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Globale Erwärmung


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Die globale Erwärmung ist ein weltweites Klimaphänomen; die durchschnittliche Oberflächentemperatur ist in den letzten 150 Jahren gestiegen. Um dieses Phänomen zu erklären werden natürliche als auch durch den Menschen verursachte in Betracht gezogen.

Wissenschaftler glauben im Allgemeinen dass die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre eine wichtige Rolle spielt. Dies führt so genannten anthropogenen Treibhauseffekt bei dem die Erdatmosphäre die in umgewandelte Strahlung der Sonne in erhöhtem Masse absorbiert und damit Erdoberfläche wärmer wird als bei einer ungestörten

Der natürliche Treibhauseffekt durch naturgegebene Klimagase ist hingegen für Entwicklung höherer Lebewesen von entscheidender Bedeutung. Ohne seit Entstehung der Erde wirksamen Effekt läge jährliche Durchschnittstemperatur der Erde weit unter 0 Celsius. Sie wäre deshalb für die meisten unbewohnbar.

Als Hauptbeweis für die globale Erwärmung die weltweiten Temperaturmessungen seit 1860 herangezogen. Die Daten zeigen korrigiert um städtischen Aufwärmungseffekt dass die durchschnittliche Temperatur an der Oberfläche im 20. Jahrhundert um 0 6°C ± 0 2°C hat. Die größte Erwärmung fand in zwei statt: 1910 bis 1945 und 1976 bis 2000 . (Quelle: IPCC)

Weitere Indizien sind die beobachteten Veränderungen Umfangs von Schneedecke und Eis an den Polen des globalen Meeresspiegels des Niederschlags der Wolkendecke El Niño und extreme Wetter -Ereignisse im 20. Jahrhundert. Satellitendaten zeigen z. B. eine 10-prozentige Verringerung Schneedecke seit den späten 1960ern die Ausdehnung des Packeises im Frühling und Sommer der nördlichen Hemisphäre hat seit den 1950ern um 10 % bis 15 % abgenommen und gab einen ausgedehnten Rückzug der Berggletscher in polaren Regionen im ganzen 20. Jahrhundert . (Quelle: IPCC)

Inhaltsverzeichnis

Ursachen

Klimaveränderungen treten durch innere und äußere auf. Innere Faktoren sind Faktoren die verbunden mit der Komplexität der Klimasysteme chaotische nicht Systeme. Äußere Faktoren können natürliche oder menschliche sein. Der natürliche Hauptfaktor ist die Veränderlichkeit Sonneneinstrahlung. Die Sonneneinstrahlung verändert sich im Wesentlichen die 11-jährigen Sonnenzyklen durch die Überlagerung verschiedener Präzessions -Bewegungen der Erdachse sowie durch die wechselnde Wolkenbedeckung der Erdoberfläche.

Ein weiterer Einflussfaktor betrifft die Wolkenbildung die Bildung von Kondensationskeimen durch kosmische Höhenstrahlung . Der Anteil in der Erdatmosphäre eintreffender Partikel ist stark abhängig vom abschirmenden Erdmagnetfeld dessen Verformung durch den Sonnenwind. Starke Sonnenaktivität sporadische Sonneneruptionen führen zur vermehrten Verformung des Dadurch kann permanent vorhandenene energiereiche Strahlung aus Weltall tiefer in die Erdatmospäre eindringen und zur Bildung von Höhenwolken beitragen. Dies hat Folge daß die solare Einstrahlung sinkt und Erde tendenziell abkühlt.

Diese Zusammenhänge sind komplex und wurden vernachlässigt insbesondere auch deshalb weil gängige Rechenmodelle wie Höhenwolken und die dadurch verringerte Sonneneinstrahlung ausser acht lassen. Über die planetare Wolkenbedeckung und liegen nur sehr spärliche Daten zur

Menschgemachte Faktoren sind verknüpft mit der der Umwelt durch den Menschen z. B. die Emission von Treibhausgasen durch die Verminderung Ozonschicht in der Stratosphäre durch Abholzung der Regenwälder und die Emission von Aerosolen wie (Quelle: IPCC)

Weitere Einflüsse entstehen durch die Verbrennung natürlichen und kohlendioxidneutralen Brennstoffen (Holz Dung) welche erheblichen Aerosoleintrag bewirken. Insbesondere Asien Indien und sind davon betroffen. Schwebende Kohlenstoffpartikel verhindern eine und erhöhen so die örtliche Einstrahlung.

