Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Killing Fields sind die Felder des kambodschanischen Ortes Choeung Ek in der Nähe Phnom Penh bekannt auf denen bis zu 17.000 umgebracht wurden.
Seitdem gelten die Killing Fields als Synonym für den beispiellosen Massenmord der Roten Khmer an der eigenen Bevölkerung in der von 1975 bis 1979 . Besonders einprägend dabei sind die Bilder Totenschädel und anderer menschlicher Überreste welche die Kambodschas übersäten.
Am 17. April 1975 eroberten die Roten Khmer unter der von Pol Pot die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh. Die der Stadt waren glücklich darüber dass die nun beendet waren und sie begrüßten die Truppen mit Jubel. Die Stimmungslage kippte jedoch schnell als Pol Pot mit der Errichtung Terrorregimes begann das in den Folgejahren Millionen das Leben kosten sollte. Die ersten Opfer die Monarchisten und die Anhänger der Lol Nol-Regierung verhaftet und hingerichtet wurden.
Als nächstes griff Pol Pots steinzeitliches in dem alles Bürgerliche abgelehnt wurde. In dessen schloss man Banken Krankenhäuser Schulen und Einrichtungen. Wer auch nur im Verdacht stand Schulausbildung zu haben konnte sofort getötet werden. und Religionsfreiheit wurden ebenfalls abgeschafft. Die städtische Bevölkerung auf das Land umgesiedelt um beim Aufbau einzig tolerierten Wirtschaftsform der Landwirtschaft zu helfen.
Auf diesem langen Marsch der bis zu einem Monat dauerte tausende Menschen (insbesondere Ältere und Kinder) aufgrund Strapazen. Jeder Arbeiter war gezwungen eine graue zu tragen die jede Individualität versuchte zu Die Sprecher der Roten Khmer predigten den eines neuen revolutionären Zeitalters in dem jede der Unterdrückung und der Tyrannei abgeschafft werden
In den ersten Monaten dieser revolutionären Ära verwandelte sich das Land in ein Arbeits- und Gefangenenlager. Arbeitszeiten von bis zu Stunden oder mehr waren keine Seltenheit und Schritt der Arbeiter wurde durch bewaffnete Kämpfer Jeder nicht-bäuerliche Mensch stand generell unter dem den Aufbauprozess zu gefährden und wurde um stärker überwacht. Dabei musste fast Jeder um Leben fürchten. Wer z.B. zu spät zur kam konnte wegen des Verdachts auf Sabotage hingerichtet werden.
1976 stellte Pol Pot einen 4-Jahres Plan der alle Klassenunterschiede beseitigen und das Land eine blühende kommunistische Zukunft führen sollte. Die Produktivität sollte verdreifacht werden damit Kambodscha durch ausländisches Kapital erhalten konnte. Doch dieses Ziel war zu erreichen da die Arbeitskräfte fast ohne und Werkzeuge arbeiten mussten und die Infrastruktur größtenteils zerstört war.
Weil die moderne Medizin abgelehnt wurde verschlechterte sich die medizinische bis 1977 rapide. Die Versorgung mit Nahrung brach Misswirtschaft ebenfalls zusammen. Die Führung forderte immer bessere landwirtschaftliche Ergebnisse die jedoch aufgrund der Arbeitsweise nicht erfüllt werden konnten. Da lokale Repressalien befürchteten fälschten sie die Ernteberichte . Fast sämtliche Erträge brachte man in Hauptstadt während tausende Arbeiter auf dem Land Kurze Zeit später inhaftierte man viele der wegen Sabotage des 4-Jahres Plans.
Pol Pot versuchte immer seinen Kommunismus den chinesischen Weg anzulehnen weswegen er auch China unterstützt wurde. Das Nachbarland Vietnam hingegen befürwortete den sowjetischen Kurs wodurch eine Feindschaft zwischen den beiden Staaten entwickelte.
Der Tod Maos und das Scheitern seines 4-Jahres Plans Pol Pot schwer und er wurde zunehmend In Folge dessen beschuldigte er sogar engste und Mitglieder der Kommunistischen Partei der Sabotage. Es wurden Säuberungsaktionen durchgeführt jedes Parteimitglied welches seiner Meinung nach versagt oder mit den Vietnamesen sympathisierte wurde verhaftet getötet. Terror und Massenmorde nahmen nun täglich zu. In den Gebieten wurden einzelne Arbeiter oder ganze Gruppen benachbarte Felder gebracht um dort erschossen oder zu werden.
Ende des Jahres 1978 begann Vietnam die Intervention in Kambodscha. am 8. Januar 1979 eroberten sie die Hauptstadt und viele Roten Khmer flohen in das Umland. China zwar daraufhin eine Strafaktion ein in der mit Truppen die vietnamesische Grenze überschritten doch Terrorregime Pol Pots konnte nicht mehr gerettet
In der Folgezeit flohen 600.000 Menschen die Grenze nach Thailand . Diese Flucht wurde stellenweise erheblich gestört die fast 10 Millionen Land minen welche Pol Pot eingraben ließ.
Die Roten Khmer begannen daraufhin einen China Thailand und den USA gestützten Guerillakrieg gegen das neue Regime. den 90er Jahren wurden sie immer mehr bis sie schließlich 1998 kapitulierten.
Nach 1979 wurden viele der Killing Fields entdeckt. Die meisten Dokumente der großen wurden vernichtet und die Identifizierung der Leichen erschwert. Die genaue Zahl der Toten lässt nicht mehr ermitteln. Man schätzt dass zirka 7 bis 2 Millionen Menschen ermordet worden. entspricht ungefähr 30% der damaligen kambodschanischen Bevölkerung.