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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

Konsonant


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Unter Konsonant (v. lat.: con mit; sonare tönen; Mittöner Mitlaut) versteht man einerseits Laut dessen Artikulation eine Verengung des Stimmtraktes so dass der Atemluftstrom ganz oder teilweise wird und es zu hörbaren Turbulenzen kommt. zählen im Deutschen die Gruppe der Obstruenten Frikative Affrikate) und die Gruppe der Sonoranten Liquide/Laterale Nasale). Sie stehen den Vokalen gegenüber.

Gleichzeitig werden unter Konsonanten auch die Buchstaben verstanden die derartige symbolisieren (wie z.B. C D F ... K L M ... Z ).

Zur artikulatorischen Beschreibung von Konsonanten werden folgenden Kriterien verwendet:

  • Stimmhaftigkeit
  • Artikulationsort
  • Artikulationsart
Beispielsweise lässt sich ein [b] wie bald gemäß dieser Kriterien als stimmhafter bilabialer Plosiv charakterisieren.

Phonologisch betrachtet unterscheiden sich Konsonanten von Vokalen ihrer geringeren Sonorität. Ihnen fallen dadurch bestimmte in der Silbenstruktur zu allgemein am Silbenanfang -Ende. Als Ausnahmen davon sind allerdings Approximanten in eigentlich konsonantischer Position etwa jung /jʊŋ/ aber phonetisch [ɪʊŋ] ) und syllabische Konsonanten (Konsonanten als Sonoritätsmaximum Silbenreim wie etwa in Matten /mat.n/) zu sehen.

Im Deutschen lautet das Wort mit längsten Konsonantenfolge -- wenn man nur Wörter die in üblichen Wörterbüchern verzeichnet sind -- Angstschweiß (5 Konsonanten-Phoneme bzw. -Laute in Folge mit Hilfe von 8 Konsonanten-Buchstaben dargestellt werden).

Siehe aber : Konsonanz



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