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Kiel


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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Weiteres siehe: Kiel (Begriffsklärung) .

Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Schleswig-Holstein
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 114 km²
Einwohner : 229.044
Bevölkerungsdichte : 2.016 Einwohner/km²
Höhe : 14 m ü. NN
Vorwahl : 0431
Postleitzahl : 24000-24159 (alte PLZ 2300)
Geografische Lage (Rathausturm): 10º 08' östlicher Länge
54º 19' nördlicher Breite
KFZ-Kennzeichen : KI
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 01 0 02 000
Gliederung des Stadtgebiets: 18 Ortsbezirke
mit 30 Stadtteilen
Adresse der Stadtverwaltung: Andreas-Gayk-Straße 31
24103 Kiel
Webseite: www.kiel.de
E-Mail: rathaus@LHStadt.kiel.de
Politik
Oberbürgermeisterin : Angelika Volquartz ( CDU )
Stadtpräsident : Dr. Arne Wulff ( CDU )
Regierende Parteien: CDU /Bündnis 90/Die Grünen

Kieler Rathaus

Die Landeshauptstadt Kiel ist eine kreisfreie Stadt im Osten Schleswig-Holsteins an der Ostsee ( Kieler Förde ). Sie ist die größte Stadt sowie Lübeck und Flensburg eines der drei Oberzentren des Bundeslandes. Ferner ist Kiel eine Universitätsstadt mit starkem Bezug zum Meer in den Bereichen Marine Schiffbau Segeln Meeresforschung).

Nächst größere Stadt ist die Freie Hansestadt Hamburg ca. 87 km südwestlich.

Die Einwohnerzahl der Stadt Kiel überschritt Zuge des Ausbaus als Reichskriegshafens um das 1900 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Kiel (sie nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten an Ostküste der Kieler Förde genannt):

Kreis Plön : Mönkeberg Schönkirchen Klausdorf und Raisdorf (alles Gemeinden) sowie Pohnsdorf Honigsee und Boksee (alle Preetz-Land)
Kreis Rendsburg-Eckernförde : Flintbek (Amt Flintbek) Molfsee und Mielkendorf Molfsee) Melsdorf und Ottendorf (Amt Achterwehr) Kronshagen Gemeinde) Neuwittenbek und Felm (Amt Dänischer Wohld) (amtsfreie Gemeinde) und Dänischenhagen (Amt Dänischenhagen)

Geografie

Kiel ist einer der wichtigsten Naturhäfen der Ostsee an der Kieler Förde . Durch Kiel verläuft die Wasserscheide von der Nordsee zur Ostsee. So berührt ebenso wie Schwentine der Fluss Eider der in die Nordsee mündet Kieler außerdem endet der Nord-Ostsee-Kanal im Stadtteil Kiel-Holtenau . Die Umgebung Kiels ist von Moränenhügeln geprägt und geht direkt in die Holsteinische Schweiz über.

Wappen

Das Wappen der Stadt Kiel ist sog. "holsteinische Nesselblatt" in Silber auf rot einem schwarzen Boot. Das silberne Nesselblatt auf Grund ist das Wappen der Schauenburger. Die ist rot mit dem weißen Nesselblatt und das schwarze Boot.

Geschichte

Historische Karte (um 1888)

