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Unterschied zwischen Knollenblätterpilz u. Champignon
Der Begriff Knollenblätterpilze bezeichnet im weiteren Sinne die Gattung der Wulstlinge ( Amanita ) die auch einige Speisepilze umfasst im engeren Sinne sind damit nur eine Reihe teils hochgiftiger Arten aus dieser Gattung gemeint. Dieser befasst sich nur mit dem enger gefassten
Knollenblätterpilze enthalten zwei verschiedene Gifte:
Phalloidin wirkt durch die Inhibition der Depolymerisation zellularer Actin-Filamente was die Zellmotilität und die des Cytoskeletts behindert.
α-Amanitin noch giftiger als Phalloidin wirkt im Zellkern und hemmt dort die Wirkung von Polymerase II einem Enzym das zur Eiweißsynthese nötig ist so dass die Zelle
Die verschiedenen Gifte der Knollenblätterpilze wirken heimtückisch da die ersten Anzeichen einer Vergiftung nach acht bis zwölf Stunden auftreten. Manchmal sich sogar erst nach 24 bis 30 die ersten Vergiftungserscheinungen zeigen. Zu diesem Zeitpunkt es jedoch meistens schon zu spät da Gift die Leber und die Nieren zum Teil schon zerstört hat.
Ein sicheres Merkmal das die Knollenblätterpilze essbaren Arten unterscheidet ist der Stiel der in einer in der Erde verborgenen Hülle ( Zeichnung:1 ). Der Stiel von Champignons Grünlingen und Täublingen ist dagegen immer ohne Hülle beziehungsweise ( Zeichnung:2 ).
Ausser diesen Kennzeichen ist die Farbe Lamellen ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Während die Lamellen Knollenblätterpilze immer weiß sind vareieren die Lamellen Champignons von hellrosa bis dunkelbraun. Nur ganz Champignons haben weiße Lamellen. Es ist deshalb abzuraten junge Champignons zu sammeln.
Die Bezeichnung "Weißer Knollenblätterpilz" ist nicht Ist der Pilz kegel- bzw. spitzhütig so Amanita virosa gemeint ist er flachhütig bezeichnet der Amanita verna .