon dessen wirbelnde Melodie auf den Hartholzstäben Eindruck von tanzenden Knochentieren beschwört.
"Le Cygne" (der Schwan ) ist ein Stimmungsbild. Es ist das Stück aus dem "Karneval der Tiere" zu Saint-Saëns zu seinen Lebzeiten gestanden hat. Ein Schwan gleitet auf einem See dahin.
Im "Finale" treten die Tiere noch einmal zusammen Wer genau hinhört kann erkennen dass fast der präsentierten Tiere noch einmal einen kurzen haben.
Saint-Saëns' "Karneval der Tiere" ist vielfach worden. Die bekanntesten Buchautoren die das Thema aufgegriffen haben sind Peter Ustinov und Roger Willemsen.