  • Kiel wurde zwischen 1233 und 1242 von Graf Adolf IV. von Holstein-Schaumburg gegründet
  • 1242 erhielt man das Stadtrecht .
  • 1283 Eintritt in die Hanse
  • 1301 war die Stadt befestigt
  • Ab 1329 von einer Stadtmauer umgeben
  • 1460 Unterzeichnung des Privilegs von Riepen
  • 1469 erstmalige Erwähnung des Kieler Umschlags
  • 1518 Kiel wird aus der Hanse ausgeschlossen
  • 1665 Gründung der Christian-Albrechts-Universität durch Herzog Christian Albrecht von Gottorf
  • 1773 kommt die Stadt an den dänischen König
  • 1813 wird Kiel im Kosakenwinter von Schweden eingenommen
  • 1814 Frieden von Kiel : Holstein bleibt dänisches Herzogtum
  • 1844 mit der Eisenbahnlinie nach Hamburg wird als eine der ersten Städte an das Schienennetz angeschlossen.
  • 1864 Eroberung Schleswig-Holsteins durch Preußen und Österreich im Deutsch-Dänischen Krieg damit wird Kiel zunächst von Preußen Österreich gemeinsam verwaltet
  • 1866 wird Kiel ganz preußisch
  • 1867 Kiel wird Kriegshafen des neugegründeten norddeutschen Bundes und Sitz des aus den Ämtern Cronshagen Kiel und Neumünster gebildeten Kreises Kiel
  • 1882 Die erste Kieler Woche findet statt
  • 1883 Kiel scheidet aus dem gleichnamigen Kreis und wird eine kreisfreie Stadt; Sitz des Kiel wird die Stadt Bordesholm
  • 1887 Kiel wird deutscher Reichskriegshafen. Dadurch rasantes und Ansiedlung der Werftindustrie
  • 1895 Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal ) welcher bald die meistbefahrene künstliche Wasserstraße Welt wird.
  • 1907 Der Kreis Kiel wird in Kreis umbenannt Kiel selbst bleibt weiterhin kreisfrei
  • 1917 Kiel wird Sitz des Oberpräsidiums der preußischen Provinz Schleswig-Holstein und somit quasi "Landeshauptstadt". befand sich das Oberpräsidium in Schleswig.
  • 1918 Mit dem Matrosenaufstand geht der Erste Weltkrieg zuende. Am 3. November erheben sich hier die Matrosen gründen am 4. November den ersten Arbeiter- und Soldatenrat Deutschlands und setzten so den Anfang Novemberrevolution welche innerhalb weniger Tage ganz Deutschland und mit der dadurch erzwungenden Abdankung des Kaisers Wilhelm II die Grundsteinlegung zur ersten deutschen Republik der Weimarer Republik bildete.
  • 1932 Der Kreis Bordesholm (bis 1907 Kreis wird aufgelöst und sein Gebiet auf die Rendsburg Segeberg und Plön aufgeteilt.
  • 1936 Kiel wird zum ersten Mal Austragungsort olympischen Segelwettbewerbe . Im Landesarchiv Schleswig-Holstein existiert ein Film Leni Riefenstahl über dieses Ereignis
  • Im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945 wird Kiel wegen der militärischen Bedeutung Werften) zu 80% zerstört. Die Integration der ostdeutschen Kriegsflüchtlinge stellt die Stadt vor zusätzliche In den Nachkriegsjahren wird es unter damals modernen Gesichtspunkten aufgebaut. Die Stadt entwickelte sich bald wieder wirtschaftlichen politischen und geistigen Zentrum Schleswig-Holsteins.
  • Kiel wurde 1946 unter britischer Besatzung Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein .
  • 1970 Im Rahmen der schleswig-holsteinischen Kreisreform werden die Kreise Rendsburg und Eckernförde Seither gehört das Kieler Umland zu den Rendsburg-Eckernförde und Plön.
  • 1972 Kiel wird zum zweiten Mal Austragungsort olympischen Segelwettbewerbe diesmal im Stadtteil Schilksee
  • 1975 wird der Kieler Umschlag als modernes Volksfest wiederbelebt
  • 1982 feiert die Kieler Woche ihr hunderjähriges
  • 1992 750 Jahre Stadt Kiel
  • 1995 Hunderjähriger Geburtstag des Nord-Ostsee-Kanals
  • 1997 Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wird Oberbürgermeister direkt gewählt
  • 2003 Bei den Kommunal- und Oberbürgermeisterwahlen wird SPD abgewählt und zum ersten Mal in Stadtgeschichte eine Frau Angelika Volquartz ( CDU ) Oberbürgermeisterin.
  • 2003 Die Bewerbung Kiels als drittmaliger Austragungsort olympsichen Segelwettbewerbe 2012 scheitert im Auswahlverfahren des NOK zugunsten Rostocks welches nun zusammen mit Leipzig Bewerberstadt auf internationaler Ebene ist. Die hält dennoch an dem Projekt Kiel Sailing City fest welches unter anderem allen Schülern Stadt Segelunterricht verspricht.

