Kirgisistan liegt im Hochgebirge Tien Shan die höchsten Erhebungen erreichen und 7134 m. Die Bevölkerung konzentriert sich in Tälern um den See Issyk Kul und im Ferganatal . Bis in eine Höhe von 1500 m das Land aus Wüste die von Steppe abgelöst wird. Ab 4000 m herrschen alpine vor. In den Wäldern leben Reh Bär Marder Wildschwein und Luchs .
Die Republik ist in 8 Verwaltungsbereiche davon 7 Regionen ("Oblaste"): Tschui-Oblast Issyk-Kul-Oblast Talas-Oblast Osch-Oblast Dshalal-Abad-Oblast Batken-Oblast und der Hauptstadtbereich Bischkek . Die Oblaste untergliedern sich wiederum in Rajone (Landkreise). Bischkek ist in 4 Rajone Die Rajone wiederum untergliedern sich in insgesamt Lokalverwaltungen = Gemeinden (Ail okmotu).
Die Verfassung von 1993 ist an westlichen Vorbildern orientiert und ein gewaltenteilendes Regierungssystem mit einer starken Stellung Staatspräsidenten sowie eine weite Palette an Grundrechten Durch Referenden zur Verfassungsänderung im Februar 1996 und Oktober 1998 wurde die ohnehin starke Stellung des zu Lasten des Parlaments weiter ausgebaut der zur autoritären Präsidialdemokratie bestätigt. Ein erneutes Verfassungsreferendum Februar 2003 hat daran wenig geändert. Der Präsident das Parlament auflösen er bestimmt den Regierungschef Minister Richter und Gouverneure der Oblaste (vergleichbar Bundesländern). Die Exekutive besteht aus dem Regierungskabinett Ministerien und staatlichen Komitees den administrativen Departments der lokalen Administration.
Nach dem Wahlgesetz hat jeder kirgisische ungeachtet seiner Herkunft Rasse Geschlecht Ethnie religiösen politischen Überzeugungen ab 18 Jahren das Recht wählen und kann ab 25 Jahren selbst werden. Als erstes Land in der zentralasiatischen hat Kirgisistan im Dezember 2001 Wahlen auf Ebene der Lokalverwaltungen abgehalten.
Das Parlament - "Dschogorku Kenesch" - aus zwei Kammern mit insgesamt 105 Sitzen ständig tagenden Gesetzgebenden Kammer (60 Sitze) und Volkskammer (45 Sitze). Die Verfassungsänderung vom Februar 2003 hat wieder ein Einkammersystem mit 75 eingeführt. Diese Änderung wird aber erst mit nächsten Parlamentswahlen 2005 wirksam.
Im Februar 1995 wurde erstmals in der kirgisischen Geschichte demokratischen Wahlen ein Parlament gewählt. Die regierungsnahen erhielten damals rund 55% der Stimmen. In zweiten von Wahlmanipulationen überschatteten Parlamentswahlen im Februar/März 2000 wurden 15 der 105 Sitze beider nach Parteilisten vergeben. Stärkste Partei wurde die Kommunistische Partei mit 27 7% der Stimmen. die vier regierungsnahen Parteien "Union Demokratischer Kräfte" Frauenpartei" die "Partei der Afghanistan-Veteranen" sowie die "Mein Land" entfielen zusammen rund 40%. Die fünf zur Wahl zugelassenen Parteien scheiterten an 5%-Klausel. Es gibt in Kirgisistan mehr als registrierte politische Parteien deren Status durch das über politische Parteien" geregelt ist. Davon sind neun Parteien der Opposition zuzuordnen. Genaue Abgrenzungen Oppositionsparteien von Regierungsparteien und der Regierung nahestehenden sind nur in wenigen Fällen eindeutig möglich sich politische Bündnisse und Allianzen schnell ändern.
Der derzeitige Präsident Askar Akajew wurde 1990 vom kirgisischen Obersten Sowjet in das des Staatspräsidenten gewählt und im Dezember 1995 den ersten freien Wahlen mit 70% der wiedergewählt. Obwohl die Verfassung nur zwei Amtszeiten entschied das Verfassungsgericht im Sommer 1998 dass Präsident sich im Jahr 2000 erneut zur stellen kann da bei seiner ersten Wahl erst 1993 in Kraft getretene Verfassung noch galt. Präsident Akajew hat wiederholt öffentlich verkündet er nach dem Ende seiner Amtsperiode 2005 noch einmal als Präsidentschaftskandidat antreten werde.
Das in den ersten Jahren der als "Insel der Demokratie" bekannte Land sah seitdem mit zunehmender internationaler Kritik im Menschenrechtsbereich Sowohl die Parlamentswahlen im Februar/März 2000 wie Präsidentschaftswahl am 29.10.2000 wurden von der OSZE die Beobachtermissionen entsandt hatte als nicht Kriterien der OSZE entsprechend kritisiert. Die Verurteilung ehemaligen Vizepräsidenten Sicherheitsministers und Bischkeker Bürgermeisters Felix im März 2001 wegen Amts- und Machtmissbrauchs sieben Jahren Gefängnis die Verhaftung des Parlamentariers im Januar 2002 ebenfalls wegen Machtmissbrauchs und Tod von fünf Demonstranten durch Polizeischüsse im 2002 hat im In- und Ausland Proteste Zwar herrscht im Land insgesamt noch immer im Vergleich zu anderen Nachfolgestaaten der ehemaligen eher liberales Klima mit einer aktiven und Zivilgesellschaft aber positive Reformschritte wie Ansätze zu im Justizwesen und der Gefängnisverwaltung Einführung von auf Ebene der Lokaladministration u.a. sind begleitet anhaltenden Einschüchterungsversuchen gegenüber unabhängigen Stimmen aus Presse Opposition.
Bei weitgehender Gewährleistung der Religionsfreiheit geht die Regierung besonders nach dem von Freischärlern im Südwesten des Landes in Jahren 1999 und 2000 und infolge der vom 11. September konsequent gegen fundamentalistisch-islamische Gruppen vor die als eine Gefahr für die säkulare Struktur Stabilität des Landes sieht.
Kirgisistan ist den wichtigsten Menschenrechtsabkommen beigetreten hat sich dem OSZE-Wertekanon unterworfen. Die kirgisische garantiert eine weite Palette von Grundrechten deren aber selten von den Bürgern getestet wird. gibt weder eine rechtsstaatliche Tradition noch eine Justiz. Aus Anlass des 50. Jahrestages der der Menschenrechte verkündete Präsident Akajew am 05.12.1998 zweijähriges Moratorium für die Vollstreckung der Todesstrafe (von 1996 bis 1998 wurden 82 vollstreckt). Das Moratorium wurde seitdem alljährlich erneuert ist weiterhin gültig. Ende 2002 trat der Ombudsman des Landes seinen Dienst an.
In Kirgisistan wird Bergbau betrieben. Das Land ist reich an Kohle Erdöl und Erdgas . Das Schienennetz hat eine Länge von 370 km daher spielt das Straßennetz die Hauptrolle. dem See Issyk Kul besteht Schiffsverkehr.