Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Karpatendeutsche


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Karpatendeutschen (auch: Slowakeideutsche) ist die Bezeichnung für Deutschsprachigen auf dem Gebiet der heutigen Slowakei . Der Begriff Karpatendeutsche wurde durch den Raimund Friedrich Preindel geprägt er bezieht sich oft auch die Deutschen in der Karpato-Ukraine .

Deutsche Siedler haben die Slowakei vom bis zum 15. Jahrhundert vor allem jedoch dem Mongoleneinfall von 1241 besiedelt (vereinzelte Siedler Gebiet von Bratislava gab es wohl auch schon etwas Sie haben vor allem ältere slowakische Städte a. Bratislava) Markt- und Bergbausiedlungen besiedelt und meist von den Königen als Spezialisten (Handwerker angelockt. Die drei Hauptsiedlungsgebiete waren Bratislava und Umgebung einige Sprachinseln in der Zips und das Hauerland . Ungefähr bis zum 15. Jahrhundert bestand Führungsschicht sämtlicher slowakischer Städte fast ausschließlich aus

Die Karpatendeutschen sind (genauso wie viele einer starken Magyarisierung in Ungarn (dessen Bestandteil Slowakei war) in der zweiten Hälfte des und Anfang des 20. Jahrhunderts zum Opfer Fast alle verbliebenen Deutschen sind vor dem des 2. Weltkriegs aus der Slowakei nach geflüchtet oder wurden von den deutschen Behörden Aus der Zips sind die meisten Deutschen vor der Roten Armee dank der Initiative Adalbert Wanhoffs den Vorbereitungen des Bischöflichen Amtes der deutschen Kirche zwischen Mitte November 1944 und dem Jänner 1945 nach Deutschland oder Sudetenland evakuiert worden. Die Deutschen von Bratislava wurden im Jänner und Februar 1945 langen Verzögerungen evakuiert jene des Hauerlandes flüchteten März 1945 aus ihren Orten. Die Rote erreichte Bratislava am 4. April 1945.

Nach dem Kriegsende (8./9. Mai 1945) etwa ein Drittel der evakuierten/geflüchteten Deutschen nach in die Slowakei zurückgekehrt verlor jedoch ab August 1945 – zusammen mit den Sudetendeutschen in Tschechien und mit den Ungarn der Südslowakei – ; aufgrund des Benes -Dekrets Nr. 33 die Bürgerrechte und wurde Sammellagern interniert (in Bratislava -Petržalka(dt. Engerau) Nováky Handlová ). 1946/47 sind etwa 33000 Personen aufgrund des Potsdamer Vertrags der Slowakei vertrieben worden während ca. 20000 infolge besonderer Umstände in der Slowakei bleiben Von rund 128000 Deutschen in der Slowakei Jahre 1938 sind also 1947 etwa 20000 geblieben.

Heute gibt es nur noch weniger 6000 Deutsche in der Slowakei die jedoch der Samtenen Revolution sämtliche Rechte genießen. Heute betreibt die Landsmannschaft Traditionspflege.

Der prominenteste angehörige dieser Volksgruppe war zweite slowakische Präsident Rudolf Schuster .

Siehe auch




Bücher zum Thema Karpatendeutsche

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Karpatendeutsche.html">Karpatendeutsche </a>