Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die so genannte Kerzenuhr ist eine Uhr die früher oft in Klöstern verwendet wurde.
Dabei macht man sich den Umstand nutzte dass eine Kerze immer gleich schnell abbrennt wenn sie gleichen Durchmesser hat und aus dem gleichem besteht. Als erstes brauchte man eine Vergleichszeit z. B. die Zeit zwischen zwei Gebeten eine Stunde. Man zündete eine Kerze zum Messpunkt (also nach dem ersten Gebet/zu Beginn Stunde) zum zweiten Messpunkt (zu Beginn des Betens/am Ende der Stunde) löschte man die Die Differenz wurde auf eine ähnliche Kerze oben) übertragen. Danach konnte man die Zeitspanne weiter unterteilen wobei eine Unterteilung auf unter 10 Minuten sinnlos war da die Messmethode dafür ungenau war.
Die Kerzenuhr hatte gegenüber anderen damaligen Zeitmessern den Vorteil dass sie auch nachts und nicht so teuer (und groß) war mechanische Uhren . Nachteilig waren die trotzdem noch relativ Kosten die Nichtwiederverwendbarkeit und dass man einen Startpunkt brauchte da die Uhr die Zeit relativ zeigte.