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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 27. November 2014 

Keetmanshoop


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Keetmanshoop ist eine nach dem deutschen Kaufmann Bankier Johann Keetman benannte Stadt in Namibia .

Die 500 km südlich der Hauptstadt Windhoek gelegene Stadt hat ca. 20.000 Einwohner ( 2003 ) .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ursprünge der Stadt gehen auf eine durch den Stamm der Nama Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Keetmanshoop wurde 1866 als Station der Rheinischen Mission gegründet. Namensgeber Johann Keetman unterstützte die Mission finanziell so dass Station permanent zu einer deutschen Siedlung ausgebaut 1894 entstand ein Fort für die deutschen Schutztruppen . Mit seinem finanziellen Engagement verband Keetman Hoffnung durch die Christianisierung der einheimischen Bevölkerung Befriedung miteinander verfeindeter Stämme herbeiführen zu können. Ansinnen spiegelt sich im Namen der Stadt Afrikaans für " Hoffnung des Keetman ") wider.

Wirtschaft

Keetmanshoop ist das Wirtschafts- und Verwaltungszentrum Süden Namibias. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind der Tourismus und die Zucht von Karakulschafen.

Verkehr

Im Jahre 1908 wurde eine Bahnstrecke nach Lüderitz in Betrieb genommen. Damit erhielt Keetmanshoop Verkehrsanbindung an die Küste. Heute ist die wichtigster Knotenpunkt des Straßen- und Schienenverkehrs im Landesteil.

Kultur

Spuren der deutschen Kolonialzeit

Als Zeugnisse der Gründungsgeschichte Keetmanshoops existieren einige Bauten aus der Zeit der deutschen Kolonialherrschaft . Die 1895 aus Granit erbaute Kirche der Rheinischen Mission beherbergt heute ein Heimatmuseum das einen Überblick der Stadtgeschichte vermittelt. Das "Kaiserliche Postamt" dem Jahre 1910 beherbergt heute die Touristeninformation der Stadt. erhalten ist das Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1908 .

Der Köcherbaum

Eine besondere touristische Attraktion ist der 20 km nordöstlich von Keetmanshoop gelegene Köcherbaumwald. auf dem Gelände der privaten Farm Gariganus gelegene Baumgruppe von ca. 250 Exemplaren Köcherbaumes ( aloe dichotoma ) steht seit 1955 unter Naturschutz . Der Name bezieht sich auf die des Holzes. Da dieses leicht auszuhöhlen ist die hier ehemals ansässigen Völker der San und Khoi Khoi aus den Ästen des Baumes Köcher denen sie ihre Jagdpfeile trugen.




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