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Katharer


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Der Begriff Katharer (von griechisch katharos : rein) bezeichnet eine Glaubensbewegung im 11. Jahrhundert bis 14. Jahrhundert vornehmlich im Süden Frankreichs aber auch in Italien Spanien und Verbreitet ist auch die Bezeichnung Albigenser nach der südfranzösischen Stadt Albi die eine Hochburg der Katharer war. Katharer wurden durch die Inquisition als Häretiker verfolgt und vernichtet.

Aus dem Wort Katharer wurde später die abwertende Bezeichnung " Ketzer " für alle Abweichler von einem herrschenden abgeleitet.

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Die Katharer waren hauptsächlich in Südfrankreich es gab allerdings auch katharische Gruppen im in Italien und einigen skandinavischen Ländern.

Lehre

Bezüglich der Lehre der Katharer ist erwiesen und viel behauptet worden - sowohl ihren Gegnern als auch von späteren Verteidigern. ist dass es innerhalb der Katharer insbesondere der späteren Zeit viele Splittergruppen gab so man nicht von einer einheitlichen Lehre sprechen

Nachgewiesen wurde ein gewisser Einfluss der Bogomilen . Ein wichtiges Element der katharischen Theologie ein Dualismus der die Welt als böse Gott den Himmel als gut ansieht. Das Leben Katharers ist darauf ausgelegt das Gute des (die Seele ) aus der bösen Welt in den zu bringen.

Die Katharer wurden und werden gerne die Traditionen des Manichäismus und der Gnosis gestellt aber dafür gibt es außer Inquisitionsprotokollen (und einem gewissen Wunschdenken in neuerer keinen eindeutigen Beleg. Ebenso ist historisch keine zwischen Katharern und Templern oder Katharern und Gral erwiesen.

Die Katharer sahen sich selbst als 'wahre' christliche Kirche; Jesus Christus war die zentrale Person ihres Glaubens. unterschieden sich von der damaligen christlichen Kirche die Ablehnung des Alten Testaments der Bibel in dem sie den einer bösen Welt beschrieben sahen. Im Neuen Testament hatte das Evangelium des Johannes eine herausragende Rolle. In den Predigten viele Bibelzitate vor doch die Auslegung war sehr kreativ was sich auch bei ihren feststellen lässt.

Gottesdienst und Praxis

Die katharischen Priester predigten in der Volkssprache (im Gegensatz zum Latein der römisch-katholischen Kirche ) und erreichten dadurch weite Bevölkerungsschichten. Armut und Enthaltsamkeit (auch sexueller Art) galten als und trugen zur Popularität der Bewegung bei die römisch-katholische Kirche aufgrund der Lebensweise ihrer Funktionsträger abgelehnt

Der katharische Kult ist zwar dem nach bogomilischer Tradition dies äußert sich vor durch die Tatsache dass die Vergebung der nur durch die Aufnahme in die Kirche Sündenlosen erfolgte jedoch haben sich abendländische Riten den Kern der bogomilischen Aussage gelegt so hier eine Vermischung der bogomilischen Tradition mit abendländischen erfolgte. Der Grundgedanke dass nur durch Aufnahme in die Kirche der Katharer die der Sünden sowie die Erlösung erreicht werden war die Kernaussage.

Das Consolamentum

Das Consolamentum oder auch die Geisttaufe Röm 1 12 und Kol 2 2 der entscheidende Schritt um Mitglied der katharischen zu werden und wie schon angeführt der Zugang zum Heil wobei Frauen sowie Männer Consolamentum erteilt werden konnte. Wollte eine Person Consolamentum erhalten so wurde von ihr gefordert sie sich in einer Art Noviziat auf Leben als Katharer vorbereiten musste. Der Zugang Heil durch das Consolamentum war nur dadurch dass derjenige der das Consolamentum erhielt sein Leben als Katharer führte sich also den Lebensbedingungen die sich aus der religiösen Praxis beugte. Wer einmal das Consolamentum erhalten hatte dies weitergeben also weitere Personen in die Gegenkirche aufnehmen und so ihre Seelen retten.

