Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Klootschießen der Ostfriesen wurde zwar erst im 18. Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich erwähnt aber ist dass seine Geschichte viel weiter zurück Es heißt dass der aus Lehm oder gebrannte " Kloot " (Klumpen) in seinem Ursprung eine Verteidigungswaffe So soll schon der Römer Tacitus berichtet haben dass die Friesen mit aus sonnengebrannten Lehmkugeln Eindringlinge aus ihrem Land
Später entwickelte sich daraus ein Sport dessen Umfeld das Wetten Trinken und Feiern begeisterten Zuschauer dermaßen Überhand nahm dass er eine zeitlang (wie auch das Boßeln ) verboten wurde. Nicht dass das die Ostfriesen davon abgehalten hätte...
Heutzutage besteht der Kloot aus einer Buchholzkugel die in drei kreuzweise durchbohrt und mit Blei gefüllt ist mm im Durchmesser und gut ein halbes schwer.
Klootschießen wird zwar von deutlich weniger als das Boßeln ausgeübt dennoch sind Klootschießer in der höher angesehen. Und das liegt vor allem der nicht ganz so einfach zu erlernenden Nach einem 25 Meter langen Anlauf folgt komplizierte Kombination aus Bein- und Armbewegungen in Verlauf der Werfer eine Rampe hinaufspringt den weit nach hinten reißt und den Kloot einer fast 360° weiten Wurfbewegung von unten Vorne schmeißt und dabei die volle Wucht Sprungbewegung mitnimmt.
Gute Werfer erreichen damit beachtliche Weiten. Ostfriese Geerd Geerdes stellte 1934 einen legendären von 101 50 Metern auf der erst durch den Auricher Harm Henkel gebrochen wurde. liegt der Weltrekord bei 106 20 m geworfen von Norder Stefan Albarus am 30. Juni 1996 .