Als Begründer der Kommutativen Algebra kann David Hilbert nennen. Er scheint die Idealtheorie (so wurde die Kommutative Algebra ursprünglich als alternativen Zugang zu zahlreichen Fragestellungen angesehen haben der die damals dominierende Funktionentheorie ablösen könnte. In diesem Zusammenhang waren strukturelle Aspekte wichtiger als algorithmische; mit der Leistungsfähigkeit von Computer-Algebra-Systemen haben aber konkrete Berechnungen stark an innerhalb der Kommutativen Algebra gewonnen. Das Konzept Moduln das in Grundzügen auf Leopold Kronecker zurückgeht verallgemeinert die Theorie der Ideale die es als Spezialfall enthält. Diese wurden von Emmy Noether in die Kommutative Algebra eingeführt und heute unverzichtbar.
Die Theorie allgemeiner Ringe die nicht kommutativ sein müssen wird Nichtkommutative Algebra bezeichnet.