Die Stadt Kevelaer ist einer der Wallfahrtsorte in Europa. Jährlich kommen etwa eine Pilger in die Kleinstadt (ca. 28000 Einwohner). liegt an der A 57 zwischen Krefeld und Kleve nahe der niederländischen Grenze.
Der Kaufmann Hendrik Busmann erwarb im Mittelalter ein Marienbild. Eine Marienerscheinung an einem Wegekreuz sagte ihm er ein Heiligenhaus für das Bild errichten die Gnadenkapelle. Die Geschichte der Erscheinung wurde überall und so nahm im Laufe der Zeit Bedeutung des Marienbild für die Katholiken zu.
Im Zentrum der Stadt liegt der mit der Gnadenkapelle der Basilika der Kerzenkapelle und der Beichtkapelle. Daran sich zwei Fußgängerzonen mit Kaffees und Restaurants
Das fast 100jährige "Niederrheinische Museum für und Kulturgeschichte" sieht sich als volkskulturelles Bilderbuch Region. Daneben hat es sich nach der der "Spielgutsammlung Juliane Metzger" zu einem bedeutenden entwickelt.
Kevelaer ist ein bedeutender Wallfahrtsort mit alljährlich mehr als einer halben Pilger . Daneben sind Kunsthandwerk und vielfältige Industrien Holz- und Metallverarbeitung von wirtschaftlicher Bedeutung. Zu größten Ereignissen des 20. Jahrhunderts der Stadt zählen die Besuche von Papst Johannes Paul II. und Mutter Theresa im Jahre 1987 .
Über die Entstehung Kevelaers sind hinsichtlich Zeit und Art keine positiven Anhaltspunkte vorhanden. ersten Zeugnisse für das Vorhandensein einer Siedlung Stadtgebiet Kevelaers gehen bis in die ältere Eisenzeit zurück (etwa 800 v. Chr.). Sedimente vorzeitlichen Brunnenanlage sowie Urnenfunde deuten darauf hin. erste schriftliche Nachricht über diese Bewohner gibt römische Feldherr Julius Caesar in seiner Beschreibung des gallischen Krieges (58-51 v. Chr.). Er nennt sie Menapier (Volksstamm im belgischen Gallien der sich von der Nordsee bis an den Rhein ansiedelte). Ein Beweis für die Besiedlung Gebietes sind römische und merowingische Scherben und aus dem 9. Jahrhundert die im Stadtgebiet wurden.
Urkundlich wird Kevelaer erst im Jahre 1390 erwähnt. Gegen Ende dieses Jahres wird ohne Datumsnennung im Zusammenhang mit Güterangelegenheiten der Xanten genannt. In diesem Jahr bildete die Kevelaer mit Wetten einen Gerichtsbezirk und gehörte zum Herzogtum Geldern . Eine Urkunde vom 3. Oktober 1390 belegt dieses.
Das wohl entscheidendste Datum für die Kevelaers ist der 1. Juni 1642 . Der schlichte geldrische Händler Hendrik Busmann berichtet es jedenfalls die Stadtgeschichte hörte an Kreuzung der alten Handelsstraßen Amsterdam - Köln und Münster - Brüssel um die Weihnachtszeit dreimal einen geheimnisvollen "An dieser Stelle sollst du mir ein bauen!" Obwohl Busmann arm war kam er Wunsche nach auch weil seine Frau Mechel weitere Erscheinung hatte in der ihr das des Heiligenhäuschen und ein Bildchen der Gottesmutter Maria offenbart wurde. An dem besagten Tag Juni 1642 weihte der Pfarrer von Kevelaer ein an der Wegkreuzung und setzte einen Kupferstich Gnadenmutter Maria „Consolatrix Afflictorum“ (Trösterin der Betrübten) Luxemburg ein. Im Sockel des Bildstocks ist noch eine Inschrift zu lesen die das „Anno 1642 - Hendrik Busmann“. Die Geschichte der und des „Wunders“ von Kevelaer beginnt.
Durch Erlass des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen wurden der Gemeinde Kevelaer am 25. 1949 die Stadtrechte verliehen. Zwanzig Jahre später 01. Juli 1969 erfolgte die kommunale Neuordnung. Zusammen mit Gemeinden Kleinkevelaer Twisteden Wetten Kervendonk Kervenheim und erhält die Gemeinde den Namen Kevelaer und von nun an die Bezeichnung „Stadt“.