Die Vergabe des Consolamentum wurde in feierlichen Akt vollzogen an dem unter der des Bischofs oder des ältesten Katharers der oder der Umgebung alle Katharer teilnahmen die Consolamentum schon erhalten hatten. Die Katharer die den engen Kreis der katharischen Kirche aufgenommen hießen Perfecti oder Perfectae. Die Übergabe des vollzog sich nach Vergebung der Sünden und Übergabe des Vaterunsers an den Novizen durch des Johannes- Evangeliums auf den Kopf des Nacheinander berührten die Anwesenden den Kopf des und übertrugen somit den Geist der Erkenntnis ihn. Sollte einer der Perfecti eine Sünde so war nicht nur sein Consolamentum hinfällig auch diejenigen Geisttaufen die von dem Sünder wurden.

Nach dem Empfang des Consolamentums hatten Perfecti/ae ein entbehrungsreiches Leben zu führen. Neben Verbot der Ehe und der geschlechtlichen Beziehungen Männern bzw. Frauen mußten auch strenge Speisevorschriften werden. Neben diesen beiden Vorschriften mußte auch Verbot des Eides sowie das Verbot zu befolgt werden.

Frauen konnten ebenso wie Männer das erhalten um gerettet zu werden.Jedoch war der zur Erteilung des Consolamentums für Frauen etwas So durfte bei seiner Erteilung die Frau berührt werden so dass ein Tuch über gedeckt werden musste. Da die Katharer die von ihrer Natur aus als männlich betrachteten nach Ansicht der Katharer beim Tode einer ihre Seele in den ursprünglichen Zustand versetzt wurde männlich. Die Perfecta wurde der Theorie zu einem asexuellen Wesen ihr Geist wurde Körper gelöst und erinnerte sich seines ursprünglichen er wurde männlich.

Schwangeren Frauen durfte kein Consolamentum erteilt da sie nach Ansicht der Katharer einen im Leib hatten.

Der Friedenskuss

Der Friedenskuss steht in unmittelbarer Nähe Melioramentums und diente in erster Linie zur zweier Perfecti untereinander sowie zweier Perfectae untereinander auch der Begrüßung eines Gläubigen allerdings nur dem Fall im dem der Kuss von Perfectus ausgegangen war.

Die Durchführung des Friedenskusses zweier Perfecti/ae es nur unter gleichgeschlechtlichen Katharern. Als Parallele einem Perfectus und einer Perfecta wurde die von dem Perfectus am Arm berührt. Eine noch bessere Lösung zur Übergabe des Friedenskusses es den Kuss auf das Johannesevangelium zu und dieses dann der Frau zu überreichen.

Die Brotsegnung

Durch die Brotsegnung wurde die Teilnahme Gläubigen am Kult der katharischen Kirche bezeugt. Segnung des Brotes kam allen Anwesenden zugute Perfecti sowie den Credentes.

Das Gebet

Des Weiteren wurde durch das Gebet Tagesablauf eines Katharers bestimmt. Mit dem Consolamentum ein Katharer die Erlaubnis das Vaterunser in Formeln zu beten. Dieses war somit Ausdruck Zugehörigkeit zur "eglesia dei".

Das Apparellamentum

Das Apparellamentum wurde ebenso wie das nur von Katharern verübt. Es diente dazu Katharer vor dem Rückfall in den Sündenstand bewahren er beichtete seine Verfehlungen einem Diakon. wurde durch das Apparellamentum eine Unterwerfung unter katharische Gemeinschaft vollzogen.

Ethik

Regeln der Katharer waren z. B.
  • Es ist verboten Menschen oder Tiere zu da jeder Körper eine Seele enthält
  • Sexuelle Handlungen sind zu vermeiden da sie einem Fortführen der Schöpfung führen und so Leiden auf der Erde verlängern.
  • Schwören ist absolut verboten
  • Strenge Fastenregeln - teilweise sogar für Säuglinge. geistige Nahrung zählt.
  • Jeder ist zur Arbeit verpflichtet

Ehe und Geschlechtlichkeit

Entstehend aus dem Mythos der Menscherschaffung in dem Eva mit dem Teufel verkehrte und Adam zu sexuellen Handlungen verführt wurde die von den Katharern als Teufelswerk verdammt. Auch Körper als solches war Teufelswerk. Da aber ihm der Geschlechtsverkehr vollzogen wurde kann hier einer Doppelbelastung der Geschlechtlichkeit ausgegangen werden.

