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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 24. Oktober 2014 

Kopula


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Kopula (lat. Band) ist ein Ausdruck der Logik der in einem - wie man sagte - Urteil heute eher Aussage das Subjekt mit dem Prädikat verbindet (Kopula-Band). Eine geradezu klassische Rolle die Kopula in den Schlussfiguren des Syllogismus . Bezeichnet man das Subjekt mit S Prädikat mit P und die Kopula mit ergibt sich als Grundform S k P Worten: P wird S zugesprochen P kommt zu oder auch S ist P.

Beispiele (Kopula jeweils fett):

  • Sokrates war ein Mensch.
  • Das Auto ist blau.
  • Die Staatsverschuldung nimmt gefährliche Ausmasse an .

In folgender Formulierung fehlt ein direktes für die Kopula obwohl einem Subjekt ein zugesprochen wird und die Kopula natürlich in Formulierung verborgen steckt:

  • Sein Gesicht färbte sich rot vor Wut.
  • Sie gab niemals auf.

Dies zeigt wie mächtig ausdrucksvoll aber vieldeutig die natürliche Sprache ist womit sich natürliche Sprache auch als sehr mißverständlich und (Ist) erweist. Vermutlich ist das auch der weshalb sich die exakten Wissenschaften allen voran Mathematik und Physik eigene formale Sprachen geschaffen haben. Die "Sprachen" werden einmal von der Linguistik zum anderen von Logik Logistik Methodologie und Wissenschaftstheorie untersucht. Eine zentrale Rolle nimmt die auch in der Definitionslehre ein.

Literaturhinweis:

  • Kondakow N.I. (dt. 1978 russ. 1975). Wörterbuch Logik. Berlin: deb.



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