Konrad Wolf wurde im schwäbischen Hechingen und ist der Sohn des Arztes und Friedrich Wolf und der Bruder von Markus Wolf . Im Jahr 1933 verließ die Familie Deutschland und emigrierte Moskau . Dort kam Konrad Wolf intensiv mit sowjetischen Film in Berührung. Als Zehnjähriger spielte eine Nebenrolle in dem Film "Kämpfer" der deutschen Emigranten in Moskau gedreht wurde. Mit siebzehn trat er die Rote Armee ein und gehörte als zu den Truppen die Berlin befreiten. Diese beschrieb er später in dem beeindruckenden Film war neunzehn" ( 1968 ). Konrad Wolf kehrte bald nach dem nach Moskau zurück und studierte dort an Filmhochschule VGIK. Danach arbeitete er als Regisseur der DEFA wo er vor allem anspruchsvolle und Gegenwartsfilme drehte. Von 1965 bis 1982 war er Präsident der Akademie der der DDR. Konrad Wolf starb im Alter 56 Jahren in Berlin.