Um den Vollzug der Ehe zu garantieren mußte der Geschlechtsakt vollzogen Aus diesem Grund war die Ehe für Katharer ebenso wie der Geschlechtsverkehr zu verdammen. wurde der Geschlechtsakt in der Ehe als verwerflicher angesehen als der außerhalb der Ehe. sich für die Katharer sämtliche Geschlechtlichkeit als darstellte sahen sie den in der Ehe Geschlechtsakt sogar als öffentliche Hurerei an und diesen auf eine noch höhere Stufe der als den außerehelichen Geschlechtsverkehr.

"Wenn irgendwer gleich welche Frau geschlechtlich steige der Gestank dieser Sünde bis zum und dieser Gestank verbreitet sich durch die Welt."

Ein weiterer Grund für die Katharer Geschlechtlichkeit zu verdammen war die Reinkarnation der Seele bei dem Tode eines Der Zeugungsakt wurde untersagt "da er dem dazu diente neue Gefängnisse für die gefallenen zu schaffen" Satans Werk demzufolge fortgeführt würde.

Aber der Rahmen der Geschlechtsfeindlichkeit muss den Katharern noch weiter gesteckt werden. Hingewiesen hier nur auf das Berührungsverbot bei der des Consolamentums oder die Übergabe des Friedenskusses an gleichgeschlechtliche Partner.

Ebenso gab es Berührungsverbote die nicht bei der Erteilung des Consolamentums oder der des Friedenskusses bestanden.

Bei eben diesen Berührungsverboten ist eine vorgenommen worden. Berührte eine Frau einen Mann wurden ihr 3 Tage Buße auferlegt während Mann der eine Frau berührte 9 Tage tun mußte. Hier liegt eine Bewertung zugrunde der Frau eine weitaus höhere Gefährlichkeit gegenüber Mann in Bezug auf die Geschlechtlichkeit zuweist dem Mann gegenüber der Frau. Dies begründet wiederum aus dem Mythos der Menscherschaffung in die Frau als die verführte Verführerin auftritt somit ihre "Gefährlichkeit" für den Mann bis zu der katharischen Auffassung von Geschlechtlichkeit bewahrt Da sie nach ihrer Auffassung keinen "gewöhnlichen" ausüben durften betätigten sie sich ausgiebig im denn dabei war eine Fortpflanzung ausgeschlossen.

Ausgehend von dieser Bewertung der Geschlechtlichkeit die Auffassung vertreten werden dass die Katharer Speisen die durch Fortpflanzung entstanden waren zu genommen haben. Dies hatte aber noch andere

Speisevorschriften

Aus der Ablehnung der Fortpflanzung als Teufelswerk kann zu einem geringen die Ablehnung sämtlicher Speisen die aus der entstanden sind also Tierfleisch Fette und Milchprodukte begründet werden.

Eine weitaus stärkere Begründung für die dieser Speisen war die Annahme dass sich den Tierkörpern die Seelen verstorbener Menschen aufhielten. demnach ein Tier tötete um es zu stand in der Gefahr einen Mord an Engelsseele die in einem Tierkörper Zuflucht gesucht zu begehen.

Fisch hingegen durfte von den Katharern werden da sie der Ansicht waren dieser kein Zeugungsprodukt sondern gehe aus dem Wasser

Das Melioramentum und die Credentes

Durch die Ehrenbezeichnung auch Melioramentum genannt einen Perfectus wurde die Hinwendung zum Katharismus Menschen nach außen bezeugt. Durch die Abgabe Melioramentums wurde ein gewöhnlicher Mensch zu einem also einem Gefolgsmann der Katharer. Zwar galten Credentes nicht als Mitglieder der katharischen Kirche sie das Consolamentum nicht erhalten hatten aber Melioramentum war ein Zeugnis dafür dass die eines Tages das Consolamentum erhalten würden.

