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Orca


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Orca

Springender Orca

Systematik
: Wale (Cetacea)
: Zahnwale (Odontoceti)
': Delfine (Delphinidae)
': Schwertwale (Orcininae)
': Orcinus
': Orca ( Orcinus orca )

Der Orca ( Orcinus orca ) oder Große Schwertwal ist eine auch unter Namen wie und "Mörderwal" bekannte Art der Wale . Er gehört innerhalb der Familie der Delfine (Delphinidae) zur Unterfamilie der Schwertwale (Orcininae) wozu auch der Kleine Schwertwal Pseudorca crassidens ) gezählt wird.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Männliche Orcas können bis zu 10 lang und bis zu neun Tonnen schwer weibliche Orcas sind mit 8 5 m fünfeinhalb Tonnen deutlich kleiner. Mit diesen Ausmaßen der Orca die größte Art der Delfine. Name "Schwertwal" kommt von der mächtigen Rückenflosse beim Männchen bis 1 8 m lang Der Oberkopf Brustflossen Rücken- und Schwanzflosse sind die Kehle und Bauch weiß.

Verbreitung

Orcas haben eine weltweite Verbreitung sind in arktischen und antarktischen Gewässern am häufigsten. In gemäßigten Meeren sie seltener und in den Tropen Ausnahme-Erscheinungen. werden küstennahe Gewässer und Buchten. Der Große bewohnt auch europäische Atlantikküsten und wird sehr selbst in der Nordsee und im westlichen gesehen. Über die Jahrzehnte sind auch etwa Dutzend Fälle von Orcas bekannt geworden die in die Ostsee verirrt haben.

Orca in der Arktis

Lebensweise

Da er zu den Säugetieren gehört benötigt der Orca Sauerstoff zum Atmen kann jedoch bis zu Minuten lang tauchen. Er schwimmt bis zu km/h schnell. Seine Nahrung besteht vornehmlich aus Kalmaren Vögeln Robben sowie andere Delfinen und Walen wie z.B. Blauwalen die er durch spezielle Jagdtechniken tötet.

Der Orca zählt zu den intelligentesten Er jagt meist im Verband und hat je nach Nahrungsangebot auf verschiedene Jagd-Techniken spezialisiert:

  • Die Orcas in Südamerika werfen sich auf Jagd nach Robben sogar auf den Strand.
  • In Island jagen die Schulen Heringe die sie mit Hilfe ihrer Schwanzflosse schlagen um sie dann in aller Ruhe fressen.
  • In Kanada jagen die Wale vornehmlich Lachse denen sie an den Flussmündungen auflauern.
  • Es wurde nachgewiesen dass Orcas mit ihren sogar Blauwale angreifen. Dabei haben sie eine Taktik entwickelt. Einige Tiere beißen den Beutewal die Schwanzflosse (Fluke) um ihn am Wegschwimmen hindern andere Tiere beißen ihn in den und in Augennähe. Damit verhindern sie dass Wal abtaucht. Wenn dies geschehen ist beginnt große Fressen.

Nur alle fünf bis sechs Jahre der weibliche Orca nach einer Tragzeit von siebzehn Monaten. Die Orcas leben in Schulen von einem Männchen angeführt werden. Neben diesem befinden sich in der Gruppe nur Weibchen Jungtiere. Das Alpha-Männchen ist oft mit einem Weibchen zusammen und führt gemeinsam mit ihm Gruppe. Die weiblichen Jungen bleiben ein Leben bei ihrer Familie die jungen Männchen ziehen mit Beginn der Geschlechtsreife ab um sich Gruppen anzuschließen. Oft formen sie Junggesellenverbände bis das Alter erreicht haben um selbst eine anzuführen.

Ein Orca kann ein Alter von Jahren erreichen.

Zwei Orcas

Orcas und Menschen

Verächtliche Namen wie "Killerwal" oder "Mörderwal" dass menschliche Beobachter lange Zeit keine hohe von diesem Wal hatten. Beobachtungen von Angriffen Delfine und Seehunde haben zu diesen Namen Erstaunlicherweise ist allerdings nicht ein einziger Fall Orca-Angriffs auf einen Menschen dokumentiert; hierdurch ist Betrachtung des Orcas in jüngerer Zeit ins Gegenteil gekippt: Der US-amerikanische Film Free Willy mit dem darin vorkommenden Wal Keiko und die Entdeckung des Orcas durch Plüschtier-Industrie haben ihm nun das Image eines Menschenfreundes verliehen. Die Wahrheit liegt wohl zwischen beiden Extremen.

Orcas waren nie ein Ziel des Walfangs . Allerdings sah man in ihnen oft lästige Konkurrenz der Fischer. In den 1950ern die isländische Regierung die USA um Hilfe bei der Ausrottung des in isländischen Gewässern; die folgende von Flugzeugen Operation wurde damals als großer Erfolg angesehen.

Neuerdings werden Orcas auch gern in Delfinarien vorgeführt. Kritiker bemängeln allerdings dass es der Enge eines künstlichen Beckens einem Wal möglich ist artgerechte Bedingungen vorzufinden. Tatsächlich leiden alle gefangenen Orcas unter Krankheiten; das dauerhafte der Rückenflosse in freier Natur eine kaum beobachtete Erscheinung widerfährt etwa 90 % der Gefangenschaft gehaltenen männlichen Orcas.

Weblinks

Literatur

  • John Ford Graeme Ellis Kenneth Balcomb: Killer Whales . University of Washington Press 2003 ISBN 0295979585




Bücher zum Thema Orca

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