Religionen

Die Bevölkerung der Stadt Kiel gehörte zum Erzbistum Bremen bzw. dessen Suffragan-Bistum Schleswig. 1526 wurde durch den Landesherrn die Reformation eingeführt. 1534 mussten die Katholiken auf die einzige der Stadt (daneben gab es noch eine Kirche) verzichten. Bereits vier Jahre zuvor war Franziskanerkloster in Kiel geschlossen worden. Danach war über eine lange Zeit eine protestantische Stadt zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holstein gehörte welche sich 1977 mit anderen Landeskirchen zur Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche vereinigte. Heute gehören die Kirchengemeinden der - sofern sie nicht Mitglied einer Freikirche sind - zum Kirchenkreis Kiel innerhalb Sprengels Holstein-Lübeck.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Im Jahre 1891 wurde die erste katholische Pfarrkirche seit Reformation erbaut. Die Gemeindeglieder Kiels gehörten zum bestehenden "Apostolischen Vikariat der Nordischen Missionen". 1930 wurde das Gebiet Schleswig-Holsteins aufgrund des Konkordates von 1929 dem Bistum Osnabrück eingegliedert. Aus den nördlichen Gebieten dieses entstand 1993 das neue Erzbistum Hamburg zu dem die Stadt Kiel nunmehr Offiziell errichtet wurde das Erzbistum Hamburg allerdings am 7. Januar 1995. Die Pfarrgemeinden der Kiel gehören innerhalb der Erzdiözese Hamburg zum Kiel.

Heute ist die Bevölkerung Kiels zu 48 % evangelisch und zu 7 % Insgesamt gibt es 36 evangelische und 12 Kirchen.

Politik

An der Spitze der Stadt Kiel ursprünglich ein Vogt der vom Landesherrn eingesetzt wurde. Daneben es schon sehr früh einen Rat der 1315 immer mehr die tatsächliche Macht in Stadt ausübte. Vorsitzender des Rates war der Bürgermeister . Später gab es auch mehrere Bürgermeister. dem Übergang an Preußen wurde in ganz Schleswig-Holstein 1867 die preußische Städteordnung eingeführt. An der der Stadt stand dann ein Oberbürgermeister .

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schleswig-Holstein Teil der britischen Besatzungszone . Die Militärregierung führte 1946 eine zweigleisige Verwaltungsspitze ein. Danach gab zunächst einen Oberbürgermeister als Vorsitzenden des Rates und daneben Oberstadtdirektor als Leiter der Verwaltung. Die schleswig-holsteinische von 1950 übertrug dem Leiter der Verwaltung jedoch den traditionellen Titel Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister und für den Vorsitzenden des Rates bei größeren - so auch in Kiel - die Bezeichnung Stadtpräsident ein.

Kiels derzeitige Oberbürgermeisterin Angelika Volquatz ( CDU ) wurde 2003 direkt gewählt und ist erste Frau in diesem Amt in der der Stadt.

Die CDU stellt mit 24 Räten die größte Fraktion im Stadtrat. Die SPD stellt 18 Räte Bündnis 90/Die Grünen wodurch die CDU keine Mehrheit hat. Daher im Juni 2003 ein Kooperationsvertrag zwischen der CDU und GRÜNEN geschlossen.

