Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel handelt von der Stadt Konstanz. Konstanz als Eigenschaft im Sinne von "Unveränderlichkeit" bitte unter Konstante .
Konstanz liegt an der Grenze zur Schweiz . Die Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen ist aus der mittelalterlichen Vorstadt entstanden daher mit Konstanz zusammengewachsen so dass die mitten durch einzelne Häuserblöcke verläuft.
Kreuzlingen und Konstanz arbeiten bei manchen zusammen so zum Beispiel beim Seenachtfest und gemeinsamen Bau der Eissporthalle. Ebenso gibt es gemeinsamen Busverkehr und gemeinsame Bäder.
Die Agglomeration Konstanz-Kreuzlingen umfasst ungefähr 100.000 Viele Konstanzer haben ihren Erwerb in der Nachbarstadt oder in dessen Umgebung. Umgekehrt besorgen Kreuzlinger ihren täglichen Bedarf häufig in Konstanz.
Konstanz ist nach dem römischen Kaiser Constantius Chlorus benannt.
Von 1414 bis 1418 fand das Konzil von Konstanz statt. Das Konzilgebäude in dem lediglich das Konklave der stattfand steht heute noch am Bodenseeufer gleich dem Konstanzer Hafen und Bahnhof . Der normale Sitzungssal war der Bischofsdom heutige Münster.
Am 6. Juli 1415 wurde anlässlich des Konzil von Konstanz der tschechische Reformator Jan Hus als Ketzer verbrannt seine Asche wurde in den Rhein gestreut. Ein Gedenkstein am mittelalterlichen Richtplatz in der danach benannten Straße "Zum Hussenstein" ein Museum in der nach Hus benannten Hussenstraße heute daran.
Konstanz hätte sich im 15. Jahrhundert gern der Eidgenossenschaft angeschlossen was aber die Landorte nicht weil sie ein Übergewicht der Städte befürchteten. der Folge schloss sich Konstanz schweren Herzens Schwäbischen Bund an. Wäre Konstanz damals zu einer Stadt geworden so wäre sie wohl heute von Frauenfeld Hauptstadt des Thurgaus ihres natürlichen südlichen Hinterlands. Kuriose Folge ist die einmalige Tatsache dass die Gemarkung einem kleinen Teil auf Schweizer Territorium liegt zuletzt im Jahr 1831 vertraglich festgelegt wurde.
Im Zweiten Weltkrieg blieb Konstanz anders als die anderen am Bodensee von den alliierten Bomberangriffen weitgehend Da nachts auf eine Verdunklung der Stadt wurde konnten die Bomberpiloten den Konstanzer Teil vom Kreuzlinger unterscheiden und aus Angst vor Verwicklungen wurde von einer großflächigen Bombardierung abgesehen.
Deswegen ist die Altstadt von Konstanz besser erhalten als die den meisten anderen Städten Deutschlands. Der älteste genannt Niederburg erstreckt sich zwischen dem Münster Bischofsdom) und dem Rhein. An die weniger Aspekte des Konzils erinnert eine moderne Statue an der von Konstanz. Sie stellt die 1485 in Ferrara geborene Kurtisane Imperia dar die auf Ihren Händen den Kaiser Sigismund und den während des Konzils gewählten Papst Martin V. hält. Schon allein wegen ihrer späten war sie während des Konzils natürlich nicht Konstanz allerdings hat Honoré de Balzac sie in einer Kurzgeschichte ( La belle Impéria ) mit dem Konzil verbunden. Die Statue ein Werk des Künstlers Peter Lenk .
Die Konschtanzer wie sie sich selbst bezeichnen sind auf ihre Stadt ihre Universität und die Lage der Stadt. Der Bahnhof von Konstanz ist der Endpunkt der Schwarzwaldbahn und hat eine direkte Verbindung in Eisenbahnnetz der Schweiz.
Unserer Lieben Frau (Maria Mutter Gottes) geweiht. Der Bau Bischofskirche sowie einer dazu gehörigen Pfalz wurde kurz nach Bistumsgründung um 590 begonnen und Urkunden erstmals um 780 erwähnt. Ab 1052 nach Einsturz ein Neubau. Erhalten ist zwar die Krypta (um 900) doch wurde diese Neu errichtet wurden das neunjochige Langhaus der und das Querschiff der Basilika. Einwölbung um Große Teile der heutigen Ausstattung aus dem Jahrhundert. Die Seitenkapellen stammen überwiegend aus dem und 17. Jahrhundert. Westlich schließt sich eine aus dem 12./13. Jahrhundert an. Der Einzelturm im 19. Jh. aufgesetzt. [12]
Bürgerschaftskirche St.Stefan.
Im Gegensatz zum Bischofsdom war sie Pfarrkirche für die Bürger. 613 erstmals erwähnt; wurde - wie damals üblich - außerhalb damaligen Stadt errichtet. Im 15.Jahrhundert erhielt sie spätgotisches Erscheinungsbild.
Dreifaltigkeitskirche
Die heutige kath. Pfarrkirche wurde ab 1268 Klosterkirche von Augustiner-Eremiten errichtet. Sie ist eine gotische Basilika ohne Querhaus. Um 1740 wurde flache Holzdecke durch ein barockes Spiegelgewölbe mit Stuck und Gemäldeschmuck ersetzt sowie eine Fenstervergrößerung Die gotischen Wandfresken des Mittelschiffs (Szenen des Konzils) sind seit der Renovierung von 1907 sichtbar.
Stiftskirche St. Johann
1268 gegründet. 1811 wurde das Chorstift und das Gebäude 1819 verkauft.
Benediktinerkloster Petershausen
983 gegründet. Der Bau stammt aus Jahren 1162-1283 mit Erweiterungen 1630 und 1769. romanische dreischiffige Basilika wurde 1830 abgebrochen.
Dominikanerkloster
1235 gegründet. Die Kirche ist eine flach gedeckte Basilika mit romanischen und frühgotischer
Dominikanerinnenkloster Zofingen
Franziskanerkloster
1250 gegründet. Wurde 1815 von der aufgekauft und 1845 zum Stadt- und Schulhaus
Jesuitenkolleg
1604-1609 erbaut. Die tonnengewölbte einschiffige Kirche heute altkath. Gotteshaus.