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Keraiten


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Die Keraiten (Eigenbezeichnung: Kerait ) galten als die erbitterten Feinde der Naimanen . Sie wurden von ihnen aus ihren Siedlungsgebiet in der westlichen Mongolei ins östliche Steppengebiet abgedrängt und siedelten zur Zeit Dschingis Khans südlich der Selenga am oberen Orchon Tula und Ongkin. Der letztere heißt heute

Herkunft

Die Keraiten waren turko-mongolischer Herkunft. Sie wurden lange Zeit zu Toguz-Oghusen gezählt und wiesen damit die gleiche auf wie die benachbarten Naimanen . In alter Zeit unterstanden auch ihre Stämme den Toguz-Tataren . Aber die Keraiten galten - gleich Mongolen - als erbitterte Rivalen der Tataren und waren wie diese ein reines

Das Volk der Keraiten war ursprünglich auch mit Borjigin verwandt dem Klan dem auch der spätere Dschingis Khan angehörte. Sie wurden 1130 / 50 durch Kabul Khagan unterworfen doch bereits 1150 konnten sie dessen Herrschaft abschütteln.

Religion

Die Keraiten waren gleich den Uiguren Naimanen Onguten und Merkiten teilweise christliche Nestorianer . Aber auch der Schamanismus und der Buddhismus hatte bei Teilen Volkes eine lange Tradition : So hatte der Bruder Toghril Khans Gambu einen tibetanischen Titel ( Gambu ) und dessen Töchter Sorkhatani Beki und Ibakha Beki führten auch die Funktion von Schamaninnen aus (erkennbar am Namensteil Beki ) - obschon sie im allgemeinen als Christinnen gelten.

Fürsten

Toghril Khan von den Chinesen mit bzw. Ongkhan betitelt war der Adoptivvater Dschingis Khans . In der zur Zeit der Mongolenkriege christlichen Glaubenswelt wurde er mit dem legendären Priester Johannes aus der Bibel gleichgesetzt. Das geschah des starken Einflusses der christlichen Nestorianer in seinem Machtbereich bzw. den umliegenden

Er bzw. sein Sohn Nilkha Sengum aber mit Dschingis Khan in mehrmals Streit stellten sich wiederholt auf die Seite des Jamukha Gurkhan ) woraufhin die Keraiten 1203 in einem wechselvollen Feldzug geschlagen wurden. seiner Niederlage gegen Dschingis Khan wurde er dem Gebiet der Naimanen enthauptet da deren Königin Gurbesu Khatun später eine der Nebenfrauen Dschingis Khans - Kopf gefordert hatte. Sein Sohn Nilkha Sengum sich zu den Uiguren wo auch er ermordet wurde.

Die Keraiten gingen nun größtenteils im auf.




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