Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der deutschen Koblenz. Für eine weitere Stadt mit diesem siehe Koblenz (Begriffsklärung)
Niederwerth und Urbar (Verbandsgemeinde Vallendar Landkreis Mayen-Koblenz) Simmern und Eitelborn (Verbandsgemeinde Montabaur Westerwaldkreis) Lahnstein (Rhein-Lahn-Kreis) Fachbach und Mellen (Verbandsgemeinde Bad Ems Rhein-Lahn-Kreis ) Rhens und Waldesch (Verbandsgemeinde Rhens Landkreis Dieblich Winningen (Mosel) und Kobern-Gondorf (Verbandsgemeinde Untermosel Mayen-Koblenz) sowie Bassenheim Mülheim-Kärlich und St. Sebastian (Verbandsgemeinde Weißenthurm Landkreis
Koblenz liegt an dem durch Zusammenfluss Mosel und Rhein gebildeten Dreieck ("Deutsches Eck") von den Ausläufern des Hunsrücks im Süden der leicht hügeligen Landschaft des Maifeldes im Im Norden Übergang in das Neuwieder Becken . Die rechts des Rheins gelegenen Stadtteile Osten des Stadtgebiets liegen in den Ausläufern Westerwaldes welche zum Teil mit starkem Gefälle dicht an den Fluss heranreichen.
Beschreibung : In Silber ein durchgehendes rotes Kreuz mit einer goldenen Krone. Die Stadtfarben sind Bedeutung : Das heutige Wappen taucht erstmals im Jahrhundert auf. Das Kreuz steht für das des Erzbistums Trier dessen Residenzstadt Koblenz lange war. Die Krone ist das lokale Wappensymbol steht für die Himmelskönigin Maria Schutzpatronin der der die Kirche zu unserer lieben Frau ist. Anfang des 19. Jahrhunderts erhielt die ein neues Wappen das jedoch später wieder wurde.
Durch die Zugehörigkeit zum Erzstift Trier dessen Residenzstadt Koblenz längere Zeit war die Stadt über Jahrhunderte katholisch. Die Reformation konnte kaum Fuß fassen. Es gab vereinzelte protestantische Gemeindeglieder die sich an benachbarten hielten. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden offiziell geduldet ( 1783 Toleranzedikt von Kurfürst Clemens Wenzeslaus). 1802 erhielten die Protestanten das ehemalige St. als Gottesdienstraum. Nachdem Koblenz 1815 / 1822 Teil der preußischen Rheinprovinz geworden war zogen auch vermehrt protestantische zu. Im Jahre 1902 erbauten sie sich schließlich die Christuskirche.
An der Spitze der Stadt Koblenz der Schultheiß der ab 1253 unmittelbarer landesherrlicher wurde. Daneben gab es einen Rat der der im 16. Jahrhundert einem Amtmann unterstand. des 18. Jahrhunderts als die Stadt französisch wurde erhielt sie die Mairieverfassung mit einem an der Spitze. Nach dem Übergang an 1815 leitete ein Oberbürgermeister die Stadtverwaltung. Die wurde Sitz der Provinz Großherzogtum Niederrhein bzw. 1822 der Rheinprovinz an deren Spitze der Oberpräsident stand. Ferner wurde sie Sitz des Koblenz. 1856 wurde die preußische Städteordnung eingeführt. zu diesem Zeitpunkt gehörten auch die Gemeinden Moselweiß und Kapellen zur Bürgermeisterei Koblenz. Zum Oktober 1887 wurde Koblenz eine kreisfreie Stadt.
In Koblenz ist neben Maschinenindustrie und (Corus Aluminium international für die Flugzeug- Schiffs- Fahrzeugindustrie sowie CompuGROUP AG Marktführer in Deutschland Artzarbrechnungssoftware) stark geprägt durch einen hohen Anteil Behörden. Sie ist u.a. Sitz des des Bundesarchivs der Bundesanstalt für Gewässerkunde und des für Wehrtechnik und Beschaffung sowie des Heeresführungskommando Bundeswehr. Koblenz war bis Ende der Achtziger des letzten Jahrhunderts die größte Garnisonsstadt Deutschlands.
