Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Keraiten (Eigenbezeichnung: Kerait ) galten als die erbitterten Feinde der Naimanen . Sie wurden von ihnen aus ihren Siedlungsgebiet in der westlichen Mongolei ins östliche Steppengebiet abgedrängt und siedelten zur Zeit Dschingis Khans südlich der Selenga am oberen Orchon Tula und Ongkin. Der letztere heißt heute
Die Keraiten waren turko-mongolischer Herkunft. Sie wurden lange Zeit zu Toguz-Oghusen gezählt und wiesen damit die gleiche auf wie die benachbarten Naimanen . In alter Zeit unterstanden auch ihre Stämme den Toguz-Tataren . Aber die Keraiten galten - gleich Mongolen - als erbitterte Rivalen der Tataren und waren wie diese ein reines
Toghril Khan von den Chinesen mit bzw. Ongkhan betitelt war der Adoptivvater Dschingis Khans . In der zur Zeit der Mongolenkriege christlichen Glaubenswelt wurde er mit dem legendären Priester Johannes aus der Bibel gleichgesetzt. Das geschah des starken Einflusses der christlichen Nestorianer in seinem Machtbereich bzw. den umliegenden
Er bzw. sein Sohn Nilkha Sengum aber mit Dschingis Khan in mehrmals Streit stellten sich wiederholt auf die Seite des Jamukha Gurkhan ) woraufhin die Keraiten 1203 in einem wechselvollen Feldzug geschlagen wurden. seiner Niederlage gegen Dschingis Khan wurde er dem Gebiet der Naimanen enthauptet da deren Königin Gurbesu Khatun später eine der Nebenfrauen Dschingis Khans - Kopf gefordert hatte. Sein Sohn Nilkha Sengum sich zu den Uiguren wo auch er ermordet wurde.