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Kontrastmittel


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Kontrastmittel sind Arzneimittel die nicht der Heilung oder Linderung Krankheiten dienen sondern bei der Krankheitserkennung helfen Sie werden angewendet in der Das ideale Kontrastmittel hat keine Wirkung führt lediglich durch Kontrast gebung (daher der Name) zur Erkennbarkeit oder Erkennbarkeit von Krankheiten .

Am weitesten entfernt von diesem Ideal das in den 30er Jahren des 20. verwendeten Thorotrast (kolloidales Thoriumdioxid). Diese Mittel wurde Körper im retikulo endothelialem System gespeichert das war radioaktiv und verursachte Krebs . Thorotrast wird schon lange nicht mehr Als schlechtes Beispiel sollte es aber in bleiben um in gesundem Misstrauen gegenüber der Industrie kritisch zu bleiben.

In der Röntgendiagnostik werden als Kontrastmittel verwendet

  1. Bariumsulfat haltige Suspensionen die nicht resorbiert werden zur Darstellung von Speiseröhre Magen Dünn - und Dickdarm dienen.
  2. Jodhaltige Kontrastmittel die resorbiert werden und über Nieren wieder ausgeschieden werden. Diese meist verwendeten dienen zur Darstellung der Nieren (Urographie) der Venen ( Phlebographie ) der Arterien (Arteriographie) und auch von Organen . Die verschiedenen jodhaltigen Kontrastmittel unterscheiden sich allem in den Trägermolekülen und in der der pro Trägermolekül gebundenen Jodatome (1 bis Von dieser Zahl hängt die Röntgendichte und die erreichbare Kontraststeigerung eines Kontrastmittels ab.
  3. Kohlendioxid-Gas welches im Gegensatz zu den vorgenannten Kontrastmitteln die Röntgendichte herabsetzt und damit einer erhöhten Strahlendurchlässigkeit führt. CO2 wird derzeit ausschließlich für die Arteriographie eingesetzt wenn die der jodhaltigen Kontrastmittel (wegen medizinischer Unverträglichkeit) nicht ist.

Die Kernspintomographie MRT verwendet als Kontrastmittel vorrangig

  1. Gadolinium-Chelate die wegen der paramagnetischen Eigenschaft Gadoliniumatoms zu einer Verkürzung der Relaxationszeiten in Nähe des Kontrastmittels und damit z.B. in Aufnahmen zu einer helleren Darstellung von Strukturen
  2. Mangan- und Eisenhaltige Kontrastmittel werden sehr weniger verwendet und eignen sich derzeit v.a. die Leberdiagnostik.




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