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Kirkjubøur


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Unvollendete Domkirche auf einer Briefmarke von 1988

Kirkjubøur (sprich: ['tschischtschu'böur] dänisch : Kirkebø wörtlich: Kirchenort ) ist ein Ort auf der Insel Streymoy (Hauptinsel der Färöer ) im Nordatlantik und gehört mit drei Baudenkmälern zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes.

  • Einwohner: 80 (Stand: 31.12.2002)
  • Postleitzahl: FO-175
  • Kommune : Kirkjubøar Kommuna

Zur Kommune Kirkjubøur gehört der Nachbarort Velbastaður. Zusammen die beiden Orte 226 Einwohner (2002).

Kirkjubøur liegt nahe der färöischen Hauptstadt Tórshavn an der Südwestküste Streymoys und ist durch die Domruine aus dem 12. Jahrhundert die benachbarte Olavskirche und den ältesten auf den Färöern Hof aus der Wikingerzeit . An diesem Ort siedelten einst schon irischen Mönche .

Die Domruine sollte als Magnusdom der größte Sakralbau der Färöer werden. wurde nie fertig gestellt und besitzt daher Fenster noch ein Dach oder einen Turm. daneben befindet sich ein anderes bemerkenswertes Baudenkmal: älteste erhaltene Bauernhof aus der Wikingerzeit. Er zu einem Museum ausgebaut.

Einst war Kirkjubøur das geistliche und Zentrum des Archipels. Ab 1111 war es Bischofssitz . Bis 1538 ( Reformationszeit in Norwegen ) residierten hier 34 Bischöfe.

Neben der Domruine die niemals als genutzt wurde gibt es die etwas kleinere Olavskirche die ebenso eine der Hauptattraktionen der ist. Die Schnitzereien der Gestühlwangen sind aus dem 15. Jahrhundert und eines der wertvollsten Kulturerbe der Die 14 Gestühlwangen stellen die 11 der Apostel dar. Drei weitere zeigen andere biblischen Die Bedeutung dieser Kunstwerke zeigt sich darin alle Schnitzereien im Laufe der Jahre einzeln Briefmarken verewigt wurden (3 Serien). Die Gestühlwangen im 19. Jahrhundert nach Dänemark verbracht und erst 1977 zurück gegeben. Es ist unklar ob nicht ursprünglich für die Domkirche gedacht waren.

Von hier aus genießt man einen auf die vorgelagerten Inseln Koltur und Hestur . Durch das relativ flache Terrain zwischen und Kirkjubøur eignet sich der Ort für Fahrradausflug auf den sonst sehr bergigen Inseln.

Anekdote: Der Straßenbau nach Kirkjubøur

Auf den Färöern kusiert eine Geschichte der Zeit wo die ersten Autostraßen gebaut Durch die geografischen Bedingungen war eine Straße Tórshavn nach Kirkjubøur relativ leicht zu realisieren. Løgting (dem färöischen Parlament) wurde dieser Wunsch

Angeblich sind die Parlamentarier dann geschlossen fraglichen Areal gegangen um zu ermitteln wem eigentlich gehört. Da es sich hierbei um „Mondlandschaft“ handelt kauften sie das Land zu spottbilligen Preis privat auf. Zurück im Løgting sie den einstimmigen Beschluss die Straße endlich bauen.

Auf die Frage wem das Land melden sich alle Abgeordneten:

„Uns!“
„Gut und was soll es kosten?“
„Nun ja 300 % Gewinn sollten schon sein...“

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