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Komposition (Grammatik)


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Die Komposition ist ein Mittel der Wortbildung . Im Gegensatz zur Derivation werden dabei lexikalische Morpheme (oder Morphemfolgen mit einem lexikalischen Morphem Kern) die auch frei vorkommen können zu einem neuen Wort Ein solches Wort nennt man Kompositum oder Wort. Seinen ersten Teil nennt man Bestimmungswort den zweiten Grundwort (Determinatum).

Beispiele:

  • nur zwei lexikalische Morpheme: das Dampfschiff der Dampf und das Schiff
  • zwei komplexe Wörter beide durch Derivation mit Fugen-s: Unabhängigkeitserklärung: aus die Unabhängigkeit und Erklärung
  • Mehrfachzusammensetzung:
    • Baustelle-n-schild (erster Teil zusammengesetzt)
    • Atom-kraftwerk (Kompositium als zweiter Teil)
    • Dampfschiff-s-Kapitänsmütze (beide Teile sind Komposita)

Es können alle Wortarten kombiniert werden. Grundwort bestimmt die Wortart und bei Nomen das Genus .

Zwischen den beiden Teilen können Fugenelemente auftreten. Für Deutsch sind das hauptsächlich -e- -(e)n- und -er- wie in Liebe-s-lied Wart-e-zimmer und gewiss-er-massen. Die Fugenelemente entstanden ursprünglich Flexionsendungen und wurden aber später in Analogie gebildet. Vollständige Regeln für ihr Auftreten gibt nicht. Einige Suffixe verlangen jedoch immer ein so zum Beispiel -keit -heit -schaft -ung -ion -tät -tum etc.




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