Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Kohäsion (auch Zusammenhangskraft ) bezeichnet man
in der Physik und Chemie die Zusammenhangkräfte zwischen den Molekülen zweier gleicher Stoffe zum Beispiel zwei Flüssigkeiten oder zwei Festkörper ); siehe Kohäsion (Chemie). Sie entstehen durch Anziehung der Moleküle durch ungleiche Ladungsverteilung. Die Kohäsion wird folgende Wechselwirkungen beschrieben:
die mechanische Verknäulung oder Vernetzung fadenförmiger oder fasriger Füllstoffe;
die chemische Bindungen in dem Molekül;
die Anziehung benachbarter Atome und Moleküle homöopolare und zwischenmolekulare Kräfte ( Wasserstoffbrückenbindung );
bei Klebstoff die Kräfte die den Zusammenhalt des Klebstoffs ; diese Kohäsionskräften sind zum einen für Zähigkeit und Fließverhalten ( Rheologie ) des unausgehärteten Klebstoffs bei der Verarbeitung zum anderen für die Festigkeit des ausgehärteten bei seiner Beanspruchung verantwortlich. Die Kohäsionskräfte in Klebstoff werden durch Kennwerte wie E-Modul Reißdehnung Temperaturfestigkeit oder Shore-Härte beschrieben siehe Kohäsion (Klebstoff);
in der Bodenmechanik die zusammen haltenden in bindigen Böden; siehe Kohäsion (Bodenmechanik)
in einem Hypertext die "Oberflächenspannung" eines Textes der durch Formen auf Satzebene sowie durch Referenzketten zwischen entsteht; siehe Kohäsion (Hypertext).
Sprachliche Verknüpftheit eines Textes durch grammatische lexikalische Mittel. Beziehung zwischen einzelnen Sätzen; siehe (Linguistik).