Die Ausführung des Melioramentums wurde durch dreimalige Kniebeugen vor einem Perfectus und durch dreimalige Bitten um seinen Segen vollzogen.

Obwohl die Credentes Aufgaben gegenüber den hatten kann das Melioramentum nicht als geschäftlicher gesehen werden. Vielmehr ist das Melioramentum ein enger sozialer und ideologischer Bindung an die Gegenkirche sowie deren Vertretern.

Organisation

Im hierarchischen Aufbau der katharischen Bewegung das Ausmaß in dem sich diese Bewegung ersichtlich. Ebenso kann an dieser Struktur verdeutlicht wie sich die religiöse Praxis der Katharer Die Struktur der katharischen Kirche war gekennzeichnet eine kleine Spitze die Bischöfe und ihre bis hin zu einer breiten Basis den und Sympathisanten.

Der Bischof und seine Stellvertreter

Der Bischof hatte in der katharischen keine so weitreichenden Aufgaben wie ein Bischof der katholischen Kirche. Seine vornehmlichen Rechte waren er bei allen Riten der Katharer die Stelle einnahm sei es bei der Erteilung Consolamentums oder beim Brot brechen. Ansonsten wurden keine weiteren nur ihm vorbehaltenen Rechte wie Priesterweihe oder Firmung zugesprochen so dass der Bischof im Grunde nur der Gemeindevorstand war sich auch um den Besuch der Einzelgemeinden musste.

Das Bischofsamt wurde nur von Männern

In der ersten Zeit der katharischen wurde der Bischof noch von der Gemeinde im 13. Jahrhundert hatte sich die Verkirchlichung katharischen Bewegung jedoch soweit durchgesetzt dass der einer Diözese nur von seinesgleichen geweiht werden

An der Seite des Bischofs standen Stellvertreter zwei an der Zahl der ältere der jüngere Sohn. Beide vertraten den Bischof seiner Abwesenheit und bereisten die Gemeinden als des Bischofs. Die eigentliche Pfarrseelsorge hingegen wurde Diakon übernommen. Die Aufgaben eines Bischofs und eines Diakons konnten natürlich nur von Personen werden die das Consolamentum erhalten hatten.

Der Diakon

Der Aufgabenbereich eines Diakons einer katharischen war vielfältiger als der des Bischofs. Er zwar nicht das Recht als erster das zu spenden oder das Brot zu brechen er hatte die Aufgabe bei Unklarheiten oder bei den Gemeindegliedern schlichtend einzugreifen diejenigen wieder konsolieren die eine Sünde begangen hatten und Apparellamentum zu vollziehen.

Eine weitere Verpflichtung des Diakons war katharische Konvente zu leiten die auch als für Katharer bezeichnet werden können. Diese Aufgabe auch von Frauen übernommen. Allerdings war es Frauen untersagt zu predigen. In den Frauenkonventen der Leitung einer Frau unterstanden wurden die entweder vom katharischen Bischof in den meisten aber vom Diakon der Katharergemeinde durchgeführt.

Die Aufgaben eines Diakons die mit verbunden waren konnten von Frauen nicht übernommen da es vor allem nach dem Albigenserkreuzzug während der Inquisition für Frauen nicht möglich alleine auf Reisen zu gehen ohne Aufmerksamkeit erregen.

Die Perfecti

Die Perfecti (weibl. Form Perfectae) oder die "Guten Menschen" bildeten die eigentlichen Mitglieder katharischen Kirche. Ihnen war es erlaubt das zu beten und das Consolamentum zu erteilen. hat wohl zu keiner Zeit mehr als Perfecti gegeben es kann sogar vermutet werden die Zahl der Perfekten nicht mehr als betragen hat.

Eine Perfecta durfte nur in der eines Diakons das Consolamentum spenden.

