Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Konnektionismus ist ein Problemlösungsansatz in der Systemtheorie bzw. der KI -Forschung. Im Gegensatz zum Konstruktivismus versteht er System als Wechselwirkungen vieler simpler Einheiten.
Problemlösen besteht unabhängig von den jeweiligen stets aus den Schritten:
Informationen erheben
Modellbilden
Prognose
Ergebniskontrolle.
Der Schritt der Modellbildung ist dabei der schwierigste. Expertensysteme Simulationen und numerische Rechnungen erfordern detaillierte Kenntnisse Systems das untersucht werden soll. Ihr konstruktivistischer beruht auf der Hypothese das Systeme durch Zerlegen algorithmisierbar bzw. vollständig symbolisch beschreibbar sind Symbol System Hypothesis Newell Simon 1976). Unabhängig Wahrheitsgehalt dieser Hypothese ist offensichtlich dass der mit der geforderten Güte einer Prognose exponentiell je komplexer ein System ist.
Konnektionismus}: Das Verhalten eines Systems wird durch konnektionistisches Modell mit einer großen Anzahl von einfachen Einheiten dargestellt die in einem dichten miteinander verbunden sind. Diese Einheiten arbeiten lokal kommunizieren mit anderen nur via Signalen über Dorffner 1991.
Der Aufbau eines konnektionistischen Modellsystems wird Beispiele des zu untersuchemden Systems so vorgenommen es unter gleichen Bedingungen das gleiche Verhalten sein Vorbild zeigt. Es besteht also Verhaltensisomorphie. konnektionistische Modellsystem antwortet auf Eingaben mit den Ausgaben wie sein reales Vorbild. Da das nicht algorithmisiert wird ist nicht nachvollziehbar wie konnektionistische Modellsystem intern funktioniert da Ergebnisse immer dem Zusammenwirken aller Elemente entstehen. Dabei ist konnektionistische Modellsystem nicht notwendigerweise isomorph zum Untersuchungsgegenstand. Smolensky erfolgt Repräsentation des Wissens subsymbolisch.
Subsymbolische Hypothese: Die Ableitung von Wissen entsteht der Interaktion einer großen Anzahl von Einheiten. Interaktion erlaubt keine exakte Beschreibung auf konzeptioneller sondern muß direkt durch Modellprozessoren verwirklicht werden.
Die Modellvorstellung eines konnektionistischen Systems ist und unabhängig von einer konkreten Realisierung. Neben bekannten Künstliche neuronale Netzen ist besonders das Sensitivitätsmodell von F. als Implementation einer konnektionistischen Auffassung zu erwähnen.
Eraßme Rolf: Der Mensch und die Intelligenz" - Eine Profilierung und kritische Bewertung unterschiedlichen Grundauffassungen vom Standpunkt des gemäßigten Realismus Dissertation an der RWTH Aachen (elektronisch veröffentlicht Weblinks) Aachen 2002
Penrose Roger: Computerdenken - Des Kaisers Kleider oder Die Debatte um Künstliche Intelligenz und die Gesetze der Natur Übersetzung der Original-ausgabe "The Emperor's New Mind" mit einem von Martin Gardner und einem Vorwort zur Ausgabe von Dieter Wandschneider Heidelberg 1991
Penrose Roger: Schatten des Geistes - zu einer neuen Physik des Bewußtseins Übersetzung englischen Originalausgabe "Shadows of the Mind" Heidelberg