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Kimeken


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Das Volk der Kimeken (Eigenbezeichnung: Kimek Kimäk oder auch Kimak ; Mehrzahl: Kimeklar usw.) gehört zu den alten Turkvölkern . Sie gehören zu den Vätern der Kumanen und Petschenegen . Sie siedelten am Schwarzen Irtysch und den weiten Steppengebieten des heutigen Kasachstans . Sie zerfielen in mehrere Stämme und die westlichen Nachbarn der Naimanen .

Ihre Sprache ( Kimekisch ) gehörte sprachgeschichtlich zum Osttürkischen .

Inhaltsverzeichnis

Namensherkunft

Der Volksname Kimeken stammt vom Siedlungsgebiet dieses Volkes ab Irtysch. Stammwort war wohl das alttürkische kime oder keme das wohl "Schiff" oder "Boot" bedeutete. waren die Kimeken die "Bootsleute" die den mit ihren Schiffen befuhren.

Die Kimeken selbst zählten sich selbst zu den Toguz-Oghusen den Dreckigen Oghusen da sie ein Mischvolk jener Oguren darstellten die sich den Oghusen zugehörig

Stämme der Kimeken

Wie bereits oben angedeutet zerfielen die in mehrere Stammeseinheiten: İmi İmek Tatar Balandır oder Bayandur Hıfçak ( Kyptschaken ) Lankaz und Aclad waren ursprünglich tatarische Stämme die in die Gebiete der einfielen und in diesen aufgingen. Sie waren im Gegensatz zu den eigentlichen Kimeken - Kanglı oder Kayıg ) - reine Steppenvölker . Von ihnen stammt der Name "Irtysch" da sie die Bootsleute (also die Kimeken) nur mit: " Er! Tüş! " ("Komm her" oder "Komm herunter") riefen.

Geschichte

Über die Herkunft dieses Volkes ranken wahre Legenden da sie lt. Auffassung div. Turkologen Xianbi zugerechnet werden; dort sollen sie den Klan der "Komo" gebildet haben.

Um 600 begründete Schad Tutuk Khan ein Reich das damals noch im des Göktürkenreiches lag aber dort rasch einen Sonderstatus Hauptstadt seines Reiches wurde die Stadt Ordubalyk.

Alten Traditionen entsprechend hatten auch die Kimeken zwei die das Land gemeinschaftlich verwalteten: Der älteste eines Khans wurde als Yabgu unmittelbarer Nachfolger des Vaters und der Sohn erhielt den Titel Şad (Schad). Die Kimeken nannten den letzteren einem Spitznamen "Tutug".

Ab dem 7. Jhd. gehörten fielen türkische Völker in ihr Gebiet ein ( Türgesch Naimanen und Tschigilen ) und verdrängten die Kimeken weiter nach (Bereits im 9. Jhrd. werden die Kyptschaken d.h. die Westgruppen der Kimeken als bezeichnet.)

Zwischen 760 und 800 werden sie Verbündete des Toguz-Oghusen Khans erwähnt.

Im 8. Jahrhundert lassen sich karlukische Volksgruppen an den südlichen Siedlungsgrenzen nieder damals noch zum Stammesverband der Türgesch gehörten. Damit fielen auch die Kimeken das Uyghurenreich .

Im Kampf um ihre Freiheit nehmen Kimeken auf Seiten der Araber an der Schlacht um Talas (751) wo sie jedoch den Karluken unterliegen. Doch erholen sie sich von dieser Niederlage.

Bereits ab 850 werden nun die als die Herrscher der sibirischen Gebiete bezeichnet.

Im Jahre 893 wurde nun das Kimeken-Reich begründet als sich das Siedlungsgebiet der vom Karlukenreich trennte und politisch eigene Wege ging.

Erste bedeutende Erwähnungen findet das Volk Kimeken dann ab dem 10. Jahrhundert als 935 in persischen Handschriften erwähnt werden: In diesen sollen Kimeken die Beherrscher der Turanische Tiefebene gewesen sein und damit an den des Persischen Reiches befunden haben.

Ab 1000 standen die Kimeken größtenteils der Kontrolle der Jenissej-Kirgisen . In deren Reich hatte die Kirgisen-Herrschaft nur formale Bedeutung.

Ab 1100 standen die Kimeken unter Herrschaft anderer mächtiger Völker der Naimanen und Karachitai während ein Teil der Kyptschaken Mitte des 12. Jhrd. an der des Choresm-Reiches beteiligt war. (Im 13. Jhd. wurden Kimeken als Verbündete Dschingis Khans erwähnt und sie führten blutige Grenzkriege den Baschkiren um den Ural !) Letzteres wurde 1219 von den Mongolen erobert und 1221 formal ins Reich Tschagatai eingegliedert.

Ab 1225 bildete das kimekische Volksgebiet Kern des späteren Khanates der mongolischen Orda-Horde und wird in verschiedenen Quellen auch "Weiße Horde" bezeichnet. Dieses dürfte wohl seine haben da die damaligen Khanatsgrenzen mehr als waren.

Die heutigen Nachfahren

Als die heutigen Nachfahren der Kimeken vor allem die Kasachen angesehen die aus einer Verschmelzung dieses mit den Mongolen entstanden. Zum Volkstum der Kimeken traten bedeutende Volksteile der hinzu.




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