Die Initiierten

Eine Stufe unter den Perfecti standen Initiierten. Die Initiierten gehörten zu einer Gruppe Katharer die danach strebte das Consolamentum zu Wie schon angeführt bestand die Übergabe des aus zwei Teilen der Übergabe des Vaterunsers der eigentliche Geisttaufe die aber nicht zwingend einem zeitlichen Zusammenhang stehen mussten. Ein Initiierter das Recht das Vaterunser zu beten stand kurz davor in den Stand eines Guten erhoben zu werden. Demzufolge hatte er schon den moralischen Grundsätzen der katharischen Kirche zu

Die Credentes

Die Gläubigen fühlten sich noch nicht der Lage das von strengen Vorschriften geprägte eines Perfectus zu führen. Sie standen aber katharischen Kirche nahe und bezeugten dies auch das Melioramentum. Dieser Gruppe auch Credentes genannt es zu verdanken dass aus der katharischen keine von der Welt abgesonderte elitäre Mönchskirche eine Bewegung mit Massenanhang geworden war. Die der Anhänger der katharischen Kirche wird auf Hunderttausende" geschätzt.

Die Credentes gehörten nicht zur katharischen und brauchten aus diesem Grund auch nicht religiösen Vorschriften wie sie die Perfecti einzuhalten zu befolgen.

Eine der wichtigsten Aufgaben der Credentes es die Perfekten zu versorgen und zur der Inquisition und des Albigenserkreuzzuges auch zu Hier kam den Frauen eine besondere Rolle da sie mit der Aufnahme des Gastes ihr Haus einverstanden sein musste. Sie mussten den Beherbergten kochen ihn verstecken und ihm auch zur Flucht verhelfen. Viele Frauen nahmen Möglichkeit mit den Perfekten in Kontakt zu gerne war jedoch gab es auch Frauen von ihren Männern dahingehend eingeschüchtert wurden die aufzunehmen und sie zu versorgen.

Die Sympathisanten

An unterster Stelle der Hierarchie standen Sympathisanten der katharischen Kirche. Sie hatten sich den strengen Moralvorschriften zu unterwerfen noch sonstige zu übernehmen wie etwa die Credentes. Sie der katharischen Kirche nur nahe und beschützten zum Teil vor Verfolgungen.

Geschichte

Die Hochburg der Katharer entstand im 12. Jahrhundert im Languedoc in Südfrankreich ( Okzitanien ). Historische Quellen zeigen dass die Katharer dieser Gegend insbesondere an den Höfen in Okzitanien beliebt waren. In der ersten Zeit viele Angehörige der Oberschicht zu den Katharern sich die Bewegung im 14. Jahrhundert zu Untergrundkirche der einfachen Bevölkerung entwickelte.

Der Adel von Okzitanien war mit König von Frankreich verfeindet und so entstand Bündnis gegen die Katharer die vom König vom Papst mit großer Härte verfolgt wurden wobei die blühende okzitanische Kultur zerstört wurde. Im 1208 wurde ein eigener Kreuzzug unter Simon de Montfort gegen die geführt. Hierbei wurden u.a. am 22. Juli 1209 sämtliche Einwohner der Stadt Béziers umgebracht (etwa 20.000). Die Ruinen der auf schwer zugänglichen Felsen angelegten Katharerfestungen ( Montségur Roquefixade Montaillou Peyrepertuse Quéribus) prägen noch heute das Bild Landschaft des nordöstlichen Pyrenäenvorlandes .

Kontroversen

Die Katharer distanzierten sich stark von römisch-katholischen Kirche und ihrer Hierarchie die sie Personifizierung des Teufels sahen. Theologisch waren es anderem der Dualismus und die Ablehnung des Alten Testamentes die Abwehrreaktion der Kirche zur Folge hatten. gibt es Parallelen zur Verurteilung anderer Lehren.

Einige esoterische Gruppen wie das Lectorium Rosicrucianum führen sich auf die Katharer zurück jedoch von Religionshistorikern in Frage gestellt wird.

Literatur

Lambert Malcom: Geschichte der Katharer (Aus Englischen) Darmstadt Wiss. Buchgesellschaft 2001

Weblinks

Siehe auch

Waldenser Häresie Inquisition Albigenserkreuzzug Gnosis Neuplatonismus Manichäismus Ökumenische Konzile Deutsche Christen Täufer



Bücher zum Thema Katharer

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