Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter Konvergenz versteht man in der Mathematik die Existenz eines Grenzwertes. Mathematisch exakter bedeutet dies:
(Sprich: Es gibt für jedes beliebige so kleine) ε einen Index N derart für alle n > N (alle weiteren gilt d( a x n ) < ε (in den reellen Zahlen also | x n - a | < ε))
Wenn die Folge ( x i ) nicht konvergiert dann sagt man sie divergiert . In den reellen Zahlen unterscheidet man zwischen bestimmter Divergenz und unbestimmter Divergenz .
Bestimmte Divergenz gegen <math>+\infty</math> (bzw. <math>-\infty</math>) liegt vor die x i jede reelle Zahl irgendwann überschreiten und darüber bleiben (bzw. jede Zahl unterschreiten). Man dann
<math>\lim_{i \to \infty} x_i = \infty</math>
bzw.
<math>\lim_{i \to \infty} x_i = -\infty</math>
und sagt die Folge divergiert bestimmt gegen <math>\infty</math> bzw. gegen <math>-\infty</math>.
Unbestimmte Divergenz liegt vor wenn die Folge nicht eben beschriebene Verhalten hat.
Die Folge (1/ n ) konvergiert gegen 0 (ist eine Nullfolge ).
Die konstante Folge ( c ) mit einer festen reellen Zahl c konvergiert gegen c .
Die Folge (1 1.4 1.41 1.414 1.41421 ...) der abbrechenden Dezimalentwicklungen von √2 gegen √2.
Die Folge (n) der natürlichen Zahlen bestimmt gegen <math>\infty</math>.
Die Folge (+1 -1 +1 -1 divergiert unbestimmt.
Die Folge (1 -2 3 -4 -6 ...) divergiert unbestimmt.
In den rationalen Zahlen sind (1/ n ) und ( c ) für eine feste rationale Zahl c konvergent; die Dezimalbruchentwicklung von √2 konvergiert nicht da kein rationaler Grenzwert existiert. Sie ist jedoch eine Cauchy-Folge .