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Weltkarte
Eine Karte ist eine Visualisierungsmöglichkeit räumlichen Wissens. Sie zur Orientierung Planung oder Darstellung von Sachverhalten werden. Werden mehrere einzelne Karten in loser gebundener Form gesammelt wird dies dann Kartenwerk Atlas genannt.
Man teilt Landkarten auch nach der ihrer Darstellung (Maßstab) ein. Dabei wird eine mit kleiner Maßstabszahl als großmaßstäblich bezeichnet weil ein (kleines) Gebiet groß darstellt; entsprechend ist Karte mit großer Maßstabszahl kleinmaßstäblich eine Karte hat also einen größeren Maßstab als eine 1:25.000. Zu unterscheiden sind:
Pläne sind Landkarten mit einem Maßstab als 1:5.000.
Karten haben einen Maßstab der kleiner gleich 1:5.000 ist.
Topographische Karten liegen im Maßstab von bis 1:100.000.
Topographische Übersichtskarten liegen im Maßstab zwischen bis 1:1.000.000.
Allgemein-geographische Karten haben einen Maßstab der als 1:1.000.000 ist.
Die ersten Karten wurden in Tontafel Tierknochen geritzt. Später konnte man sie auf oder Pergament zeichnen aber eine Vervielfältigung war mühsame Arbeit. Erst nach der Einführung der Drucktechnik im 15. Jahrhundert konnten höhere Stückzahlen gedruckt werden. Von Karte wurde je nach Technik eine Vorlage die dann im Druckprozess vervielfältigt wurde. Durch Verfahren konnten immer feinere Elemente in die aufgenommen werden und auch der Mehrfarbdruck eingesetzt
Der Holzschnitt im Beginn der Kartographie noch oftmaliger ist aus derselben fast gänzlich verdrängt worden. Zeit nach reichen Holzschnitt und Kupferstich bis das letzte Viertel des 15. Jahrhundert zurück.
In ersterer Beziehung liefert der Kupferstich in Bezug auf Schärfe und Tiefe Strichs sowie Weichheit und Feinheit der Ausführung die schönsten Karten durch galvanisch erzeugte Hilfsplatten auch in beliebiger Menge; Korrekturen sind nicht auszuführen namentlich auf den Hochplatten doch erfordern mehr Zeitaufwand und Kosten.
Der Stahlstich eingeführt ca. 1820 eignet sich für große Auflagen von der Mutterplatte wird aber der Kupferstich sich die Galvanoplastik dienstbar gemacht der Schwierigkeit der Plattenkorrekturen wegen kaum noch
Die Lithographie datiert vom Anfang des 19. Jahrhunderts. produziert die Lithographie in Verbindung mit dem mittels Schnellpresse welcher die weitestgehende Ausnutzung von Druck gestattet.
Im 19.Jahrhundert hat die Lithographie in mit der Buchdruckpresse glänzende Erfolge erreicht. Indem gravierte Karten durch Überdruck auf Zink (Chemigraphie Zinkographie) in Hochdruckplatten verwandelt werden um in Buchdruckpresse zur Benutzung zu gelangen. Auch bei Art der Vervielfältigung kann farbiger Druck in Maß zur Verwendung kommen doch ist das nur bei sehr großen Auflagen von Vorteil umfassendere Korrekturen stets eine Erneuerung der Druckplatten machen.
Kartenabdrücke jeder Art können auch durch anastatische Verfahren reproduziert werden doch wird man noch selten zu demselben greifen seitdem man Hilfe der Photographie in technischer Beziehung weit günstigere Resultate erlangen vermag. Denn durch Photolithographie und Heliographie können Originalzeichnungen unmittelbar auf oder Kupfer übertragen auch je nach Wunsch oder vergrößert werden.
Die typographische Herstellung (d.h. der Buchdruck mit beweglichen Lettern ) von Landkarten ist öfters schon versucht 1777 1839 1862) und wieder verlassen worden.
Bis in die 1990er Jahre galten Gravierutensilien der Leuchttisch und die Tuschefeder als Werkzeug des Kartographen . Damit konnte er die einzelnen Folien und retuschieren die zur Herstellung der Druckplatten wurden.
Doch die fortschreitende Entwicklung der Computertechnik dann den Umstieg von der analogen zur Kartenherstellung. Anfangs wurden im starken Maße Grafikprogramme B. Freehand von Macromedia) eingesetzt. Im Zuge Entwicklung kamen auch kartographische Spezialprogramme (z. B. von GraS) auf den Markt. Heute werden meisten Karten mit Hilfe von Geoinformationssystemen (z. B. ArcGIS) auf Basis von Geodaten (z. B. ATKIS) hergestellt. Die Geodäsie und die Fernerkundung liefern die Daten die von den Kartographen dann in Karten umgesetzt werden.