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Kitab-i-Aqdas


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Kitáb-i-Aqdas (arab./pers.: das Heiligste Buch) wird als heilige Schrift der Religionsgemeinschaft der Baha'i verehrt.

Das um 1873 verfasste Buch ist die wichtigste Offenbarungsquelle des Baha'ullah des Stifters des Bahá'ismus (vgl. Baha'i ). Es ist zugleich ihr religiöses Gesetzbuch beansprucht daher die gleiche Bedeutung wie die ( Scharia ) im Islam .

Das Buch regelt das Kultgesetz der (Pflichtgebete Fastenregeln Pilgerfahrten ). Sodann enthält es verschiedene Gebote und des täglichen Lebens regelt die finanzielle Grundlage Gemeinschaft (Kontributionen Sozialsteuer fromme Stiftungen Erbanteile Strafgelder) Verwaltungs- und Gemeindeordnung zivilrechtliche Bestimmungen (Eherecht Erbrecht) strafrechtliche Bestimmungen.

Das Kitáb-i-Aqdas gilt den Bahá'í als göttlicher Offenbarung. Seine Bestimmungen sind somit unfehlbar alle Gläubigen verbindlich und unveränderlich.

Das in arabischer Sprache verfasste Buch über hundert Jahre zurückbehalten und liegt erst 1992 in englischer und seit 2000 auch deutscher Übersetzung vor. Die Bahá'í verehren das als "Magna Charta einer neuen Weltordnung" und eigentliches Grundgesetz einer künftigen weltumspannenden bahá'istischen Theokratie (= Bahá'í-Weltstaat).

Quelle:
Bahá’u’lláh: The Kitáb-i-Aqdas. The Most Holy Haifa 1992 296 S.
Bahá’u’lláh: Kitáb-i-Aqdas. Das Heiligste Buch. Hofheim 357 S.



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