Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Klimatologie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft der Fachbereiche Meteorologie und Geografie . Sie erforscht die Gesetzmäßigkeiten des Klimas also den durchschnittlichen Zustand der Atmosphäre einem Ort. Hierzu bedient sich die Klimatologie statistischer Methodik.
Die Gesetzmäßigkeiten ergeben sich aus der Beobachtung der Strahlung der Temperatur des Luftdrucks der Winde und Windsysteme und des Niederschlags sowie der geographischen Faktoren wie Längen- Breitengrad Höhenlage Oberflächengestalt Bodenbeschaffenheit und der Vegetation.
Die Klimatologie befasst sich mit atmosphärischen Phänomenen unterschiedlicher und zeitlicher Größenordnungen. Weil sich aus den raumzeitlichen Unterschieden auch Unterschiede in der Methodik hat sich eine dreistufige Einteilung der Maßstäbe
Das Mikroklima beschränkt sich auf wenige Meter bis Kilometer z.B. ein Zimmer eine Wiese oder Straßenzug.
Das Mesoklima bezieht sich auf Landschaften oder Länder zu einigen hundert Kilometern Ausdehnung.
Das Makroklima beschreibt kontinentale und globale Zusammenhänge.
Der zeitliche Maßstab schwankt zwischen wenigen einer Mikrotubulenz über tägliche und monatliche Veränderungen Jahreszeiten bis hin zu jahrelangen Trends wie der globalen Erwärmung .
In der Klimatologie werden Gebiete mit ähnlichen klimatischen Bedingungen Klimazonen zugeordnet. Die Klimaklassifikation nach Köppen benutzt hierfür die mittlere jährliche Temperatur - und Niederschlagsverteilung dargestellt in einem Klimadiagramm . Die einzelnen Zonen werden mit einem bis 4-stelligen Buchstabencode versehen. Als Grenze einer hat Köppen die natürliche Verbreitung bestimmter typischer Pflanzenarten
Die Klimatologie ist keine scharf abgegrenzete geschlossene Wissenschaft beschäftigt sich als primäres Teilgebiet der Meteorologie vielen speziellen Wechselwirkungen der Atmosphäre. Daraus entstehen Überlappungen zu anderen Wissenschaften. Einige dieser Überschneidungen jedoch häufig Gegenstand wissenschaftlicher Arbeiten so dass feste Bezeichnungen etabliert haben:
Die Bioklimatologie untersucht die Einwirkungen des Klimas auf Lebewesen insbesondere auf den Menschen.
Die Geländeklimatologie beschäftigt sich mit dem Klima der Atmosphäre der atmosphärischen Grenzschicht . Es werden vorallem die Wechselwirkungen Atmosphäre und der Beschaffenheit der netürlichen Erdoberfläche
Die Stadtklimatologie untersucht ebenfalls das Klima der Grenzschicht beobachtet jedoch die Veränderungen des Klimas urbane Strukturen also sie Auswirkung von Gebäuden Straßen auf das lokale Klima. siehe auch: Stadtklima
Die Klimageografie stellt die Schnittstelle zur Geografie dar vorallem die Wechselwirkung des Klimasystems mit anderen Systemen also beispielsweise Ökosystemen im Zentrum des Interesses steht. In Zusammenhang können auch die Begriffe Stadt- und der Klimageografie zugeordnet werden.
Die Klimatologie verwendet Modelle um komplexe Phänomene zu beschreiben. Diese werden als Computermodelle auch dazu verwendet um die Auswirkungen Klimawandels in verschiedenen Szenarien abzuschätzen. Die Voraussagen der Klimatologie sind unsicherer als die der Meteorologie da hier wesentlich größere Zeiträume in gezogen werden müssen. Die klimatologische Modelle dienen Auffinden möglicher Trends und der Gewichtung einzelner Sie werden beispielsweise in der Stadtplanung eingesetzt die Auswirkungen neuer oder veränderter Bebauungen abschätzen können. Ein Beispiel für ein solches Modell mit den Methoden des Distributed Computing Vorhersagen über die Klimaentwicklung im 21. erreichen möchte ist das Projekt climateprediction.net .