Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Knorpelgewebe ist ein sowohl druck- als auch gefäßarmes Gewebe das schneidbar ist und wie anderen Binde- und Stützgewebsarten aus Zellen und Interzellularsubstanz besteht. Die fixen Zellen - Chondrozyten oder Knorpelzellen genannt- sind wie deren Zellkern - kugelig geformt und enthalten viel Fett und Glykogen . Die Interzellularsubstanz enthält bis zu 70% und ist arm an Gefäßen und Nerven .
Hyaliner Knorpel hat eine milchig bläuliche In der Zwischensubstanz liegen kollagene Fasern und elastische Fasernetze. Als Chondron oder Territorium wird jene Einheit bezeichnet die aus Knorpelzellen und dem sie umgebendem Vorhof besteht. Zellen des Chondrons stammen jeweils von einer Mutterzelle ab und sind in Reihen oder angeordnet.
Im hyalinen Knorpel finden sich schon Kalkeinlagerungen. Seine Gefäßarmut begünstigt zusammen mit der hohen mechanischen Belastung degenerative Prozesse.
Vorkommen: als Gelenksknorpel Rippenknorpel Knorpelgewebe des Atemtrakts der Epiphysenfugen und des knorpelig präformierten (z.B. der flachen Schädelknochen )
Elastischer Knorpel hat eine gelbliche Farbe. der Zwischensubstanz liegen reichliche elastische Fasernetze und vereinzelt kollagene Fasern. Elstischer Knorpel zeigt keine zur Verkalkung.
Vorknorpelzellen die dicht gelagert zusammenliegen vergrößern sich ihrer Entwicklung zu Chondrozyten nehmen schließlich ihre auf und sezernieren dabei eine Matrix die reich an Chondromukoprotein ist. Gleichzeitig Tropokollagen produziert und im Extrazellularraum als Kollagen abgelagert. Durch die Produktion dieser Substanzen die Chondrozyten nun in kleinen Gruppen auseinander. Wachstum des Knorpels geschieht somit vornehmlich durch Größenzunahme der Interzellularsubstanz.