Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Kleine Eiszeit war eine Periode kühlen Klimas das der Mitte des 14. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts dauerte.
Sie ist durch zeitgenössische Berichte wissenschaftliche Baumringe ( Dendrochronologie ) und Eisbohrkerne aus Gletschern belegt.
Die Kleine Eiszeit brachte eine vorherige warmen Klimas zu einem Ende. Jene Warmzeit es den Wikingern erlaubt im damals grünen Grönland zu siedeln; in England war derzeit der Weinbau möglich.
Während der kleinen Eiszeit wurden in und später auch Nordamerika sehr kalte Winter Mitte des 17. Jahrhunderts drangen Gletscher in den Alpen auf Ackerland vor verdrängten auch einige Ansiedlungen. Die Themse und Kanäle in den Niederlanden waren lange überfroren. Im Winter von 1780 konnte man den Hafen von New York auf dem Eis sicher überqueren. Island teilweise derart von Packeis eingeschlossen dass keine mit der Außenwelt möglich war.
Als die ersten Hinweise auf die Eiszeit offensichtlich wurden ging man von einem Klimaphänomen aus. Heute wird dies teilweise anders Auch eine Rekonstruktion der Temperaturen auf der ist nicht schlüssig so dass man nur von einer "moderaten Abkühlung auf der Nordhalbkugel weniger als 1°C" spricht.
Während der Kleinen Eiszeit fanden eine bedeutender Vulkanausbrüche statt die Staub und Asche sowie (SO 2 ) hoch in die Erdatmosphäre schleuderten. Vulkanische Asche kann mehrere Jahre der Atmosphäre bleiben und Sonnenstrahlen absorbieren. Wenn die Stratosphäre erreicht wandelt es sich in Schweflige Säure um die Sonnenstrahlen reflektiert. Beide vulkanischen tragen so zur Verringerung der Einstrahlung bei.
Der bekannteste dieser Ausbrüche war der Tambora ( Indonesien ) im Jahre 1815 . Im Folgejahr 1816 wurden in Nordeuropa im Osten Nordamerikas Schnee und Frost im und Juli beobachtet.