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Das Wappen der Stadt Kiel ist sog. "holsteinische Nesselblatt" in Silber auf rot einem schwarzen Boot. Das silberne Nesselblatt auf Grund ist das Wappen der Schauenburger. Die ist rot mit dem weißen Nesselblatt und das schwarze Boot.
1883 Kiel scheidet aus dem gleichnamigen Kreis und wird eine kreisfreie Stadt; Sitz des Kiel wird die Stadt Bordesholm
1887 Kiel wird deutscher Reichskriegshafen. Dadurch rasantes und Ansiedlung der Werftindustrie
1895 Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal ) welcher bald die meistbefahrene künstliche Wasserstraße Welt wird.
1907 Der Kreis Kiel wird in Kreis umbenannt Kiel selbst bleibt weiterhin kreisfrei
1917 Kiel wird Sitz des Oberpräsidiums der preußischen Provinz Schleswig-Holstein und somit quasi "Landeshauptstadt". befand sich das Oberpräsidium in Schleswig.
Im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945 wird Kiel wegen der militärischen Bedeutung Werften) zu 80% zerstört. Die Integration der ostdeutschen Kriegsflüchtlinge stellt die Stadt vor zusätzliche In den Nachkriegsjahren wird es unter damals modernen Gesichtspunkten aufgebaut. Die Stadt entwickelte sich bald wieder wirtschaftlichen politischen und geistigen Zentrum Schleswig-Holsteins.
1970 Im Rahmen der schleswig-holsteinischen Kreisreform werden die Kreise Rendsburg und Eckernförde Seither gehört das Kieler Umland zu den Rendsburg-Eckernförde und Plön.
1995 Hunderjähriger Geburtstag des Nord-Ostsee-Kanals
1997 Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wird Oberbürgermeister direkt gewählt
2003 Bei den Kommunal- und Oberbürgermeisterwahlen wird SPD abgewählt und zum ersten Mal in Stadtgeschichte eine Frau Angelika Volquartz ( CDU ) Oberbürgermeisterin.
2003 Die Bewerbung Kiels als drittmaliger Austragungsort olympsichen Segelwettbewerbe 2012 scheitert im Auswahlverfahren des NOK zugunsten Rostocks welches nun zusammen mit Leipzig Bewerberstadt auf internationaler Ebene ist. Die hält dennoch an dem Projekt Kiel Sailing City fest welches unter anderem allen Schülern Stadt Segelunterricht verspricht.
Die Bevölkerung der Stadt Kiel gehörte zum Erzbistum Bremen bzw. dessen Suffragan-Bistum Schleswig. 1526 wurde durch den Landesherrn die Reformation eingeführt. 1534 mussten die Katholiken auf die einzige der Stadt (daneben gab es noch eine Kirche) verzichten. Bereits vier Jahre zuvor war Franziskanerkloster in Kiel geschlossen worden. Danach war über eine lange Zeit eine protestantische Stadt zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holstein gehörte welche sich 1977 mit anderen Landeskirchen zur Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche vereinigte. Heute gehören die Kirchengemeinden der - sofern sie nicht Mitglied einer Freikirche sind - zum Kirchenkreis Kiel innerhalb Sprengels Holstein-Lübeck.
Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Im Jahre 1891 wurde die erste katholische Pfarrkirche seit Reformation erbaut. Die Gemeindeglieder Kiels gehörten zum bestehenden "Apostolischen Vikariat der Nordischen Missionen". 1930 wurde das Gebiet Schleswig-Holsteins aufgrund des Konkordates von 1929 dem Bistum Osnabrück eingegliedert. Aus den nördlichen Gebieten dieses entstand 1993 das neue Erzbistum Hamburg zu dem die Stadt Kiel nunmehr Offiziell errichtet wurde das Erzbistum Hamburg allerdings am 7. Januar 1995. Die Pfarrgemeinden der Kiel gehören innerhalb der Erzdiözese Hamburg zum Kiel.
Heute ist die Bevölkerung Kiels zu 48 % evangelisch und zu 7 % Insgesamt gibt es 36 evangelische und 12 Kirchen.
An der Spitze der Stadt Kiel ursprünglich ein Vogt der vom Landesherrn eingesetzt wurde. Daneben es schon sehr früh einen Rat der 1315 immer mehr die tatsächliche Macht in Stadt ausübte. Vorsitzender des Rates war der Bürgermeister . Später gab es auch mehrere Bürgermeister. dem Übergang an Preußen wurde in ganz Schleswig-Holstein 1867 die preußische Städteordnung eingeführt. An der der Stadt stand dann ein Oberbürgermeister .
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schleswig-Holstein Teil der britischen Besatzungszone . Die Militärregierung führte 1946 eine zweigleisige Verwaltungsspitze ein. Danach gab zunächst einen Oberbürgermeister als Vorsitzenden des Rates und daneben Oberstadtdirektor als Leiter der Verwaltung. Die schleswig-holsteinische von 1950 übertrug dem Leiter der Verwaltung jedoch den traditionellen Titel Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister und für den Vorsitzenden des Rates bei größeren - so auch in Kiel - die Bezeichnung Stadtpräsident ein.