Wissenschaftler stimmen zu dass innere Faktoren natürliche äußere Faktoren zu signifikanten Änderungen des führen können. Im vergangenen Jahrtausend gab es Warmzeit im Mittelalter und eine kleine Eiszeit deren Ausschlag in etwa gleich groß wie die momentane Erwärmung. Die kleine Eiszeit ist gewöhnlich verknüpft mit der Reduktion Sonnenaktivität oder mit den Auswirkungen eines großen In der Vergangenheit haben einige Wissenschaftler behauptet die beobachtete Erwärmung nur eine "Erholung" von kleinen Eiszeit ist. (Quelle: The Sceptical environmentalist)

Auf jeden Fall wurden seit Beginn Industriellen Revolution große Mengen an Treibhausgasen durch den emittiert. Seit 1750 ist die Kohlenstoffdioxidkonzentration um 31 % gestiegen Methan sogar um 151 % Stickstoffoxide um 17 % bodennahes Ozon um 36 %. (Quelle: IPCC)

Das meiste dieser Gase wurde durch von fossilen Brennstoffen verursacht. Auch die Abholzung tropischen Wäldern hat wahrscheinlich dazu beigetragen denn Wälder speichern viel Kohlenstoff . Jedoch tragen Wälder in Nordamerika und Russland dazu bei Kohlenstoffdioxid zu absorbieren und 1990 ist die Menge des aufgenommenen Kohlenstoffs als die durch Abholzung freigesetzte Menge. Nicht ganze Kohlenstoffdioxidausstoß sammelt sich in der Atmosphäre die Hälfte wird durch Wälder und Meere

Der wahre Einfluss der vorgeschlagenen Gründe nur durch exakte Quantifizierung aller betroffenen Faktoren werden. Innere und äußere Faktoren können durch Analyse von Simulationen der besten Klimamodelle bestimmt

Klimamodelle

Klimasimulationen zeigen dass die Erwärmung von 1910 bis 1945 durch natürliche Phänomene erklärt werden kann der Sonnenstrahlung) aber die Erwärmung von 1976 bis 2000 ist nur im Zusammenhang mit menschgemachten erklärbar. Deshalb ist eine Mehrheit der Wissenschaftler überzeugt dass der Großteil der Erwärmung wahrscheinlich die steigenden Treibhausgas-Konzentrationen zurückzuführen sind.

Diese Folgerung beruht auf der Genauigkeit Modelle und der richtigen Einschätzung der äußeren Die Mehrheit der Wissenschaftler stimmt zu dass Klimabesonderheiten nicht in den Klimamodellen berücksichtigt werden sich aber mit besseren Modellen nicht unbedingt Voraussage ändert.

Klimakritiker verweisen auf die Mängel der Modelle ungenügend berücksichtigte externe Faktoren die die Schlussfolgerung würden. Aus Sicht der Kritiker sind die nicht in der Lage Partikel Wasserdampf oder erfolgreich in die Modelle zu integrieren. Kritiker auch davon aus dass die Sonne einen Einfluss an der globalen Erwärmung hat als angenommen. Einige indirekte solare Effekte könnten sehr sein seien aber in den Modellen nicht Daraus ergebe sich dass der menschgemachte Anteil der globalen Erwärmung niedriger sei als bisher (Quelle: The Sceptical Enviromentalist)