Im Westen der Stadt führt die Bundesautobahn A 61 Ludwigshafen-Mönchengladbach vorbei im Norden die West-Ostverbindung Autobahn A 48 welche die A 1 Saarbrücken-Köln mit der A 3 Frankfurt-Köln verbindet. Ferner führen die Bundesstraßen B 9 B 42 B 40 und B durch das Stadtgebiet.
Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Buslinien Koblenzer Elektrizitätswerk und Verkehrs-AG sowie anderer Verkehrsunternehmen.
In Koblenz befindet sich ein Studio Südwestrundfunks (SWR) sowie das Studio Rheinland der Rheinland-Pfälzischen Rundfunk GmbH & Co KG ( RPR ). Als Tageszeitung erscheint die "Rhein-Zeitung" sowie "Koblenzer Stadt-Anzeiger" als Wochenzeitung der "Koblenzer Schängel".
Universität Koblenz-Landau gegründet 1990 als Nachfolgeeinrichtung der Erziehungswissenschaftlichen Rheinland-Pfalz (EWH) mit Standorten in Koblenz und sowie dem Präsidialamt in Mainz wo Hochschulleitung zentrale Hochschulverwaltung angesiedelt sind. Aus den Wurzeln EWH ergeben sich die erziehungswissenschalftlichen Studiengänge weitere sind Informatik mit den Anwendungsschwerpunkten Sozialwissenschaft Linguistik Betriebswirschaft.
Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar (private Hochschule gegründet Die WHU ist Deutschlands erste und bisher deutsche Hochschule mit EQUIS-Akkreditierung. Sie bietet einen in Betriebswirtschaft (ein vierjähriges deutschsprachiges Vollzeitstudium mit Auslandssemestern) ein Executive MBA-Programm (zweijährig englischsprachig berufsbegleitend Kooperation mit der Kellogg School of Management sowie ein Promotionsstudium zur Erlangung des akademischen Dr. rer. pol. In MBA-Rankings belgegt diese Weltspitzenplätze.
Fachhochschule Koblenz gegründet 1971 als Teil der Fachhochschule 1996 verselbständigt. Angeboten werden die Studiengänge Architektur Stadtplanung Bauingenieurwesen Betriebswirtschaft Elektrotechnik und Informationstechnik Maschinenbau Sozialwesen.
Theologische Hochschule Vallendar in Trägerschaft der Pallottiner für die Ausbildung von Priestern Ordensleuten Laientheologen.
Das Stadtgebiet von Koblenz ist in 28 Stadtteile gegliedert. Hiervon bilden 7 Stadtteile entsprechend 10 der Hauptsatzung der Stadt Koblenz insgesamt 6 Ortsbezirke mit einem aus 5 bis 11 bestehenden Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher als Vorsitzender des Ortsbeirats. Der Ortsbeirat zu allen wichtigen Fragen die den Ortsbezirk zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Die übrigen 21 Stadtteile haben keine Ortsbeiräte.
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Koblenz oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
1760 4. April Josef von Hommer † 11. November in Trier Bischof von Trier 1824-36
1763 31. Oktober Wilhelm Arnold Günther † 22. August in Trier Kapitularvikar in Trier 1836-42
1773 15. Mai Klemens Wenzel Graf (Fürst) Metternich † Juni 1859 in Wien österreichischer Staatsmann
1776 25. Januar Joseph Görres † 29.1.1848 in München Journalist; sein steht in den Rhein-Anlagen (Koblenz) nach ihm auch das Görres-Gymnasium in Koblenz benannt.
1778 im Ortsteil Ehrenbreitstein Clemens Brentano † 1842 in Aschaffenburg Dichter ("Kein ist auf Erden") Herausgeber der Volksliedsammlung "Des Wunderhorn" zusammen mit Achim von Arnim
1791 Peter Joseph von Lindpaintner † 1856 Nonnenhorn am Bodensee Komponist
1792 20. Dezember Friedrich von Gärtner † 21. April in München Architekt
1798 15. Oktober Johann Georg Müller † 19. Januar in Münster Bischof von Münster 1847-70 sein befindet sich am Jesuitenplatz
1819 1. Dezember Philipp Kremenz † 6. Mai 1899 Köln Erzbischof von Köln 1885-99