Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Kartäuserkloster (Nürnberg)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Baulichkeiten des Kartäuserklosters in Nürnberg sind heute Bestandteil des Germanischen Nationalmuseums .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Kloster wurde 1380 von dem Kaufmann Marquard Mendel dem Kartäuserorden gestiftet; die raumgreifende Anlage fand ihren in südlichen Vorstadt außerhalb der ersten Stadtmauer zwischen Klarissenkloster und St. Jakob. Die für die Kirche war am 16. Februar 1381 ; bei diesem Ereignis waren König Wenzel(?) der päpstliche Legat Kardinal Pileus anwesend. Die Mönche sind bereits für 1382 bezeugt und 1383 (oder 1387) soll die Kirche geweiht sein. 1385 wurde der Stifter Marquard Mendel Chor der Kirche bestattet.

An den Bauten des Klosters wurde noch bis in die Mitte des 15. weitergearbeitet (Sakristei Kreuzgang mit den Zellen der sowie Gemeinschafts- und Wirtschaftsbauten).

1525 wurde das Kloster aufgehoben da half die Absetzung des reformationsfreundlichen Priors Blasius Stöckel

Baugeschichte

Nach der Grundsteinlegung (16. Februar 1381) die Kirche in zwei Bauabschnitten errichtet: die bis um 1383/87 und die westliche Erweiterung 1405 (nach dendrochonologischer Untersuchung wurde in diesem die Dachbalken gefällt). Zugleich mit der Kirche Sakristei wurde der Kapitelsaal errichtet so dass eine Kreuzform für den Grundriß ergab. Wohl nach 1459 erhielt der Kapitelsaal einen eingezogenen mit dreiseitig gebrochenem Abschluss und der gesamte wurde mit einem Netzgewölbe nach oben abgeschlossen.

Der Kleine Klosterhof war bereits 1405

1857 schließlich wurde die stark in Mitleidenschaft Anlage dem Germanischen (National-)Museum übergeben.

Beträchtliche Zerstörungen im 2. Weltkrieg: damals u.a. der an der Südseite der Kirche Kapitelsaal verloren.

1998 konnte der ehemalige Kapitelsaal archäologisch werden.

Gebäude

Einschiffiger Bau der Gotik.

Von den um die Kirche gelegenen des Klosters sind einige Komplexe noch vorhanden stark überformt wiederaufgebaut: Kleiner und Großer Klosterhof Teilen der gewölbten Kreuzgänge sowie am nördlichen die Mönchshäuser.

Siehe auch: Karthäuser

Literatur

  • Hermann Maué: Die Bauten der Kartause von ihrer Gründung bis zur Übernahme durch das Museum im 1857 in: Bernward Deneke und Rainer Kahsnitz Das Germanische Nationalmuseum. Nürnberg 1852-1977. Beiträge zu Geschichte München/Berlin 1978 S.315-356.
  • G. Ulrich Großmann: Architektur und Museum - Bauwerk und Sammlung Ostfildern-Ruit 1997 (= Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum Bd.1) passim und bes. S.12-26.
  • Claudia Frieser Die archäologische Untersuchung des ehemalige Kapitelsaals im zu Nürnberg in: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2000
  • Sabina Fulloni Untersuchungen am Dachstuhl der Marienkirche des Kartäuserklosters Nürnberg in: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2001




Bücher zum Thema Kartäuserkloster (Nürnberg)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Kart%E4userkloster_(N%FCrnberg).html">Kartäuserkloster (Nürnberg) </a>