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Konstantin Freiherr von Neurath


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Konstantin Freiherr von Neurath (* 2. Februar 1873 in Kleinglattbach (Württemberg) † 14. August 1956 in Enzweihingen (Württemberg)) Politiker war von 1932 bis 1938 deutscher Außenminister Reichsprotektor in Böhmen und zwischen 1939 und 1941 Inhaber des Goldenen Ehrenzeichens der NSDAP .

Konstantin Freiherr von Neurath wird am Februar 1873 als Sohn eines Gutsbesitzers in (Württemberg) geboren.

1892 tritt er nach Studium der in Tübingen und Berlin sowie anschließender Promotion den Dienst der württembergischen Justiz ein. 1901 er in den diplomatischen Dienst und nimmt Stelle als Gerichtsassessor im Auswärtigen Amt in ein. Schon bald kann der junge Neurath sich aufmerksam machen und bekommt 1903 eine als Vizekonsul in London die er bis behält. 1909 wird Neurath zum Legationsrat in befördert von wo er 1914 nach Konstantinopel und dort bis 1916 die Stelle des bekleidet. In dieser Zeit nimmt er als eines württembergischen Grenadierregiments aktiv am Ersten Weltkrieg

1917 zieht sich Neurath aus eigenem aus dem diplomatischen Dienst zurück und ist Chef des württembergischen Zivilkabinetts.

Am 13. Dezember 1919 kehrt Neurath Genehmigung von Reichspräsident Friedrich Ebert in den diplomatischen Dienst zurück. Sofort seiner Rückkehr wird Neurath Gesandter in Kopenhagen von 1921 - 1930 den Posten des in Rom und kehrt zwischen 1930 und nach London zurück wo er Botschafter des Reichs wird.

Seit dem Tod von Gustav Stresemann favorisiert Reichspräsident Paul von Hindenburg Neurath als Außenminister seine Berufung auf diesen Posten ist diesem Zeitpunkt aufgrund fehlender parlamentarischer Mehrheiten noch möglich. 1932 wird Neurath Außenminister der Weimarer Republik in den Kabinetten Franz von Papen und Kurt von Schleichers . Neurath der für eine konservative revisionistische Außenpolitik steht behält auch nach der nationalsozialistischen das Amt des Außenministers. Adolf Hitler beabsichtigt Neuraths Person seinem unerfahrenen Kabinett auf internationalem mehr Ansehen und Seriösität zu geben. Neuraths als Außenminister wird jedoch durch das im agierende "Büro Ribbentrop" stark eingeschränkt. 1937 wird parteilose Neurath Mitglied der NSDAP und erhält Rang eines SS-Gruppenführers. Nach einer Besprechung vom 1937 der sog. Hoßbachkonferenz zeigt sich Neurath tief bestürzt über dort beschlossene Vorgehen und distanziert sich von Plänen Hitlers. Neurath verliert das Amt des 1938 und tritt im Zuge der Fritsch-Krise 4. Februar zurück. Er bleibt aber als ohne Geschäftsbereich und Mitglied des Reichsverteidigungsrates bis 1945 in der Regierung vertreten. Sein Nachfolger Amt des Reichsaußenministers wird Joachim von Ribbentrop . Nach der Zerschlagung und dem Einmarsch Truppen in die Rest-Tschechoslowakei am 15. März 1939 wird Neurath Reichsprotektor von Böhmen und wo er unter anderem für die Unterdrückung politischen Kultur der Tschechen und die Durchsetzung Nürnberger Gesetze zuständig ist. Hitler der Neurath für nicht resolut genug beurlaubt ihn 1941 zunächst und ersetzt ihn seinem formellen Rücktritt 1943 durch Reinhard Heydrich. wird Neurath zum SS-Obergruppenführer befördert was dem eines Generals entspricht.

Am 6. Mai 1945 wird Neurath durch französische Truppen gefangengenommen dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg überstellt. Dort er 1946 wegen Verschwörung gegen den Weltfrieden Verbrechen gegen den Planung und Durchführung eines Angriffskrieges Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt und zu 15 Jahren Gefängnis

Aus gesundheitlichen Gründen wird Neurath am 6. November 1954 aus dem Kriegsverbrechergefängnis in Berlin-Spandau entlassen stirbt 1956 auf dem Leinfelderhof bei Enzweihingen (Württemberg).

Weblinks

LeMO: Lebendiges virtuelles Museum Online Konstantin Freiherr Neurath



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