Kiels derzeitige Oberbürgermeisterin Angelika Volquatz ( CDU ) wurde 2003 direkt gewählt und ist erste Frau in diesem Amt in der der Stadt.
Die CDU stellt mit 24 Räten die größte Fraktion im Stadtrat. Die SPD stellt 18 Räte Bündnis 90/Die Grünen wodurch die CDU keine Mehrheit hat. Daher im Juni 2003 ein Kooperationsvertrag zwischen der CDU und GRÜNEN geschlossen.
Kiel ist ein Dienstleistungsstandort . In diesem Sektor sind 78 5% Bediensteten in Kiel beschäftigt 21 4% sind produzierenden Gewerbe (sekundärer Sektor) beschäftigt und 0 in der Landwirtschaft (primärer Sektor). Wie ein Blick auf von großen Portalkränen geprägte Kieler Skyline offenbart Kiel ein wichtiger Standort von Werften. Ansonsten sich in Kiel Maschinenfabriken und weitere Industrie.
Von Kiel führen die beiden Bundesautobahnen A 210 und A 215 auf A 7 Hamburg-Flensburg und zwar zum Kreuz bzw. zum Dreieck Bordesholm. Ferner führen die B 76 B 202 B 404 und 502 durch das Stadtgebiet.
Den öffentliche Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen Busse der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) die Fähren der SFK Kiel die die Kieler Förde vom Westufer (Strande) über die Innenstadt Schönberg befahren. Der Kieler Hauptbahnhof (daneben gibt es nur die Station Kiel-Suchsdorf) ist ein Kopfbahnhof . Er wird seit einigen Jahren schon und renoviert. In Kiel-Holtenau befindet sich ein Flugplatz.
In Kiel befindet sich das Landesfunkhaus des Norddeutschen Rundfunks . Als Tageszeitung erscheinen die Kieler Nachrichten welche von der Kieler Zeitung Verlags- Druckerei KG-GmbH & Co herausgegeben werden.
Das Stadtgebiet Kiels ist in 30 eingeteilt. Meistens bilden ein oder mehrere Stadtteile einen der insgesamt 18 Ortsbezirke mit je Ortsbeirat. Diese Gremien werden von der Ratsversammlung der Gesamtstadt nach jeder Kommunalwahl neu bestimmt sind zu wichtigen den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten hören. Sie können auch Anträge die den betreffen an die Ratsversammlung stellen damit diese beraten bzw. beschlossen werden.
Die Ortsbezirke mit ihren zugehörten Stadtteilen deren amtlicher Nummer:
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts das Stadtgebiet von Kiel incl. Hammer eine von insgesamt 1.997 ha. Ab 1869 wurden Gemeinden bzw. Gemarkungen in die Stadt Kiel eingegliedert:
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
In Kiel dürfte zwar auch was Anzahl der Aktiven angeht der Fußball wie im übrigen Deutschland die Sportart 1 sein; allerdings ist es den Kieler hier nie gelungen einen Stammplatz in den zu erreichen. Kieler SV Holstein der größte Fußballverein war in den Jahren vor Einführung Bundesliga zwar einige Jahre in der Oberliga Nord vertreten und vor dem Ersten einmal Deutscher Meister zur Zeit spielt er in der dritthöchsten deutschen Klasse der Regionalliga Nord .
Anders ist die Situation im Handball : Hier kann der THW Kiel eine stolze Reihe von nationalen Meistertiteln Siegen im Deutschen Handball Pokal und im vorweisen. Diese Erfolge stützen sich auf kräftiges Sponsoring durch Unternehmen aus der Region sowie eine treue Fangemeinde.
Kiel ist ganz gewiss ein Mekka des Segelsports . Die Kieler Woche (s.o.) ist die größte segelsportliche Veranstaltung Welt. An ihr nehmen jährlich viele tausend mit tausenden von Booten (fast) aller Klassen allen Kontinenten teil. Während der restlichen Saison darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Regatten statt. dieser Aktivitäten sind vor allem mehrere Segelklubs ihren Sitz rund um die Kieler Förder mit dem "Kieler Yacht Club" (ehemals: "Kaiserlicher Club") als dem größten und sportlich aktivstem
1996 : Otto Schlenzka Wohltäter und Kommodore des Yacht Clubs
2004 : Prof. Dr. h.c. mult. Berthold Beitz seine Förderung des Sportes in Kiel
Adolf Hitler und Erich Raeder wurde Ehrenbürgerrecht 1945 aberkannt. Wegen eines Verfahrensfehlers wurde Aberkennung Raeders 1956 wieder aufgehoben doch verzichtete wenige Tage nach dem Beschluss von sich auf die Ehrenbürgerschaft.
1910 20. Januar Dr. Lauritz Lauritzen † 5. Juni 1980 in Bad Bundesminister für Städtebau und Wohnungswesen (1966-1972) Bundesminister das Post- und Fernemeldewesen (1972) Bundesminister für (1972-1974)
1928 29. September Dr. Gerhard Stoltenberg † Bundesminister für Wissenschaftliche Forschung (1965-1969) (1982-1989) Bundesverteidigungsminister (1989-1992) Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (1971-1982)