Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Kartenprojektion ist eine von vielen verschiedenen Methoden der Kartographie mit der man die gekrümmte Oberflächen Erde (3-dimensional) auf die 2-dimensionale flache Karte überträgt. Dieser Prozeß ist gewöhnlicher Weise mathematisches Verfahren. Einige Methoden basieren auf graphischen geometrischen Verfahren aber grundsätzlich kann jede mögliche mathematisch ausgedrückt werden.
Bei der Nutzung von Kartenprojektion sind drei Schritte notwendig:
Auswahl eines Modells für die Form Erde oder des planetarischen Körpers (normalerweise wählt zwischen einer Kugel oder einem Ellipsoid)
umwandeln der geographische Koordinaten (Länge und in plane Koordinaten (Rechtswert Hochwert oder x
Skalierung der Karte (in der manuellen kam dieser Schritt an zweiter Stelle in Kartografie kann er zuletzt kommen)
Die meisten Kartenprojektion sind keine "Projektionen" physikalischer Hinsicht. Sie beruhen eher auf mathematischen Jedoch um das Konzept der Kartenprojektion zu ist es hilfreich sich einen Globus mit einer Lichtquelle vorzustellen. Diese Lichtquelle die Punkte Linien und Flächen des Globus die Oberfläche eines Hilfskörpers der sich einfach die Ebene abrollen lässt.
Als Hilfskörper kann man eine Ebene einen Kegel einen Zylinder ) oder einen anderen Körper nutzen. Bei Projektion der Globuselemente auf diese Hilfsfläche erhält so eine flache Karte. Allerdings muss man Kegel und Zylinder vorher noch die Oberfläche die Ebene abrollen. Grundsätzlich kann alle Kartenprojektionen der Art des genutzten Hilfskörper unterscheiden.
Nach dem der die Wahl des feststeht muss nun über die seine Lage werden. Dazu nutzt man die Erdachse und Masselinie des Hilfskörpers. Bei einer Ebene ist die Senkrechte bei einem Zylinder die Mittellinie bei einem Kegel die Mittellinie durch die Je nach Lage des Hilfskörpers zur Erdachse unterscheidet zwischen:
Azimutalprojektion mit unterschiedlicher Lage
Lage
Beschreibung
Beispiel
normal oder polar
Achse des Hilfskörpers entspricht Erdeachse
schiefachsig oder schiefständig
Achse des Hilfskörpers liegt schief zur Erdeachse
transversal oder querachsig
Achse des Hilfskörpers liegt senkrecht zur Erdeachse
Eine Karte sollte möglichst genau das wiedergeben. Leider tretten aber bei der Kartenprojektion Verzerrungen der metrischen Eigenschaften auf. So können z.B. die Größe und Form einer Fläche der Winkel zweier Linien oder die einer Strecke sich durch die Kartenprojektion verändern. der Maßstab kann auf einer Karte variieren. Phänomäne kann man sich am besten mit aus dem Leben vor Augen führen. Hat eine Apfelsine in einem Stück geschält dann man diese Schale nur mit starken Drücken bekommen und nimmt dabei Verzerrungen in Kauf.
Da dieser Vorgang der Verebnung nie verzerrungsfrei ist kann eine ebene Karte nicht mehr als eine der folgenden Eigenschaften (außer besitzen:
flächentreu - Alle Flächen sind dem Maßstab entsprechend korrekt abgebildet. (Wichtig bei Flächenvergleichen!)
längentreu - Alle Strecken sind korrekt (Wichtig bei Streckenmessungen!)
Nur der Globus bietet die Möglichkeit alle metrischen Eigenschaften einem bestimmten Maßstab korrekt wiederzugeben. Die Längentreue bei ebenen Karten nur begrenzt erreicht werden innerhalb einer gewissen Toleranz oder entlang zweier Schnittparallelkreise . Doch haben winkeltreue Abbildungen auf einem Punkt in jeder Richtung Azimut dieselbe Verzerrung.
Grundsätzlich klassifiziert man Kartenprojektionen nach der Projektionsoberfläche auf welche der Globus projiziert wurde. es einige Kartenprojektionen die Beseitung bestimmter Verzerrungen wird auch dies zur Klassifizierung genutzt. Viele werden nach ihren Erfindern benannt.
Azimutalprojektion berühren die Erde an einem Viele Azimutalprojektionen sind echte perspektivische Projektionen das sie können auch geometrisch konstruiert werden.
Längentreue Azimutalprojektion wird beim Funk genutzt. Die Antenne steht im Berührungspunkt man kann so leicht die Entfernung zu Funkpartner ermitteln.
Da keine Kartenprojektion alle Verzerrungen vollständig wurden einige vermittelnde Projektionen als Kompromiss entwickelt. ihnen wurde vesucht die Verzerrungen zu minimieren.