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Der militärische Fachbegriff Begleitschaden bezeichnet ungewollte Schäden an Menschen und die bei einem polizeilichen oder militärischen Schlag den beabsichtigten Schäden am Zielobjekt entstehen. Die Schäden werden im Gegensatz zu den Begleitschäden Bekämpfung eines militärischen Ziels bezeichnet.
Der Begriff 'Begleitschäden' wird von der Propaganda häufig benutzt um auch eigentlich vermeidliche als unumgänglich darzustellen.
Es ist Ziel der meisten modernen Begleitschäden möglichst ganz auszuschließen wenn sie dem Ansehen schaden den geplanten Fortgang der eigenen behindern oder einer ins Auge gefaßten späteren im Wege stehen könnten andernfalls werden sie in Kauf genommen.
Begleitschäden werden häufig durch die eigene Propaganda vertuscht oder als gering und unvermeidbar während die gegnerische Propaganda solche übermäßig herausstellt oder gar erfindet.
Schwerwiegende Begleitschäden führen zur Bildung eines das einen Konflikt verlängern kann dienen der Propaganda und bringen die Bevölkerung im Zielgebiet gegen den Gegner auf.
Die häufige Aussage Begleitschäden an zivilen seien gewollt ist deshalb nicht immer haltbar. Gegenteil können sie sogar eine kriegerische Aktion zum Scheitern verurteilen wie z.B. während der in Somalia; nach einigen Begleitschäden wurden UN-Soldaten allem die der USA nicht mehr als sondern als Gegner wahrgenommen und angegriffen.
In Kriegen seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich auch immer wieder bewiesen eine Terrorstrategie nicht zur Einschüchterung und Aufgabe des führt sondern im Gegenteil den Gegner nochmals und aufbringt eine historische Tatsache die gerade militärische Logik im Krieg häufig ausser acht oder vergißt.
Begleitschäden in mehr oder weniger kritischer gibt es in fast jeder kriegerischen Auseinandersetzung. bei denen Begleitschäden einen Konflikt besonders verschärfen unter anderem die Liquidierungsaktionen gegen palästinensische Aktivisten Israel und Palästina bei denen häufig viele ihr Leben verlieren.
Die Anwendung des Begriffes wird allerdings wenn schwerwiegende Begleitschäden mit gravierenden Schäden an und vielen Toten und Verletzten leichtfertig mit Begriff "Kollateralschaden" abgewickelt werden; hierbei wird von politischen Führung gezielt eingesetzt daß von Zivilisten und Leid die durch einen mit militärischem bezeichneten Vorgang geschaffen werden nicht immer wahrgenommen So entsteht durch gezielte Wortwahl ein Euphemismus bei dem man nicht mal jemandem kann Fehlinformationen verbreitet zu haben.
Da Medien vor allem in den im Zweiten Golfkrieg und bei den NATO -Interventionen während der Bürgerkriege in Ex-Jugoslawien Schäden zivilen Einrichtungen und den unbeabsichtigten Beschuß von die für militärische Nachschublinien gehalten wurden mit eingedeutschten Anglizismus "Kollateralschäden" euphemisierten wurde das Wort "Kollateralschaden" zum Unwort des Jahres 1999 gewählt.