Auswirkungen

Aufgrund der potentiellen Auswirkungen auf die Gesundheit die Wirtschaft und die Umwelt ist globale Erwärmung von großem Interesse. Einige Umweltveränderungen schon beobachtet und auf die globale Erwärmung Die oben erwähnten abgeleiteten Belege (verringerte Schneebedeckung Meeresspiegel Wetteränderungen) sind Beispiele für jene Konsequenzen globalen Erwärmung die nicht nur Aktivitäten des beeinflussen sondern auch die Ökosysteme. Steigende Temperaturen bedeuten wahrscheinlich dass Ökosysteme sich verändern. Vielleicht manche Spezies aus ihren Lebensräumen verdrängt (vielleicht aussterben) während sich andere unter den veränderten ausbreiten. Jedoch könnte die globale Erwärmung auch sein da höhere Temperaturen und höhere Kohlenstoffdioxidkonzentrationen Produktivität der Ökosysteme verbessern könnte. Satellitendaten zeigen die Produktivität sich auf der Nordhalbkugel seit 1982 erhöht hat.

Eine andere große Sorge ist die des Meeresspiegels. Der Meeresspiegel ist um 1 cm 2 cm pro Jahrzehnt gestiegen und einige kleine im Pazifischen Ozean befürchten dass falls der nicht gestoppt wird sie im Meer versinken. globale Erwärmung führt zum Anstieg des Meeresspiegels sich das Meerwasser ausdehnt. Allerdings sorgen sich Wissenschaftler dass Gletscher und Polarkappen schmelzen könnten. Meeresspiegel würde als Konsequenz einige Meter ansteigen. erwarten die Wissenschaftler keinen deutlichen Anstieg in nächsten hundert Jahren.

Durch die Erwärmung des Klimas steigt Verdunstung was zu stärkeren Niederschlägen Erosion und Verstärkung des Treibhauseffektes durch gasförmigen Wasserdampf führt. Menschen glauben dass eine weitere globalen Erwärmung Zunahme extremer Wetterbedingungen verursachen wird.

Die globale Erwärmung kann auch weniger Wirkungen haben. Der Golfstrom hängt von Temperaturunterschieden und der Salzhaltigkeit Wassers ab. Temperaturveränderungen oder Verringerung des Salzgehalts schmelzende Eisberge könnten für seinen Zusammenbruch sorgen. hätte dann einen Kälteeinbruch in Westeuropa insbesondere Norwegen und Britannien zur Folge.

Die Arbeit des IPCC (Intergovernmental Panel Climate Change)

Da dies auch für ein wichtiges Thema gehalten wird hat man international den Ausschuss für Klimaänderung " Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) " eingerichtet. Der IPCC untersucht und bewertet für seine Berichte die Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Klimaänderungen.

Die IPCC-Aussagen basieren auf mehreren Klimamodellen 35 verschiedene Emissionsszenarien einbeziehen. Diese Szenarien ergeben aus unterschiedlich vorhergesagten Mengen von Treibhausgasen und die vom Menschen verursacht werden. Die Daten dabei auch die Vorhersagen von Ökonomischen Modellen.

Im letzten IPCC-Bericht wird als Bandbreite Modelle und aller Szenarien im Zeitraum von 1990 bis 2100 eine Oberflächentemperaturerhöhung von 1 bis 5 8°C und eine Erhöhung des von 0 1 m bis 0 9 m projiziert.

Die Aussagen des IPCC-Berichts von 2001 derzeit nur von einer Minderheit (etwa 1 %) beteiligten Wissenschaftler abgelehnt. Das IPCC erkennt die von besseren Modellen und einem besseren Verständnis einigen Klimaphänomenen. Kritiker glauben dass die Daten ausreichend sind um die Rolle von Treibhausgasen der Klimaveränderung zu belegen. Die Sensibilität des gegenüber Treibhausgasen wird vielleicht überschätzt aufgrund einiger in den Modellen und weil manche äußere unterschätzt werden.

Das IPCC berücksichtigt auch die von erwarteten Klimaänderungen verursachten Folgen für die Zivilisation wägt die Kosten der erwarteten Folgen gegen Kosten der vorgeschlagenen Maßnahmen ab.

