Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 17. Oktober 2017 

Konsens


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Der Konsens ( lat. consentire = übereinstimmen (wörtlich: zusammenfühlen). PPP :Consensus) ist die qualitativ beste Stufe einer Konsens ist eine sachbezogene Einigung ohne verdeckten offenen Widerspruch .

Das bedeuted noch nicht gleichzeitig eine hohe Zufriedenheit der Beteiligten mit der Entscheidung . Auschlaggebend für die Gültigkeit des Konsensus die Zustimmung denn der Grund der Zustimmung kann außen nur unzureichend beurteilt werden. Wenn jemand auch "belogen" werden möchte - aus welchen auch immer - dann ist dies unter Prämissen eines rudimentären Konsensbegriffes durchaus vereinbar.

Allerdings können an die Art der unausgesprochen unterschiedlich hohe Ansprüche gestellt werden. Dies in Situationen des Gebrauchtwagenkaufes oder der Ehe Das macht die tatsächliche Entscheidungsfindung schwieriger ist kein Grund den Konsensbegriff zu verwässern. Soll die Aufrichtigkeit bei der Entscheidungsfindung vorausgesetzt werden ist dies eine Übereinstimmung die ebenfalls zuvor Konsens gefunden werden kann.

Trotzdem erwächst aus dem Konsens immer ein Anspruch .

Die Ansprüche Wahrheit (die Aussagen sind wahr) Richtigkeit (die Entscheidung ist und Wahrhaftigkeit (die Beteiligten sind authentisch) müssen dann sein. Weil das nur selten und/oder nur einen kurzen Zeitraum geschieht ist Konsens ein ein Anspruch .

Menschen kommunizieren miteinander. Die Kommunikation dient dazu Verständigung herzustellen – wenn uns einig sind brauchen wir uns ja über ein Problem zu verständigen. Kommunikatives Handeln also ziel- und zweckgerichtet zielt auf eine zwischen alternativen (Deutungs-) Möglichkeiten.

Qualitative Abstufung vernünftiger Entscheidungen:

  • Der gute vernünftige Kompromiss : Hierbei ist die sachgemäße Strukturierung und Bearbeitung des Problems weitgehend gelungen aber nicht perfekt dass alle Beteiligten zu einer optimalen kommen können. Es bleiben Spuren von Dissens Gegenteil von Konsens) erhalten. Die Teilnehmer können sie die Lösung gemeinsam erarbeitet haben und diese Lösung aber sachlich begründen und verteidigen. Geltungsansprüche Wahrheit Richtigkeit und Wahrhaftigkeit werden weitgehend und eingelöst.

  • Die Mehrheitsentscheidung: Sie scheint einen fairen Ausweg dem Entscheidungsproblem zu bieten und mit dem „demokratisch“ legitimiert werden zu können. Oft wird nicht darüber nachgedacht ob eine Abstimmung das angemessene Verfahren für die Lösung Problems sein kann. Eine Mehrheitsentscheidung kann angemessen wenn es sich um Verfahrensentscheidungen (zum Beispiel: Fragestellung hat jetzt Priorität?“) nicht aber wenn sich um sachliche Entscheidungen handelt: Die Geltungsansprüche Richtigkeit und Wahrhaftigkeit werden nicht erfüllt.

  • Der faule Kompromiss: Aus Gründen der Machtbalance unter gleichwertigen Gegenspielern ein Ausgleich herbeigeführt. Das sich in Gruppen häufig nach heftigen und Konflikten . Die eine Seite gibt nach damit endlich eine Entscheidung gibt. Bei nächstbester Gelegenheit von dieser Seite dann ein Vorrecht zu eingeklagt.

  • Das Gewinner-Verlierer-Spiel: Hier setzt sich derjenige durch am überzeugendsten auftritt die anderen nicht zum kommen läßt der seine Gegner zum Schweigen zur Resignation bringt mittels Manipulation oder Herrschaftsausübung.



Bücher zum Thema Konsens

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Konsens.html">Konsens </a>