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Kohäsion


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Als Kohäsion (auch Zusammenhangskraft ) bezeichnet man

  1. in der Physik und Chemie die Zusammenhangkräfte zwischen den Molekülen zweier gleicher Stoffe zum Beispiel zwei Flüssigkeiten oder zwei Festkörper ); siehe Kohäsion (Chemie). Sie entstehen durch Anziehung der Moleküle durch ungleiche Ladungsverteilung. Die Kohäsion wird folgende Wechselwirkungen beschrieben:
    • die mechanische Verknäulung oder Vernetzung fadenförmiger oder fasriger Füllstoffe;
    • die chemische Bindungen in dem Molekül;
    • die Anziehung benachbarter Atome und Moleküle homöopolare und zwischenmolekulare Kräfte ( Wasserstoffbrückenbindung );
  2. bei Klebstoff die Kräfte die den Zusammenhalt des Klebstoffs ; diese Kohäsionskräften sind zum einen für Zähigkeit und Fließverhalten ( Rheologie ) des unausgehärteten Klebstoffs bei der Verarbeitung zum anderen für die Festigkeit des ausgehärteten bei seiner Beanspruchung verantwortlich. Die Kohäsionskräfte in Klebstoff werden durch Kennwerte wie E-Modul Reißdehnung Temperaturfestigkeit oder Shore-Härte beschrieben siehe Kohäsion (Klebstoff);
  3. in der Bodenmechanik die zusammen haltenden in bindigen Böden; siehe Kohäsion (Bodenmechanik)
  4. in einem Hypertext die "Oberflächenspannung" eines Textes der durch Formen auf Satzebene sowie durch Referenzketten zwischen entsteht; siehe Kohäsion (Hypertext).
  5. Sprachliche Verknüpftheit eines Textes durch grammatische lexikalische Mittel. Beziehung zwischen einzelnen Sätzen; siehe (Linguistik).


Siehe auch: Adhäsion Kappilarität Konsistenz Kohärenz



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