Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Karst bezeichnet man eine Landschaftsform die durch Erosionsvorgänge an Kalk- und Gipsgestein gebildet wurde. Merkmale einer Karstlandschaft sind zerklüftete Felsen Einsturztrichter Höhlen. In tropischen Regionen ist der Kegel- oder Turmkarst mit seinen steil aufragenden Bergkuppen verbreitet B. in Südost-China).
Karstgebiete zeichnen sich meistens durch einen aus Gips oder Kalkstein aus. Dieses Gestein durch Kohlensäure gelöst die sich durch Lösung Kohlendioxid in Wasser bildet ( Kohlensäureverwitterung ). Die Oberfläche des Gesteins wird ausgewaschen und langsam abgetragen. An Hängen bilden Furchen und Rinnen in denen das Wasser die so genannten Karren . Im porösen Gestein versickert das Wasser frisst Gänge und größere Hohlräume hinein so sich Höhlen bilden. Stürzen solche Hohlräume ein so sich eine trichterförmige Senke ergibt so spricht von einer Doline . Größere Senken von einigen Quadratkilometern Grundfläche Polje genannt. Sie entstehen durch Einschwemmung feinkörniger die den Boden der Polje abdichten und der weiteren Verwitterung schützen. Abfließendes Wasser verschwindet an den Rändern der Polje in einem ( Ponor ) um unterirdisch weiterzufließen und an einer Stelle wieder zu Tage zu treten.
Der Name Karst stammt von der "Kras" in Slowenien (siehe Karst (Geographie) ). Es handelt sich dabei um ein Karstgebiet mit ihrem typischen Erscheinungsbild. Der deutsche Karst für diese Region hat sich als Bezeichnung für solche Landschaftsformen international etabliert. Für besonderen Merkmale des Karst haben sich jedoch slowenischen Bezeichnungen durchgesetzt ( dolina polje ponor ).