Die Rahmenvereinbarung der Vereinigten Nationen über und das Kyoto-Protokoll

Auch wenn Zweifel über ihr Ausmaß wird die globale Erwärmung durch die Allgemeinheit Kenntnis genommen und von manchen politischen Führern Bedrohung angesehen. Es wurden Reduktionen der Emissionen Treibhausgasen vorgeschlagen. Nur eine weltweite Übereinkunft kann Emissionen verringern. Das Kyoto-Protokoll wurde von allen industrialisierten Staaten unterschrieben darin übereinstimmten die Emissionen auf einen Pegel von 1990 zu reduzieren. Entwicklungsländer wurden von dieser befreit. Die Vertreter der USA - in diesem Land entstehen 1/3 Treibhausgase - verließen das Kyoto-Protokoll noch bevor vom Kongress ratifiziert werden konnte. Diese Entscheidung Präsident George W. Bush ist international sehr umstritten.

Umstritten sind andererseits auch die Berechnungsmethoden Kyoto-Protokoll: Hier wurde nicht nur die Höhe Kohlenstoffdioxid -Ausstoßes pro Staat festgeschrieben sondern auch dessen durch die Biosphäre (hier: Felder Wälder und einbezogen. Wie viel Kohlenstoffdioxid die Biosphäre bindet über welchen Zeitraum diese Bindung wirksam ist wissenschaftlich allerdings ungeklärt. Russland wurde angesichts seiner Wälder im Kyoto-Protokoll dennoch eine Gutschrift von 17 Megatonnen Kohlenstoffdioxid zugestanden. Dieses Angebot wurde Laufe der Verhandlungen auf das Doppelte erhöht. wissenschaftliche Basis für diese Zahlen gibt es Diese Anrechnung von Waldflächen wurde nachträglich hinzugefügt Zweifler zu überzeugen.

Weitere Zusammenhänge

Befürworter von Maßnahmen zur Reduzierung der stellen diese Maßnahme in Zusammenhang mit anderen zum Umweltschutz und weisen auf positive Nebeneffekte der Luftverschmutzung (etwa in Städten) hin.

Gegner von Maßnahmen zur Reduzierung der weisen auf die Kosten für die Industrie den Einzelnen hin und sagen ein vermindertes Wachstum voraus. Ein kritischer Punkt ist vor daß im allgemeinen Bewusstsein der Bevölkerung nicht ist wie erheblich der Verzicht auf fossile sein müsste um eine signifikante Änderung des zu bewirken.

Der als Idealfall vorzustellende vollständige Verzicht fossilen Brennstoffen führt nach gängiger Lehrmeinung noch 50 Jahre zu weiterem Temperaturanstieg. Der Verzicht aber praktisch jeden Anwendungsfall menschlicher Technologie ausser setzen. Die Folgen für die Zivilisation wären Ersatztechnologien müßten mit Hilfe fossiler Brennstoffe noch deren Ende entwickelt und gebaut werden was Experten schon heute für unmöglich halten.

Was kann man selbst gegen die tun?

  • Verkehr
    • zu Fuß gehen
    • mit dem Fahrrad fahren
    • Bus oder Bahn benutzen
    • Autos mit Erdgas oder besser mit Pflanzenöl betreiben
  • zu Hause
    • Energiesparen gute Wärmedämmung installieren
    • Strom sparen
    • Wasser sparen
    • langlebige Möbel und Geräte kaufen
    • Wäsche an der Luft trocknen
    • weniger Waschen
    • Regenerative Energien verwenden
      • thermische Solaranlage installieren
      • Photovoltaikanlage installieren
      • Strom bei Anbieter mit regenerativer Erzeugung beziehen
      • umweltfreundlich heizen
    • Medikamente Farben Lacke und Lösungsmittel vermeiden
  • im Garten
    • keine Düngemittel oder Pestizide benutzen
    • motorisch angetriebene Gartengeräte vermeiden
    • künstliche Bewässerung vermeiden
  • im Urlaub
    • verzichten
    • nicht das Flugzeug benutzen
    • keine langen Autoreisen/Motorradreisen durchführen
  • im Beruf
    • Arbeitgebe in der Nähe der Wohnung suchen
    • energieaufwendige Arbeitgeben meiden
    • öffentliche Verkehrsmittel nutzen

großtechnische Lösungsansätze

Weblinks

Siehe auch Klimaschutzpolitik Association of Small Countries



Bücher zum Thema Globale Erwärmung

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