Stadtoberhäupter 1867-1946

Vorsitzende des Rates seit 1946

  • 1946 : Dr. Otto Tschadek kommissarischer Oberbürgermeister
  • 1946 : Willi Koch Oberbürgermeister
  • 1946 - 1950 : Andreas Gayk Oberbürgermeister
  • 1950 : - 1951 : Dr. Peter Jeschke Stadtpräsident
  • 1951 : - 1955 : Max Schmidt Stadtpräsident
  • 1955 : - 1959 : Dr. Wilhelm Sievers Stadtpräsident
  • 1959 : Dr. Hans-Carl Rudel Stadtpräsident
  • 1959 - 1970 : Hermann Köster Stadtpräsident
  • 1970 - 1974 : Ida Hinz Stadtpräsidentin
  • 1974 - 1978 : Eckhard Sauerbaum Stadtpräsident
  • 1978 - 1982 : Rolf Johanning Stadtpräsident
  • 1982 - 1985 : Eckhard Sauerbaum Stadtpräsident
  • 1985 - 1986 Günther Schmidt-Brodersen Stadtpräsident
  • 1986 - 1998 : Silke Reyer Stadtpräsidentin
  • 1998 - 2003 : Cathy Kietzer Stadtpräsidentin
  • 2003 - heute: Dr. Arne Wulff (CDU)

Leiter der Verwaltung seit 1946

Die Kiellinie während der Kieler Woche

Wirtschaft

Kiel ist ein Dienstleistungsstandort . In diesem Sektor sind 78 5% Bediensteten in Kiel beschäftigt 21 4% sind produzierenden Gewerbe (sekundärer Sektor) beschäftigt und 0 in der Landwirtschaft (primärer Sektor). Wie ein Blick auf von großen Portalkränen geprägte Kieler Skyline offenbart Kiel ein wichtiger Standort von Werften. Ansonsten sich in Kiel Maschinenfabriken und weitere Industrie.

Verkehr

Kiel ist vor allem ein Verkehrsknotenpunkt den Fährverkehr nach Oslo ( Norwegen ) Göteborg ( Schweden ) Klaipeda ( Litauen ) und nach Kaliningrad und Sankt Petersburg (beide Russland ). In Kiel endet der Nord-Ostsee-Kanal . Durch die Förde sind Ost- und der Stadt zum Teil getrennt. Eine Fördeschiffahrt das Überqueren der Förde.

Von Kiel führen die beiden Bundesautobahnen A 210 und A 215 auf A 7 Hamburg-Flensburg und zwar zum Kreuz bzw. zum Dreieck Bordesholm. Ferner führen die B 76 B 202 B 404 und 502 durch das Stadtgebiet.

Den öffentliche Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen Busse der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) die Fähren der SFK Kiel die die Kieler Förde vom Westufer (Strande) über die Innenstadt Schönberg befahren. Der Kieler Hauptbahnhof (daneben gibt es nur die Station Kiel-Suchsdorf) ist ein Kopfbahnhof . Er wird seit einigen Jahren schon und renoviert. In Kiel-Holtenau befindet sich ein Flugplatz.

Bekannte Firmen

  • Howaldt Deutsche Werft (HDW)
  • Lindenau Werft
  • TKR (Telekommunikation)
  • Hagenuk (Telekommunikation)
  • Caterpillar (Maschinenbau)
  • MAK (Maschinenbau)

Medien

In Kiel befindet sich das Landesfunkhaus des Norddeutschen Rundfunks . Als Tageszeitung erscheinen die Kieler Nachrichten welche von der Kieler Zeitung Verlags- Druckerei KG-GmbH & Co herausgegeben werden.

Öffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

Kiel ist Sitz folgender Einrichtungen und bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts :

Bildungseinrichtungen

  • Christian-Albrechts-Universität mit ca. 20.000 Studenten; gegründet 1665 Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf
  • Universitätsklinikum Kiel mit ca. 2.000 Studenten sind wahrscheinlich auch in der Zahl der enthalten)
  • Fachhochschule Kiel mit ca. 5.000 Studenten; 1969
  • Muthesius Hochschule (Fachhochschule für Kunst und mit ca. 650 Studenten; gegründet 1907
  • Multimedia Campus Kiel (MMC) ? International School of Digital Media and Management ? 18 Studenten

Städtepartnerschaften

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Kiels ist in 30 eingeteilt. Meistens bilden ein oder mehrere Stadtteile einen der insgesamt 18 Ortsbezirke mit je Ortsbeirat. Diese Gremien werden von der Ratsversammlung der Gesamtstadt nach jeder Kommunalwahl neu bestimmt sind zu wichtigen den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten hören. Sie können auch Anträge die den betreffen an die Ratsversammlung stellen damit diese beraten bzw. beschlossen werden.

Die Ortsbezirke mit ihren zugehörten Stadtteilen deren amtlicher Nummer:

  • Mitte
    • 1 Altstadt
    • 2 Vorstadt
    • 3 Exerzierplatz
    • 4 Damperhof
  • Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook
    • 5 Brunswik
    • 6 Düsternbrook
    • 7 Blücherplatz
    • 9 Ravensberg
  • Steenbek-Projensdorf
    • 8 Wik z.T.
  • Wik
    • 8 Wik z.T.
  • Schreventeich/Hasseldieksdamm
    • 10 Schreventeich
    • 11 Südfriedhof
    • 15 Hasseldieksdamm
  • Gaarden
    • 12 Gaarden-Ost
    • 13 Gaarden-Süd und Kronsburg
  • Hassee/Vieburg
    • 14 Hassee
  • Ellerbek/Wellingdorf
    • 16 Ellerbek
    • 17 Wellingdorf
  • Holtenau
    • 18 Holtenau
  • Pries-Friedrichsort
    • 19 Pries
    • 20 Friedrichsort
  • Neumühlen-Dietrichsdorf/Oppend
    • 21 Neumühlen-Dietrichsdorf
  • Elmschenhagen/Kroog
    • 22 Elmschenhagen
  • Suchsdorf
    • 23 Suchsdorf
  • Schilksee
    • 24 Schilksee
  • Mettenhof
    • 25 Mettenhof
  • Russee/Hammer
    • 26 Russee
  • Meimersdorf/Moorsee
    • 27 Meimersdorf
    • 28 Moorsee
  • Wellsee/Kronsburg/Rönne
    • 29 Wellsee
    • 30 Rönne

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts das Stadtgebiet von Kiel incl. Hammer eine von insgesamt 1.997 ha. Ab 1869 wurden Gemeinden bzw. Gemarkungen in die Stadt Kiel eingegliedert:

Jahr Orte Zuwachs in ha
1869 Brunswik 277
1893 Wik 560
1901 Gaarden-Ost 311
1909 Projensdorf 229
1910 Gaarden-Süd 618
1910 Hassee 369
1910 Ellerbek 89
1910 Wellingsdorf 420
1910 Hasseldieksdamm 293
1922 Holtenau 515
1922 Pries 376
1922 Friedrichsort 132
1923 Kronsburg 69
1924 Neumühlen-Dietrichsdorf 400
1939 Elmschenhagen 655
1958 Suchsdorf 760
1959 Schilksee 606
1963 Mettenhof 158
1970 Russee 398
1970 Meimersdorf 766
1970 Moorsee 557
1970 Wellsee 501
1970 Rönne 479

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1300 ca. 1.000
1450 ca. 2.000
1750 ca. 4.000
1834 11.620
1. Dezember 1875 ¹ 37.246
1. Dezember 1890 ¹ 69.172
2. Dezember 1895 ¹ 85.666
1. Dezember 1900 ¹ 107.938
1. Dezember 1910 ¹ 211.627
16. Juni 1925 ¹ 213.881
16. Juni 1933 ¹ 218.335
17. Mai 1939 ¹ 275.479
13. September 1950 ¹ 257.455
6. Juni 1961 ¹ 273.284
27. Mai 1970 ¹ 271.719
30. Juni 1975 263.000
30. Juni 1980 250.400
30. Juni 1985 245.300
27. Mai 1987 ¹ 237.767
30. Juni 1997 242.300
31. Dezember 2003 229.901

