Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein Konflikt (lat. confligere = aneinandergeraten kämpfen; PPP : conflictum) ist die Folge von wahrgenommenen Differenzen die gegenseitig im Widerspruch stehen und eine Lösung erfordern. Die Konfliktforschung erforscht die Ursachen und entwickelt Lösungsstrategien um die Auswirkungen eines Konfliktes begrenzen können.
Die Lösung eines Konflikts ist primär Verhalten der Beteiligten abhängig. Meist wird eine friedliche Beilegung angestrebt (siehe jedoch: Harmoniestreben ). In diesem Idealfall wird ein Konflikt den Beteiligten besprochen und im Konsens beigelegt (siehe auch: Win-Win -Strategie).
Häufig ist ein solcher Weg im persönlichen Bereich schwer zu unterscheiden von Vermeidungsstrategien aus Angst - Schuld - Scham - oder Minderwertigkeitsgefühlen gegenüber einer offenen Auseinandersetzung dem Konfliktthema oder dem Konfliktpartner (nach Rupert s.u.). Auch Tabus können dabei im Spiel sein. Die zu einer Scheinbeilegung durch Verdrängung sind dann fließend. Ein "reinigendes Gewitter" demgegenüber viel konstruktiver sein.
Da Konflikte ihre Ursache in einem haben wird häufig der Stärkere versuchen den zugunsten seiner eigenen Sichtweise aufzulösen. Dies kann Konflikt jedoch nicht beheben weil der Schwächere der scheinbaren Lösung einem erneuten Konflikt ausgesetzt
Entscheidend für den angemessenen Umgang mit Konfliktsituation ist die Frage ob nach der eine konstruktive Fortsetzung des Kontakts mit dem erwünscht ist oder nicht:
Es hat keinen Sinn in eine Konfliktklärung zu investieren (vielleicht nur um "Recht" "nicht Unrecht" zu behalten) wenn man an dadurch ermöglichten Kontaktfortsetzung kein Interesse hat. Gleiches - da immer Zwei dazugehören - wenn der Andere durch Verhalten signalisiert an einer Fortsetzung des Kontakts Interesse zu haben.
Da kann es friedlicher für alle Beteiligten sein das Fortbestehen Konflikts einfach zu konstatieren zu akzeptieren und dabei bewenden zu lassen.
Tatsächliche Konfliktlösungen reichen von Gesprächen zwischen Beteiligten - wie bei Mediationen oder Tarifverhandlungen - bis zu gewalttätigen Auseinandersetzungen - bei zwischenstaatlichen Kriegen oder innerstaatlichen Bürgerkriegen . "Dazwischen" liegen die Varianten der rechtlichen bzw. gerichtlichen Klärung die keineswegs die Form von Schlammschlachten annehmen müssen sondern als professionelle Delegation des Problems an Rechtsanwälte gehandhabt werden können um sich selbst der zeit- und kräftezehrenden Klärungsprozedur zu entlasten.
In der Politikwissenschaft ist Konflikt definiert als "Interessengegensatz (Positionsdifferenz) um nationale von einiger Dauer und Reichweite zwischen mindestens Parteien (organisierten Gruppen Staaten Staatengrupppen Staatenorganisationen) die sind sie zu ihren Gunsten zu entscheiden." Konfliktbarometer 2003 des Heidelberger Instituts für Internationale [1] .
Nach Glasl (S. 14) ist ein sozialer Konflikt eine Interaktion
zwischen Aktoren
wobei wenigsten ein Aktor
Unvereinbarkeiten
im Denken/Vorstellen/Wahrnehmen
oder Fühlen
oder Wollen
mit dem anderen Aktor in der Art
dass im Realisieren eine Beeinträchtigung
durch einen anderen Aktor erfolgt.
Bei einem sozialen also einem zwischenmenschlichen Konflikt setzt Glasl geringen Schwellenwert an. Es muss nicht gleich Gewaltakt sein. Wenn Konflikte bearbeitet werden müssen Beispiel mit der Mediation ist es wichtig den Konflikt zu Dabei muss festgestellt werden ob es ein im obigen Sinne ein psychologisches Spiel ( Dramadreieck ) oder Mobbing ist.