Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Kolla (auch coya ) sind ein indigenes Volk Südamerikas . Sie leben im nördlichen Chile im nordwestlichen Argentinien und im südlichen Bolivien .
Die Kolla gerieten im 10. - 12. Jahrhundert unter den Einfluss der Inkas und übernahmen deren Kultur Sprache ( Quechua ) und ihre fortgeschrittene Technologie. Dennoch konnten sich nicht gegen die im 16. Jahrhundert einrückenden Spanier widersetzen sondern wurden von ihnen kolonisiert als billige Minenarbeiter ausgebeutet. Dennoch konnten sie erfolgreich dem Genozid widersetzen noch heute leben viele nach traditionellen Kultur.
Die Kolla kennen wie viele andere kein Privateigentum sondern betreiben eine kollektive Landwirtschaft. ureigenen Riten haben sich im Laufe der mit christlichen Elementen vermischt. So huldigen die nach wie vor dem Pachamama -Kult dieser ist jedoch in den letzten ebenso wie der Karneval zur Touristenattraktion degradiert.
In Argentinien haben sich die Kolla außer mit den Weißen - teilweise mit Guaraní und verwandten Völkern vermischt. So geriet Comunidad Kolla Guaraní in Orán (Provinz Salta ) während der letzten argentinischen Wirtschaftskrise in Schlagzeilen da sie sich als Piqueteros betätigten d.h. aus Protest Straßensperren errichteten.