Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Konfirmation (von lat. confirmatio "Befestigung Bekräftigung") ist eine feierliche Segenshandlung der evangelischen Kirche .
Die Konfirmation wird im Rahmen eines vollzogen in dem Jugendliche im Alter von etwa 14 Jahren Glauben durch das öffentliche Sprechen des Glaubensbekenntnisses bekräftigen sollen. Damit wird an ihre Taufe als Kind angeknüpft bei der Eltern und Paten stellvertretend für sie den Glauben bekannt
In einigen evangelischen Kirchen ( Methodisten Altreformierte u.a.) gibt es kein fest Konfirmationsalter. Jugendliche bzw. Erwachsene sollen ihren Glauben dann bekräftigen wenn sie sich dazu innerlich der Lage sehen.
Die Konfirmation ist gewöhnlich mit einem und Geschenken verbunden und findet meist um das herum statt traditionell am Sonntag vor Ostern Palmsonntag oder am Sonntag nach Ostern dem Weißen Sonntag .
Die Konfirmanden empfangen den Segen durch Handauflegung sowie biblischen Konfirmationsspruch der sie weiter durch ihr Leben soll. Danach (heute oft auch am Vorabend zu einem anderen geeigneten Zeitpunkt) nehmen sie zum ersten Mal am Abendmahl teil. Seit in einigen evangelischen Landeskirchen das Kinderabendmahl eingeführt wurde verliert diese zum Abendmahl jedoch zunehmend an Bedeutung.
Die Vorbereitung auf die Konfirmation dauert nach Landeskirche ein bis zwei Jahre. Üblicherweise findet Konfirmandenunterricht einmal wöchentlich statt und wird von Pfarrer abgehalten. Während dieser Zeit sind die angehalten öfters Gottesdienste ihrer Gemeinde zu besuchen. Allerdings ist Interesse an der Teilnahme an den Gottesdiensten den angehenden Konfirmanden im Bereich der Landeskirchen Allgemeinen sehr gering so dass die meisten seit vielen Jahren ein Kontrollsystem eingeführt bzw. Mindestbesuchszahl als Voraussetzung für die Zulassung zur festgelegt haben. Wurden früher im Konfirmandenunterricht viele ausführlich behandelt und große Teile des Katechismus sogar auswendig gelernt und das Gelernte strengen Abfragen überprüft so sind die Vorbereitungsstunden bisweilen bloße Diskussionsrunden. Einzelne Konfirmanden räumten ein kein einziges Mal gemeinsam in der Bibel wurde.
Ein Großteil der Konfirmanden nimmt nur Gründen der Familientradition an der Konfirmationsfeier teil wenige geben zu sie täten das lediglich der Menge und Höhe der erwarteten (Geld-)Geschenke. Glaube an Jesus Christus Gott und die Bibel ist heutzutage nur in wenigen Fällen für die Teilnahme an Konfirmationsfeier ausschlaggebend. Das gibt die Mehrzahl der Jugendlichen auf Nachfrage auch offen zu. Nur haben den Mut bei Glaubenszweifeln oder völligem der Feier zu entsagen und auf die verbundenen nicht unerheblichen materiellen Vorteile zu verzichten.
Kein Wunder dass die formelle Einsegnung der Konfirmationsfeier von Kritikern als reale "Aussegnung" wird. Denn für viele Konfirmanden ist die der vorläufig letzte Kontakt mit ihrer Kirchengemeinde allem im Bereich der Landeskirchen sieht man einmal von Besuchen der Weihnachtsgottesdienste ab.
Den Namen hat die Konfirmationsfeier mit katholischen Sakrament der Firmung gemeinsam dessen lateinischer Name ebenfalls confirmatio ist. Die evangelische Konfirmation die von Martin Luther übrigens abgelehnt wurde geht auf den Straßburger Reformator Martin Bucer zurück. Flächendeckend konnte sie sich erst 18. Jahrhundert durchsetzen als der Pietismus in Deutschland zunehmend die Bedeutung des Bekenntnisses betonte. Weil lange Zeit die Konfirmation dem Ende der Schulzeit zusammenfiel war sie - und ist sie nach wie vor ein wichtiges bürgerliches Schwellenritual das den Übergang Erwachsensein markiert(e).
In der DDR wurde die evangelische Konfirmation von staatlicher stark bekämpft. Es gelang dort die Bedeutung Konfirmationsfeier weitgehend durch die Jugendweihe zu verdrängen. Verzeichnete die Anzahl der im Bereich der neuen Bundesländer nach dem Ende der DDR und Wiedervereinigung zunächst wieder eine deutliche Zunahme ist Jugendweihe dort inzwischen wieder auf dem Vormarsch zuletzt weil im Osten Deutschlands die beiden christlichen Konfessionen nur eine untergeordnete Rolle spielen und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung als konfessionslos