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Gonade


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Eine Gonade - von griech. gone (Geschlecht Erzeugung Same) und aden (Drüse)- deshalb auch Keim- oder Geschlechtsdrüse genannt ist jenes Geschlechtsorgan in dem Sexualhormone und die Keimzellen gebildet werden.

Beim männlichen Geschlecht wird die Gonade als Hoden ( testis ) beim weiblichen Geschlecht als Eierstock ( Ovar ) bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Entwicklung

Die Gonaden sind jeweils paarig angelegt. Gonadenentwicklung erfolgt beim Embryo zunächst bei beiden Geschlechtern gleich. Erst auf dem Y-Chromosom lokalisierte sex-determing region of Y (SRY) bestimmt über den Hoden-determinierenden Faktor die Entwicklung zum Hoden bzw. bei Fehlen die Entwicklung zum Ovar. Aufgrund dieser Differenzierung zählen die Gonaden auch zu den Geschlechtsmerkmalen . Ihr Vorhandensein bestimmt dementsprechend das gonadale Geschlecht . Fehlentwicklungen können zur Ausbildung eines Testovars

Funktion

Die Funktion der Keimdrüsen lässt sich eine exokrine und eine endokrine Komponente unterteilen:

exokrine Funktion

Die exokrine Komponente besteht in der der Keimzellen beim geschlechtsreifen Individuum: Eizellen bei der Frau Samenzellen beim Mann. Während der Mann nach Pubertät bis ins hohe Alter befruchtungsfähige Samenzellen produzieren kann ist dies bei Frau nur bis zum Eintritt der Menopause der Fall.

endokrine Funktion

Die endokrine Komponente besteht bei beiden in der Bereitstellung der Sexualhormone: bei der Östrogene und Gestagene beim Mann Androgene (v.a. Testosteron ).

Das Ausschalten der Gonadenfunktion wird bei Geschlechtern als Kastration bezeichnet.

Siehe auch

genetisches Geschlecht - genitales Geschlecht - Intersexualität




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