¹ Volkszählungsergebnis

Kiel Schilksee - Kieler Förde

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kiel ist geprägt durch die Nähe Meer. Einige Sehenswürdigkeiten:

Theater

  • Schauspielhaus
  • Opernhaus
  • Theater am Werftpark

Museen

  • Kunsthalle
  • Schifffahrtsmuseum
  • Stadtmuseum
  • Stadtgalerie

Bauwerke

  • Das Rathaus dessen Turm als Wahrzeichen der Stadt gilt
  • Nicolaikirche (evang.)
  • St. Nikolauskirche (kath.)
  • Schloss im Zweiten Weltkrieg nahezu zerstört es neu aufgebaut und dient heute meist Zwecken
  • Das Landeshaus ehemalige Marineakademie und heute Sitz des Landtags direkt an der Förde.

Regelmäßige Veranstaltungen

Sport

  • In Kiel dürfte zwar auch was Anzahl der Aktiven angeht der Fußball wie im übrigen Deutschland die Sportart 1 sein; allerdings ist es den Kieler hier nie gelungen einen Stammplatz in den zu erreichen. Kieler SV Holstein der größte Fußballverein war in den Jahren vor Einführung Bundesliga zwar einige Jahre in der Oberliga Nord vertreten und vor dem Ersten einmal Deutscher Meister zur Zeit spielt er in der dritthöchsten deutschen Klasse der Regionalliga Nord .
  • Anders ist die Situation im Handball : Hier kann der THW Kiel eine stolze Reihe von nationalen Meistertiteln Siegen im Deutschen Handball Pokal und im vorweisen. Diese Erfolge stützen sich auf kräftiges Sponsoring durch Unternehmen aus der Region sowie eine treue Fangemeinde.
  • Kiel ist ganz gewiss ein Mekka des Segelsports . Die Kieler Woche (s.o.) ist die größte segelsportliche Veranstaltung Welt. An ihr nehmen jährlich viele tausend mit tausenden von Booten (fast) aller Klassen allen Kontinenten teil. Während der restlichen Saison darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Regatten statt. dieser Aktivitäten sind vor allem mehrere Segelklubs ihren Sitz rund um die Kieler Förder mit dem "Kieler Yacht Club" (ehemals: "Kaiserlicher Club") als dem größten und sportlich aktivstem

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Kiel hat folgenden Personen Ehrenbürgerrecht verliehen (in der Reihenfolge der Verleihung):

  • 1841 : Dr. Georg Hanssen Prof. für polit. und Statistik wegen seines Engagements für die Eisenbahn
  • 1843 : Dr. Christoph Heinrich Pfaff Prof. für und Chemie anlässlich seines 50-jährigen Doktor-Jubliäums
  • 1963 : Prinz Carl von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg Kommandant des Jägerkoprs in Kiel zu seiner Silbernen Hochzeit
  • 1864 : Georg Friedrich Witte Stadtsyndikus
  • 1893 : Christian Kruse Kaufmann und Konsul
  • 1894 : Werner Kraus Stadtrat und Regierungsrat
  • 1899 : Dr. Klaus Groth Prof. für deutsche Sprache und Literatur seine Verdienste um die niederdeutsche Sprache
  • 1902 : Dr. Friedrich von Esmarch Prof. der und Augenheilkunde
  • 1911 : Prinz Heinrich von Preußen Kaiserlicher Großadmiral
  • 1911 : Dr. Albert Hänel Prof. für deutsches als Schöpfer der Schleswig-Holsteinischen Städteordnung
  • 1914 : Hans von Koester Großadmiral (an seinem Geburtstag)
  • 1933 : Paul von Hindenburg Generalfeldmarschall und Reichspräsident
  • 1946 : Dr. Otto Tschadek kommissarischer Oberbürgermeister (zum von Kiel)
  • 1947 : Dr. Max Planck Prof. der Theoretischen Physik
  • 1950 : Dr. Willy Anschütz Geh. Medizinalrat
  • 1954 : Prof. Theodor Heuss Bundespräsident
  • 1974 : Ida Hinz Stadtpräsidentin
  • 1982 : Dr.-Ing. Rudolf Hell Wissenschaftler und Erfinder
  • 1996 : Otto Schlenzka Wohltäter und Kommodore des Yacht Clubs
  • 2004 : Prof. Dr. h.c. mult. Berthold Beitz seine Förderung des Sportes in Kiel

