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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 18. Dezember 2014 

Kollektivismus


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Unter Kollektivismus wird - meist abwertend - ein und Moralsystem verstanden das ein menschliches Kollektiv höher wertet als die Individuen . Der Gegensatz dazu ist der Individualismus .

Das Kollektiv das diesen höheren Wert kann eine Klasse ein Volk oder jede andere Art von Gemeinschaft sein. Das kollektivistische Normensystem verlangt Solidarität Kameradschaft Volksgemeinschaft Gemeinschaftsgeist oder auch Liebe letzteres in religiösen und familiären Kollektiven.

Mit Sätzen wie " Gemeinnutz geht vor Eigennutz. " oder " Eigentum verpflichtet. " wird das Interesse der Gemeinschaft vor des Einzelnen gestellt. Im nationalsozialistischen Deutschland hiess " Du bist nichts dein Volk ist alles. "

In besonderen Fällen kann der Einsatz das Kollektiv bis zur Bereitschaft gehen das Leben einzusetzen. Dies ist zum Beispiel bei Gemeinschaften der Fall. Im Extremfall wird das Leben nicht nur riskiert sondern bewußt geopfert z. B. bei den japanischen Kamikaze -Kämpfern im zweiten Weltkrieg oder den sog. der Araber in Israel. In abgemilderter Form kollektivistische Werte bei allen Rettungsdiensten (etwa der Feuerwehr ) und der Polizei erwartet. Deren Mitglieder müssen für die Gemeinschaft u. U. erhebliche Risiken in Kauf

Als politische Ideologien des Kollektivismus gelten Sozialismus und Nationalismus . Religiös sind es vor allem Klostergemeinschaften . Wenn der Einsatz für das Kollektiv einzelnen auf Willensentscheidung gründet spricht man von Altruismus . Diesen behauptet auch der Kollektivismus für sich.



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