Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Keimung nennt man bei einer Pflanze den Prozess vom Erwachen eines Embryos (in Gestalt des Samens ) bis zur vollständigen Ausbildung der Keimblätter . Die Anzahl der ausgebildeten Keimblätter entweder oder zwei dient als ein zentrales Unterscheidungsmerkmal der botanischen Systematik man spricht von den Klassen der Einkeimblättrigen (Liliopsida ehem. Monocotyledonae) oder der Zweikeimblättrigen (Magnoliopsida ehem. Dicotyledonae).
Je nach Art unterscheidet man zwischen epigäischen oder hypogäischen Keimungstyp.
Bei der epigäischen (überirdischen) Keimung durchbricht das Keimblatt (=Cotyledon) den Erdboden und ist bis zur Ausbildung der sogenannten Primärblätter photosynthetisch aktiv.
Bei der hypogäischen (unterirdischen) Keimung hingegen das Keimblatt in der Erde. Erst das durchbricht die Krume und wird photosynthetisch aktiv.
Viele Pflanzen bedürfen spezieller Bedingungen damit Keimung ausgelöst wird eine solche Gruppe bilden sogenannten Kaltkeimer Pflanzen deren Samen eine Kälte- und durchlebt haben müssen bevor die Keimung ausgelöst
Danach laufen folgende biochemische Prozesse ab:
Bildung von stärke- und eiweißabbauenden Enzymen im Keimling und in der Schale