Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Kolonisation bezeichnet den Prozess der Gründung und von Kolonien .
Kolonisation kann verschiedene Gründe haben. Zu in denen der Handel unsicher war war oft Ressourcenknappheit eine Man benötigte direkten Zugriff auf Ressourcen im Gebiet. Damit ging oft die Überbevölkerung eines Landstriches einher. Ein weiterer Grund die Suche nach Macht und Wohlstand ohne eine zwingende Notwendigkeit gegeben wäre. Weiterhin gab oft Kolonisation aufgrund von religiöser und politischer Verfolgung. Im 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen der Nationalstaaten kam als weiterer Grund das Expansionsstreben Nationen hinzu. Kolonien waren Prestigeobjekte. Diese Art Kolonisation aus reinem Expansionsstreben bezeichnet man als Imperialismus .
In der Antike gab es drei Kolonialmächte: Die Phönizier die Griechen und die Römer . Während die ersten beiden meist lokal Städte gründeten und mit der ansässigen Bevölkerung Handel trieben war die römische Kolonisation (wenn überhaupt von einer solchen sprechen kann) darauf ganze Landstriche zu unterwerfen.
Umstritten ist ob es bereits mykenische gab. Vor allem im 14. und 13. v. Chr. sind mykenische Keramik und andere Produkte zwar in vielen Gegenden des Mittelmeer -Gebiets verbreitet eindeutige Beweise für Kolonien fehlen wenn man von dem bereits minoisch besiedelten Milet absieht. Zumindest mykenische Viertel werden aber Zypern und Süditalien (Scoglio del Tonno) angenommen.
Die "ionische Kolonisation" bei der - antiken Quellen - ab ca. 1050 Städte der Wetküste Kleinasiens (wieder-?)besiedelt wurden. Dass sie stattgefunden hat als sicher wann genau und aus welchen ist umstritten.
Die "Grosse Griechische Kolonisation" zwischen ca. und 550 v. Chr. Gründung zahlreicher Kolonien allem in Süd italien ("Magna Graeca") auf Sizilien und Nordwest- Kleinasien (strittig ob nicht schon früher durch besiedelt!) sowie - vornehmlich durch Milet - in Ägypten und rund um das Schwarze Meer . Im Mittelmeer standen die griechischen Kolonisten im Wettstreit den Phöniziern . Auf Korsika vereitelten Phönizier griechische Kolonisationsversuche dafür drangen die Griechen bis an die Rhone -Mündung und nach Nordost- Spanien vor.
Die Kolonisation unter Alexander d. Gr. und seinen Nachfolgern ab dem letzten des 4. Jh. v. Chr. Zwar waren Eroberungsfeldzüge aber es wurden in den teils weit entfernten unterworfenen Gebieten viele neue Städte in denen sich Griechen ansiedelten. Unter diesem kann man hier ebenfalls zurecht von einer sprechen.
Aufgrund häufiger Kriege dem Fehlen einer Macht und einem durch Krankheit und Armut Bevölkerungsschwund war im Mittelalter bis auf wenige Ausnahmen kein Interesse einer Kolonisation gegeben.
Im ausgehenden Mittelalter entdeckte Europa sein für fremde Länder. Es dürften vor allem und religiöse Gründe eine vorrangige Rolle gespielt Marco Polo ein venezianischer Kaufmann hat mit seiner Chinareise im 13. Jahrhundert das Zeitalter der Entdeckungen eingeleitet. Zwar die Authentizität seiner Reiseberichte umstritten trotzdem waren Erzählungen über China Inspiration für spätere Zeiten. allem der Mangel an Gewürzen und eine Behinderung des Handels mit dem Orient veranlassten im 14. Jahrhundert die Portugiesen einen Seeweg Indien zu suchen. König Heinrich der Seefahrer stattete eine Reihe von Expeditionen aus sich an der Westküste Afrikas vorschifften. Die Niederlassungen entstanden daher auch als portugiesische Handels- Nachschubsposten auf den Inseln vor Afrika ( Madeira Azoren ).