Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 23. April 2014 

Keltische Muster


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Keltische Muster (englisch celtic design oder celtic patterns ) ist die typische Form der darstellenden der keltischen Völker . Die Muster haben sich über die weiterentwickelt und für jede keltische Zeitepoche gibt bestimmte typische Muster. Offenbar folgte also das von kunsthandwerklichen Gegenständen gewissen Modenströmungen.

Trotz den Änderungen über die Zeit sowie regionalen Ausprägungen gibt es einerseits einige andererseits folgen alle keltischen Muster strengen geometrischen

Keltische Muster verzieren religiöse aber auch einfache Alltagsgegenstände: Schalen Teller Sättel Grabsteine Schwertgriffe und -scheiden ... Erst jüngerer Zeit d.h. nach der Christianisierung wurden Muster auch in Schriften verwendet: das bekannteste keltischen Mustern verzierte Werk ist sicherlich das Book of Kells .

Die verwendeten Grundmuster (basic patterns) sind Spiralen Flechtwerkmuster ("Knoten" engl. celtic knots ) Labyrinthmuster und Tiermuster. Auf diesen vier basieren auch die spätkeltischen ab mitte des 5. Jahrhunderts auftauchenden verzierten Buchstaben der Tree of Life und die Muster mit Fabelwesen. Alle Muster werden mehr oder weniger beliebig miteinander und durch diese Kombinationen entsteht dann das Keltische". Viele der keltischen Muster sind auch der religiösen und mythologischen Symbolik der keltischen Kultur.

Inhaltsverzeichnis

Labyrinthmuster

Labyrinthmuster sind nicht typisch keltisch sondern gehören den ältesten Ornamenten der Menschheit mit symbolischer Bedeutung . Es handelt sich dabei um eine Spiralen die jedoch im Gegensatz zu den aus geraden Linien aufgebaut sind. Im Gegensatz den Knoten- oder Flechtwerkmustern bildet ein Labyrinthmuster einen geraden Weg mit Ecken der mit Auge oder dem Finger vollständig durchfahren werden Keltische Labyrinthmuster haben also keine Sackgassen sondern durchgehend.

Die keltischen Labyrinthmuster haben mitte 7. Jahrhundert eine weltweit einzigartige Vielfältigkeit erreicht.

Primitive Labyrinthmuster tauchten erstmals Ende der Steinzeit auf. Es handelte sich um die aber auch beständigste Musterform überhaupt: Dreiecke Kreuze Vierecke die zusammengenommen Zick-Zack-Muster oder diagonale Kreuze Wenn diese Grundmuster weiter miteinander kombiniert werden Sechsecke und Sterne.

Viele frühe keltische Gegenständer aus der um 2000 v. Chr. tragen solche mehr oder weniger ausgearbeitete komplexe Zick-Zack- und Karo-Muster. Erstaunlicherweise müssen diese jedoch nicht immer gleich aussehen: "Von den von bronzezeitlichen Begräbnisurnen die in Großbritannien gefunden sind nicht zwei genau gleich weder in Größe noch in der Form noch in Dekoration. Es ist erstaunlich wieviele Möglichkeiten es aus diagonalen Linien wunderschöne Muster zu bilden." Allen)

Die Gemeinsamkeit also das "typisch keltische" diesen Mustern ist dass sie nicht aus sondern aus Doppellinien bestehen und auf diese "Balken" bilden die ihrerseits wiederum das Muster Gemeinsam ist auch die Vorliebe der Kelten diagonale Linien - daran kann man keltische beispielsweise von Griechischen unterscheiden die horizontale und Linien bevorzugten.

Tiermuster

Die als typisch keltisch geltenden verschlungenen gehen auf den frühen und intensiven Kontakt Kelten mit den nordiranischen Reitervölkern der Kimmerier und Skythen zurück. Ebenso wie die Verehrung des die Verwendung von Streitwagen und die Sitte die abgeschlagenen Köpfe Feinde als Trophäe am Gürtel zu tragen.

Siehe auch

Literatur

  • "Celtic Designs and Motifs" von Courtney Davis ISBN 0486267180
  • "Kelten und Skythen. Im Urlicht der Vergangenheit." Else Greulich ISBN 3892286027
  • "Skythen und Kelten" von Adolf Schütz
  • J. R. Allen Proceedings of the Society of Antiquarians of

Weblinks




Bücher zum Thema Keltische Muster

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Keltische_Muster.html">Keltische Muster </a>