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Kategorischer Imperativ


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Der kategorische Imperativ ist die ethische Grundnorm in der Immanuel Kants . Er gilt für alle vernünftigen Wesen speziell auch für den Menschen . Der kategorische Imperativ ist keine von aufgestellte Moral sondern laut seiner Analyse die Funktionsweise jeder praktischen (wertenden) Vernunft. Kant untersucht praktische Vernunft insofern sie ein a priori enthält also ein jeder realen Moral Grundprinzip das Moral überhaupt erst möglich macht das im Menschen selbst natürlicherweise vorhanden ist. a priori ist der kategorische Imperativ der auch „das gute Gewissen“ umschrieben wird.

Inhaltsverzeichnis

Formulierungen des kategorischen Imperativs

Der kategorische Imperativ erscheint bei Kant insgesamt fünf (gleichwertigen) Formulierungen in zwei Werken der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten und der Kritik der praktischen Vernunft .

Handle nur nach derjenigen Maxime durch die zugleich wollen kannst dass sie ein allgemeines werde. (Aus der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten )vgl. S. 61 Ziffer 437 Gr.z.M.d.S.!

Handle so daß die Maxime deines Willens zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten (Als § 7 Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft in der Kritik der praktischen Vernunft S. 36)

Unterscheidungen

Der kategorische Imperativ ist von dem praktischen Imperativ »handle so daß du die Menschheit in deiner Person als in der Person jeden andern jederzeit zugleich als Zweck niemals als Mittel brauchest « zu unterscheiden. Siehe die Kant-Fibel unter Weblinks. Bei Kant gibt noch weitere Imperative die aber nicht kategorisch sind die sog. hypothetischen Imperative. Diese funktionieren nach dem Prinzip: den Zweck will der will auch das Mittel diesen Zweck zu erreichen“. Hypothetische Imperative nicht als Grundlage einer moralischen Handlung dienen.

Vernunftwesen

Kant behauptet nicht dass es außer Menschen noch weitere vernünftige Wesen gäbe. Aber Herleitung des kategorischen Imperativs ist so allgemein der Vernunft abgeleitet dass dieser Imperativ für vernünftigen Wesen gilt.

Parallelen und Ableitungen

Der Kategorische Imperativ wird häufig als Du nicht willst dass man Dir tu füg' auch keinem anderen zu!“ erklärt. Diese Goldene Regel ist nicht mit der philosophischen Konstruktion Kategorischen Imperativs Kants verwandt – es ist eine moralische Regel die jemand aufstellt – wie bei Kant das Ergebnis einer Analyse bereits vorhandenen menschlichen Moral.

Siehe auch: Ethik Goldene Regel Pflichtethik

Weblinks



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