Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Im ersten Jahrtausend vor Christus wurden Europa größtenteils nur keltische Sprachen gesprochen. Die keltischen Sprachen werden von der Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachfamilie zugeordnet oder - wie es im Sprachbereich treffender heisst - sie gehören zur Gruppe der indoeuropäischen Sprachen .
Sie waren bis zur Zeitenwende in Mittel- und Südosteuropa weiter verbreitet als in heutigen Zeit in der sie nur noch Randgebiete beschränkt sind.
Das Bretonische das heute noch in Bretagne gesprochen wird gelangte wahrscheinlich im Zuge angelsächsischen Eroberung der Britischen Inseln infolge von von Cornwall nach Nordfrankreich. Die kornische Sprache war dem 18. Jahrhundert ausgestorben wird aber mittlerweile wieder von 1.000 Menschen gesprochen während das Walisische mit 500.000 Sprechern noch relativ stark verbreitet ist. versucht Irland die Irische Sprache (die auch Gälisch genannt wird) zu erhalten.
Die heutigen keltischen Sprachen werden in p-keltischen Sprachen (auch Britannische Sprachen - früher auch Festlandskeltisch : Walisisch Kornisch und Bretonisch) und die q-keltischen Sprachen (auch Goidelisch bezeichnet die Gruppe der gälischen Sprachen früher auch Inselkeltisch : Schottisch-Gälisch Irisch-Gälisch Shelta und Manx ) unterteilt. Die Festlandskeltischen Sprachen Gallisch Keltiberisch und Lepontisch sind ausgestorben.
Nach frühmittelalterlichen Quellen wurde im fünften Jahrhundert in Gegend um Trier noch keltisch von der Bevölkerung gesprochen die Missionare mussten erst die keltische Sprache lernen dort verständlich predigen zu können.
Viele Orts- und Familiennamen Gewässernamen und in Mitteleuropa sind keltischen Ursprungs. So entstammt Name der Flüsse Rhein und Rhône aus dem Keltischen (Bedeutung: "fließen").