Adolf Hitler und Erich Raeder wurde Ehrenbürgerrecht 1945 aberkannt. Wegen eines Verfahrensfehlers wurde Aberkennung Raeders 1956 wieder aufgehoben doch verzichtete wenige Tage nach dem Beschluss von sich auf die Ehrenbürgerschaft.

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1728 21. Februar Peter III. Zar von Russland † 17. Juli in Ropscha/Moskau
  • 1844 3. Juni Detlev von Liliencron † 22. Juli 1909 in Alt-Rahlstedt
  • 1858 23. April Max Karl Ernst Ludwig Planck † 4. Oktober 1947 in Göttingen und Begründer der Quantentheorie Physik-Nobelpreis-Träger
  • 1877 12. November Dr. Dr. Kurt Gustav Hans Otto von Reibnitz † 26. April 1937 in Erster Staatsminister von Mecklenburg-Strelitz 1919-23
  • 1897 19. April Bruno Diekmann † 11. Januar 1982 in Kiel von Schleswig-Holstein (1949-1950)
  • 1900 22. Januar Ernst Busch † 8. Juni 1980 in Berlin Schauspieler ("Brecht"-Stücke) Sänger
  • 1904 4. Oktober Prof. Dr. Theodor von Eschenburg † Juli 1999 in Tübingen Politikwissenschaftler Publizist und
  • 1905 26. Januar Bernhard Minetti † Schauspieler
  • 1907 29. September Helmut Lemke † 15. April 1990 in Lübeck von Schleswig-Holstein (1963-1971)
  • 1910 20. Januar Dr. Lauritz Lauritzen † 5. Juni 1980 in Bad Bundesminister für Städtebau und Wohnungswesen (1966-1972) Bundesminister das Post- und Fernemeldewesen (1972) Bundesminister für (1972-1974)
  • 1912 28. Juni Carl Friedrich von Weizsäcker Physiker und Philosoph
  • 1913 Lotti Huber † 31. Mai 1998 Berlin Schauspielerin
  • 1913 26. April Sigrid Hunke † 15. Juni 1999 in Hamburg Germanistin
  • 1921 14. Januar Harald Wust Generalinspekteur der Bundeswehr (1976-1978)
  • 1922 19. Oktober Jürgen Brandt Generalinspekteur der Bundeswehr (1978-1983)
  • 1925 28. Mai Heinz Reincke Schauspieler
  • 1928 29. September Dr. Gerhard Stoltenberg † Bundesminister für Wissenschaftliche Forschung (1965-1969) (1982-1989) Bundesverteidigungsminister (1989-1992) Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (1971-1982)
  • 1928 2. Oktober Oswalt Kolle Publizist Schriftsteller ("Dein Kind" "Das Wunder Liebe")
  • 1962 12. März Andreas Köpke Fußballspieler (Torwart Europameister 1996)

Nicht in Kiel geboren aber lange gelebt haben u.a.

  • Carl Loewe Komponist * 30. November 1796 in † 20. April 1869 in Kiel
  • Rötger Feldmann ( Brösel ) Comiczeichner

Kulinarische Spezialitäten

Sonstiges

Weblinks


Kreise und Kreisfreie Städte in Schleswig-Holstein :
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